Beiträge von Svanniversary

    Tja, jetzt ist es wohl Zeit für ein Telefonat - https://www.ohlins.eu/de/ ;) . Die sind nett.


    Dir ist bewusst, dass es auch mehrere Versionen des Fahrwerks gibt, insbesondere in den USA, mit Longstroke und Shortstroke? Dadurch ergeben sich garantiert unterschiedliche Einstellwerte.

    Ggf. unterschieden sich auch die technischen Zulassungsvorschriften in den Ländern, was die maximale Tieferlegung angeht (aufgrund minimal vorgeschriebener Bodenfreiheiten). Aber final beantworten können, wird das nur Öhlins selber.

    Rechtlich verbindlich ist die Anleitung, die Deinem Fahrwerk beiliegt und nach meiner Kenntnis ist das in D immer dieselbe Version, die eine Standardtieferlegung von -15 mm ausweist, mit einem Verstellbereich abweichend davon von -15 -10 bis +10 mm.


    Ich weiß nicht ob das allen bewusst ist, aber eine Bedienungs- bzw. Montageanleitung ist ein rechtlich bindendes Dokument, das zum Bauteil gehört und das sogar haftungsrechtliche Auswirkungen hat. D.h. normalerweise, dass diese Dokumente gut geprüft werden und verlässlich sind.

    Restgewinde hat nichts mit der Feder zu tun (sondern mit der Überdeckung im Gewinde und dessen Festigkeit) und beim Preload geht es auch nur um die sichere Vorspannung der Feder und nicht um eine bestimmte Kraft.

    D.h. beide Werte sind weitestgehend unabhängig von der Feder, vorne 2 mm Preload, hinten 5 mm.

    Das soll ja nur sicherstellen, dass die Feder nicht klappert, oder herausfallen kann.

    Wir haben das bei mir so eingestellt und es funktioniert problemlos.


    In meiner Anleitung (Download von Öhlins - https://www.ohlins.eu/de/produ…ckages/mazda-mx-5-nd--48/ ) sind diese Werte für Vorder- und Hinterachse angegeben.


    Man muss lediglich berücksichtigen, dass man die Vorderachse aufgrund der weicheren 70er Feder höher drehen muss, damit das Auto nicht zu keilförmig steht. Das müssten so ca. 10 mm sein, wenn ich mich nicht irre.


    Das Öhlins steht an sich so um die 15 mm tiefer und von da aus zählen dann die -15 -10 bis +10 mm. Die +10 brauchst Du aber vorne, damit Du nicht keilförmig stehst, so dass Du also ca. -15 - -25 mm einstellen kannst.

    Passt aber alles nach eigener Erfahrung nur grob. Wichtig ist das die Restgewindelängen und Einschraubtiefen eingehalten werden, damit es keinen Ärger bei der Abnahme gibt.

    Meinen haben wir genau auf das Sollmaß (-15 mm) eingestellt. Dadurch kam er vorne noch 10 mm runter, was wir hinten angepasst haben, so dass er jetzt bei ca. -25 - -30 mm steht. Das ist ein schöner Wert, der praxistauglich ist und den ich Dir auch empfehlen kann.

    Dafür also vorne auf Sollmaß einstellen und hinten -10 mm zum Sollmaß.

    Meine Referenz ist natürlich der G184, so dass Deiner dann minimal höher stehen wird, weil er leichter ist.

    Oder Du stellst eben vorne +10 mm ein und hinten Sollmaß und damit hast Du ihn auf -15 mm so hoch wie möglich.

    The PedalPusher , sorry, ich setze aus Erfahrung nie voraus, dass etwas, oder vieles bekannt ist. Fragen und Antworten im Forum sollten aus meiner Sicht für alle hilfreich sein und da muss man mitunter ein paar Infos mehr liefern, da nicht alle auf dem gleichen Stand sind.

    Ließ einfach quer und ignoriere den Teil, den Du kennst ;) .


    @Duke , genau, mit der Verstellung reguliert eine Nadel die Voröffnung des Dämpfers und je geringer der Querschnitt wird, umso progressiver wird die Wirkung.

    Jetzt kann ich Dir leider nicht mehr folgen und mit ist auch nicht klar, was das zur Diskussion beiträgt.

    Die Grundfrage war doch, ob es Sinn macht von den vorgegebenen Klicks abzuweichen und meine Einschätzung dazu ist, dass es eher keinen Sinn macht.


    Was wolltest Du denn, oder was genau ist Dein Punkt? Der halbe Klick von mir war rein exemplarisch gemeint, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass wir über 10%, 20 %, oder andere noch feinere Inkremente als 0,5 Klicks sprechen, die dann definitiv niemand mehr sauber einstellen kann.


    Deine Frage habe ich nmE direkt beantwortet, aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung natürlich. Dagegen spricht, dass man undefinierte Punkte hat, die sich ggf. auch noch verstellen können, weil sie unter Last in die Rastung springen.


    Ist das eigentlich Absicht, mit der aufdringlichen, fetten Schriftart?

    Eben, wenn man den halben Klick nicht trifft, fährt das auch ein ausgebildeter Fachmann also nicht raus, aber den halben Klick brauche ich, weil den jeder rausfährt und es ansonsten zu grob ist ;) ? Du hast meinen Punkt also verstanden, danke ;) .

    Die Abstufungen scheinen vielleicht auf der einen Straße etwas grob, auf der anderen fährt das dann auch niemand mehr raus.

    Die Argumentation, dass ein Klick zu grob ist, das aber Unterschiede, wenn ich irgendwie undefiniert zwischen den Klicks verstelle, keiner mehr rausfährt, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.

    Was soll man damit erreichen, dass man irgendwie alle vier undefiniert einstellt, außer dass es am Ende ungleichmäßig ist? Unterschiede im Fahrverhalten links/rechts fahre ich Dir übrigens sehr gut raus.

    Also warum nicht einfach damit leben, was der Hersteller vorgesehen hat, anstatt Experimente zu machen, die zumindest mir so nicht sinnvoll erscheinen und die der Hersteller nicht vorgesehen hat?


    Davon abgesehen kann und darf doch jeder machen was er möchte. Ich habe hier lediglich beantwortet, ob ich persönlich das für sinnvoll halte.


    Ja, die Öhlins Verstellung ist leichtgängig, die Klicks sind gut definiert und die Abstufung erscheint mir sinnvoll.


    P.S.: Was soll eigentlich die persönliche Spitze? Können wir nicht einfach sachlich diskutieren? Sind wir jetzt soweit, dass nur noch Antworten genehm sind, die die eigene Ansicht bestätigen? Dann besser gar nicht erst fragen und einfach machen.