Beiträge von Svanniversary

    Ich habe das ehrlich gesagt nicht mehr zu 100% auf dem Schirm für das V3. In Richtung geschlossen ist aber eigentlich immer eine gewisse Progressivität da.

    Wie stark die ausgeprägt ist, hängt davon ab, wieviel Voröffnung bei „ganz zu“ noch übrig bleibt. Das bestimmt auch die maximale Härte und das habe ich eher moderat in Erinnerung.

    Das Öhlins macht da deutlich mehr dicht.


    Inari , im Buch ist ein V3 abgebildet, aber die sind nicht in jeder Variante gleich bestückt. Das kann also für den MX passen, muss aber nicht.

    Ich kenne niemanden, der die Fahrwerke mit Fixeinstellung schlecht macht. Wäre toll, wenn es so etwas in guter Qualität für kleines Geld geben würde. Gibt es aber leider nicht. Also schaut man auf Ausstattung, Service, Qualität etc. und da ist das SPS einfach sehr gut aufgestellt. Klar bekomme ich für gleiches Geld etwas ähnliches bei Bilstein, was dann weniger kann. Kein Geheimtipp, oder?

    Ein B14 für 600-800 € wäre sofort mein neuer Preistipp.


    Der Vergleich ST-X vs. SPS hinkt mächtig. Über das ST-X gab es damals wenig Informationen, aber einige euphorische User-Berichte.

    Das SPS dagegen ist Stand heute theoretisch und praktisch auf seine Eignung geprüft und macht sich hervorragend.


    Darüber hinaus finde ich den Unterton zum ST/KW nicht passend. Diese Fahrwerke haben objektiv (!) eine Fehlanpassung bei den Federraten. Da gibt es gar nichts zu diskutieren.

    Jetzt kann man die natürlich trotzdem fahren und kaufen, aber dann lebt man eben auch mit einer schlechten Auslegung. Jeder hat die Freiheit seine eigene Entscheidung zu treffen, aber wir wären doch schlechte Foren-Kollegen, wenn wir nicht so beraten, dass die Leute eine informierte Entscheidung treffen können und wissen worauf sie sich einlassen.

    Ob man das dann im Alltag merkt, oder es einen wirklich stört, ist ein ganz anders, davon völlig unabhängiges Thema.

    Es darf sich auch jeder einen schlechten und überteuerten Reifen mit langen Bremswegen aufs Auto ziehen, aber auch da gehe ich persönlich davon aus, dass das für 99 % der User nicht das ist, was sie möchten.


    Du weißt selber, was ich inzwischen zum Conti PC6 geschrieben habe und das ich auch das Bilstein und das H&R lobe. Mir geht es ganz sicher nicht darum, hier irgendwelche persönlichen Favoriten zu vertreten. Ich versuche lediglich die Themen so einzuordnen, dass jeder, auch derjenige der sich damit gar nicht auskennt, eine bewusste und sinnvolle Entscheidung treffen kann.

    Ich werde ja auch nicht müde Nachteile zu betonen, z.B. dass das Öhlins sehr teuer ist und ein schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis hat, oder dass der BPS Reifen sehr spitz ist und mit seinem hohen Verschleiß nicht unbedingt ein Tipp ist.

    Eben, das Bilstein kostet genauso viel, macht zumindest nach meiner bisherigen Einschätzung nichts besser, hat aber aufgrund fehlender Verstellung weniger Funktionalität, also das schlechtere Preis-/Leistungsverhältnis und ist auch nur ein Fahrwerk aus dem Einstiegsbereich von der Stange.

    Öhlins und H&R sind gut aber auch teurer.

    Gut fahren kann man definitiv mit allen genannten Fahrwerken.


    Nach allem was ich bisher gehört habe, hat das SPS zumindest noch den Vorteil eines sehr versierten und kulanten Händlers, der sich hervorragend mit dem MX-5 auskennt.


    Ja, es gibt gute Alternativen, aber mir fällt nichts ein, was so ein Kracher ist, dass man nicht das SPS für den preisbewussten Fahrer empfehlen kann. Wenn man Angst vor dem eigenen Spieltrieb hat und partout etwas ohne Verstellung sucht, dann würde ich auch eher zum B14 raten. Aber damit nimmt man sich auch die Gelegenheit zwischen mehr Komfort, oder Fahrdynamik wählen zu können.

    Da kann ich Dir prinzipiell zustimmen Detlef, aber schlechter als ein Fahrwerk mit Fix-Dämpfung ist es jetzt auch nicht, wenn man es einmal richtig einstellt und dann nie wieder anfasst ;) .


    So eine Dämpferverstellung bedient immer den Spieltrieb und die wenigsten können das sinnvoll nutzen und beurteilen.

    Wenn man das allerdings von den Anbietern vernünftig einstellen lässt und in bescheidenem Rahmen verstellt, dann funktioniert es wiederum für jeden gut.


    Aber das ist doch auch gar nicht der Punkt und sicher nicht der Hintergrund, warum ich (und andere) das Fahrwerk gerne empfehlen.

    Die Technik ist solide, die Federauslegung passt gut zum Auto, die Materialqualität ist ordentlich und das Preis-/Leistungsverhältnis passt. Das es gute Alternativen von Bilstein, H&R, Öhlins u.a. gibt wird auch immer wieder offen angesprochen.


    Darüber hinaus ist es doch sehr schön, wenn Enthusiasten die Möglichkeit der Verstellung haben und nutzen möchten und dadurch mehr über Fahrwerke, Ihr Auto und die Fahrdynamik „erfahren“ und lernen können. Da kann ich jetzt auch nicht unbedingt einen Nachteil erkennen. Es bietet immerhin die Möglichkeit, das Fahrwerk hinsichtlich Komfort und Fahrdynamik an die eigenen Vorlieben anzupassen.

    Das Prinzip ist auch nicht unbedingt, dass jeder Fahrer da wahllos daran herum dreht. Jeder gute und seriöse Anbieter, der solche Fahrwerke verkauft, bietet die Einstellung als Service an, so dass man das Fahrwerk einfach nach den eigenen Vorlieben einstellen lassen kann.

    Ich würde das Fahrwerk mit einer guten fixen Dämpfungseinstellung aber sicher auch empfehlen.


    Also was ist jetzt genau der Punkt, warum man das Fahrwerk nicht empfehlen oder kaufen sollte? Das Problem ist ja auch, dass es wenig Alternativen in einer ähnlichen Preisklasse gibt (um die tausend € im Angebot, was häufiger passiert).

    Ja, das bekommst Du nur über die Dämpfung nicht kompensiert, dass die Balance nicht passt, weil die Federraten nicht harmonieren.

    Das hatte ich mir damals auch angeschaut, aber das ist keine Lösung.

    Die Stabis tragen beim gleichsinnigen Einfedern nur sehr wenig zur Federhärte/Eigenfrequenz bei. Die Dämpfer müssen also schon auf die härtere Feder angepasst werden.

    Thema ist dabei Radprellen/Radkontrolle.

    Das passt. Dann würde aus meiner Sicht nichts gegen einen häufigen Wechsel sprechen, aber man sollte es lassen, wenn der Reifen richtig in eine Richtung eingelaufen ist.