Ich würde es machen. Der Tunnel ist eine Schwachstelle und die bekomme ich damit etwas steifer. Ob man das dann in Deiner Konstellation wirklich stark merkt, kann ich aber schwer einschätzen.
Beiträge von Svanniversary
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Ich habe das schon oft geschrieben. Den W fand ich hinsichtlich Quersteifigkeit und Linearität immer mit einem leicht höheren Druck von 2.1 bar am harmonischsten. Unangehme Effekte in der Lenkung, außer einer etwas höheren Direktheit, habe ich da in meinem Setup nicht wahrgenommen. Dabei spielen aber natürlich Fahrwerkeinstellung und das Fahrwerk an sich eine Rolle, aber das ist ja bei Dir sehr ähnlich zu meinem Setup.
Gerade in dem Bereich reden wir hier aber auch echt über Feinheiten und persönliche Vorlieben. Ich mag es immer schön linear, direkt und quersteif und halte das ganz persönlich fahrdynamisch auch für die präzisere Variante. Weniger Grip konnte ich dabei bei 2,1 bar nicht feststellen, jedenfalls nicht wenn der Reifen richtig warm war.
2,0 bar hat aber auch nicht weniger Grip und einfach eine etwas andere Charakteristik. Da muss, glaube ich, jeder selber schauen, mit welcher Variante man sich wohler fühlt.
P.S.: Wo wir gerade beim Fülldruck sind. Hat schon jemand mal geschaut, wo der Warmdruck liegt? Ich hatte immer das Gefühl, dass sich der Reifen so bei 30-40° C Reifentemperatur auf der Landstraße sehr wohl fühlt und würde daher mit einem Warmdruck von 2,2 bis 2,3 bar rechnen, der gut passen müsste. Gibt es da Erfahrungen von Euch?
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Stimmt, da bin ich verrutscht in die Vorgabespalte. Dann kennen wir den Spurwert gar nicht.
Ich verstehe es aber so, dass nur an der Hinterachse entspannt wurde? Dann verändert sich die Vorderachse ja nicht (außer ggf. leicht über den Fahrspurwinkel). O.k., ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil
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Schöner Bericht, Patrick, freut mich.
Kurze Rückfrage zur Fahrwerkseinstellung, sind die 20‘ Gesamtspur vorne Absicht? Was erhofft Du Dir davon? Behalt auf jeden Fall die vorderen Außenschultern gut im Auge. Das kann sehr schnell zu einseitigem Verschleiß führen.
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Noch einmal vielen Dank für Eure Beratung.
Ich hatte mich dann für den Bell MAG 1 und Schuhe und Handschuhe von Sparco entschieden. Alles über unseren örtlichen Autoclub mit Rabatt bei Sandtler bestellt.
Und Wahnsinn - alle Teile passen auf Anhieb. Der Helm sitzt noch ein klitzekleines bisschen stramm, aber nach eigener Erfahrung gewöhnt man sich ein wenig daran und wird er sich auch noch minimal weiten.
Dann kann es jetzt bei mir auch bald losgehen.
Zu den Sachen selber, der Bell Helm macht auf mich einen echt guten Eindruck und ist vom Preis-/Leistungsverhältnis sehr ordentlich. Das ist gehobene Qualität zu einem mittleren Preis und für mich absolut in Ordnung.
Zu den Sachen von Sparco muss ich wahrscheinlich nichts mehr sagen. Es waren nicht meine ersten Handschuhe und Schuhe und es werden sicher nicht meine letzten sein. Die Sachen sind immer von guter Qualität und sehr praktisch und haltbar. Wir verwenden die auch dienstlich viel und auch im harten Dauereinsatz gab es da bisher nie Probleme.
Als Tipp am Rande, es gibt bei den Schuhen Sparco Motorsport und Sparco Fashion. Bei mir ist es so, dass ich bei den Motorsport Schuhen meine normale Größe bestellen muss und bei den Fashion Sneakers immer eine Nummer größer, da diese immer klein ausfallen.
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Chipmonk77 , soweit kann man das hinsichtlich der Leistungssteigerung vielleicht mal stehen lassen. Es bleibt der Fakt, dass Mazda den G184 umfangreich überarbeitet hat und dabei Teile optimiert hat und das auch, um die Lebensdauer zu erhalten. Ist das beim getuneten Auto auch gemacht worden?
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Wie genau findet man diese Grenzen mit einem einzigen Auto?
Um Wöhlerlinien aufzunehmen und echte Dauerhaltbarkeit zu ermitteln braucht man etwas mehr. Das ist pure Statistik, mit entsprechender Probenanzahl.
Macht da jemand 300 tkm Prüfstandsläufe mit den Motoren, oder ist das Kriterien, dass er nicht gleich auseinander fällt?
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Das ist auf jeden Fall ein valider Punkt. Jedes Steuergerät hat Anpassungs- und Lernalgorythmen.
Wenn wir einfach mal davon ausgehen, dass die Messung schon passt, dann würde ich mich tatsächlich nicht wundern, wenn die Mehrleistung nach einigen Wochen deutlich geringer ist, weil das Steuergerät nachjustiert hat.
Aus anderen Bereichen konnte ich da auch selber genug Erfahrung sammeln. Da gibt es z.B. Umbauten, die vorgeben, dass die volle Serienfunktionalität erhalten bleibt, die aber tatsächlich bestimmte Steuergeräte in den Notlauf zwingen. Oder ein anderes Beispiel, bei dem das Auto nach der Tieferlegung permanent sensiert, dass es im vollbeladenen Zustand fährt, was auch unangenehme Nebenwirkungen hat.
Beides Beispiele hinter denen angesehene Tuner mit großen Namen stehen. Aber es fehlt dann eben doch an Systemkenntnis und Erprobungstiefe.
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Ich äußere mal eine Vermutung - sie tun es nicht, weder Motor, noch Getriebe, noch Antriebswellen.
Aus Sicht des Lastkollektivs muss man aus meiner Sicht zwingend davon ausgehen, dass sich die Lebensdauer der Komponenten verkürzt.
Was wir allerdings nicht wissen ist, ob die Teile dann noch 500 tkm, 200 tkm, 100 tkm, 50 tkm, oder doch nur 10 tkm halten.
Was ich mit meiner Erfahrung aber als gesetzt sehe ist, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem sorgenfreien Leben und sorgloser Haltbarkeit im Sinne der Serie rechnen kann, insbesondere bei hohen Leistungs- und Drehmomentsteigerungen. Und da bin ich mal offen, ich halte jeden für hochgradig unseriös, der bei einem deutlichen Plus an Drehmoment und Leistung verspricht, dass es keinerlei negativen Auswirkungen auf die Haltbarkeit gibt. Im Seriengeschäft wird aufgrund von Qualität und Gewährleistung über jede Kleinigkeit diskutiert und erprobt und das macht man nicht aus Langeweile, oder weil Geld über ist.
Das Getriebe ist das beste Beispiel, dass selbst mit dem Seriendrehmoment nicht immer alles im grünen Bereich ist.
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Das bestätigt mich, dass es mitunter Serien-Flashaktionen gibt. Das zeigt, dass es auch trotz Millionen von Absicherungskilometern mitunter noch Probleme gibt.
Das kann also beim Tuner nur noch weniger abgesichert sein. Wenn also selbst in der Serie mitunter etwas durchrutscht, was mag dann beim Tuner passieren, der viel weniger absichern kann, keine Prüfstände betreibt und nicht etliche Motoren bis zum Tod quält?
Wir sind uns denke ich einig, dass die Entwicklungs- und Erprobungstiefe einer Serienentwicklung niemals erreicht wird. Das war ja die Aussage von @FlyingV , die ich auch nachvollziehen kann.