Beiträge von Svanniversary

    Ich gebe Dir mal ein Zitat. Also, nein, nicht legal.


    Das Notbremslicht ist international – so auch in der EU – in den Zulassungsbestimmungen geregelt, insbesondere in den seit 2011 gültigen UNECE-Regelungen R-13H und R-48. Diese besagen:

    • Signalisierung über rotes oder gelbes Blinklicht vom Heck des KFZ.
    • Zuschalten bei Verzögerungen über 6 m/s² und Geschwindigkeiten größer 50 km/h.
    • Zuschalten auch wenn/solange das ABS-System voll regelt.

    Ausschaltung wenn:

    • Geschwindigkeit unter 50 km/h sinkt
    • Wenn Verzögerung zwischen 2,5 - 5,99 m/s² sinkt. In diesem Bereich frei wählbar.
    • Wenn ABS nicht mehr voll regelt.

    Wenn sich ein Hersteller für eine Notbremslichtfunktion entscheidet, sind diese Regelungen unbedingt einzuhalten, damit eine Zulassung erfolgen kann.

    Adaptives Bremslicht – Wikipedia

    Doch genau die Bedenken hätte ich, dass sich das verstellt. Darüber hinaus ist man dann eher undefiniert unterwegs, weil man es mit Sicherheit nicht schafft überall dasselbe „zwischen den Clicks“ einzustellen.

    Ich würde solche Experimente ganz ehrlich lassen.


    Am Ende ist es doch sowieso so, dass es auf der einen Straße zu hart wirkt und auf der nächsten vielleicht schon zu weich, z.B. bei höherer Geschwindigkeit, oder viel Dynamik.

    Vom Kundenfeedback kenne ich das so - wenn sich genauso viele Kunden darüber beschweren, dass das Fahrwerk zu hart ist, wie sich Kunden beschweren, dass das Fahrwerk zu weich ist, dann hat der Abstimmer einen guten Job gemacht ;) .


    Man muss sich auch darüber im klaren sein, dass man in der Regel immer mit einem Kompromiss lebt. Eine reine Fahrdynamik-Einstellung ist für den Alltag zu hart und bei einer reinen Komfort-Einstellung leidet die Fahrdynamik. Also sucht man sich den Kompromiss dazwischen, mit dem man am besten Leben kann (und hin und wieder kann man natürlich auch passend zur Strecke verstellen, z.B. weicher für längere Transfer-Fahrten).

    Hört sich gut an. Meine Erfahrung ist, dass die meisten Materialien das nicht Langzeit aushalten und dann spröde werden, aber man verliert ja maximal die Matte, so dass man das Risiko sicher eingehen kann.

    Ist ja schon einmal super, dass die Temperaturen an sich ertragen werden.


    Wie hast Du denn gemessen? Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Temperaturen unter Last (Autobahn, Vollgas) höher sind, sich das Blech (und die AGA) aber auch durch den Fahrtwind schnell wieder abkühlen. Wenn Du nur im Stand misst, wirst Du deutlich zu niedrige Temperaturen messen.

    Bar , danke das hilft mir sehr ;) .

    Svanniversary

    Mache Dir bewusst, welche Vorteile Du dir erhoffst. Eine Keramikversiegelung schützt nicht vor Kratzern oder Steinschlägen. Lass Dir sowas nicht erzählen. Keramik erleichtert das Säubern durch Easy Clean Effekt (Beading/Scheeting), schützt den Lack vor Alterung/UV und es glänzt halt wie Hölle, wenn es richtig gemacht wurde.

    Danke für die ausführliche Antwort. Das hilft mir sehr ;) .

    Bei mir ist es ähnlich wie bei Bar . Ich bin genervt, dass der Mazda Lack sehr schnell zerkratzt und empfindlich ist und ich habe auch schon ein zwei Stellen von Insekten und Vogelkot, obwohl ich beide Sorten Schmutz immer sofort vom Auto hole. Da erhoffe ich mir, dass die Keramik als Opferschicht funktioniert und etwas verzeihender ist und wenn ich mir was einfange, dass es dann nicht gleich den Lack angreifen kann. Darüber hinaus bin ich erklärter Waschmuffel und erhoffe mir eine schnellere und einfachere Reinigung.

    Was ich mir überhaupt nicht erhoffe, ist irgendein Schutz gegen Steinschlag, oder andere gröbere mechanische Beschädigungen. Da ging es mir rein darum, dass man solche Schäden ggf. genauso wie ohne Versiegelung auch mal wieder ausbessern kann.


    Passt das für Dich? Ich habe natürlich versucht mich zu informieren und hoffe, dass diese Erwartungshaltung zur Versiegelung passt. Wenn es gute Alternativen gibt, die den gleichen Zweck erfüllen, bin ich natürlich offen.


    Mein Anbieter nimmt übrigens 400 € für ein kleines Auto wie den Mazda und ich kenne andere, die mit der Arbeit sehr zufrieden sind. Das passt für mich vom Preis-/Leistungs-Verhältnis.

    Er gibt auch eine Standzeit von 5 Jahren für seine Arbeit an. 80 € im Jahr wäre mir der Lackschutz und die leichtere Pflege wert.

    Ehrlich?
    Nach dem langen Wochenende im Erzgebirge und der danach folgend Fahrzeugpflege, würde ich ob der etlichen Steinschläge, für das Geld lieber die Front folieren lassen.

    Glänzt sicher nicht so schön, schützt aber besser.

    S.o., mir geht es nicht um die Steinschläge, sondern ich erhoffe mir andere Vorteile.


    Folie ist mir auf der einen Seite zu teuer, da man für das gleiche Geld auch mal eben die betroffenen Teile ausbessern, oder nachlackieren kann.

    Auf der anderen Seite sehe ich das mit der Folie genauso, wie mit Sitzbezügen. Ich fahre keine Sitzbezüge, damit der zweite Käufer meines Autos dann auf neuwertigen Sitzen fahren kann. Wenn ich aber verschlissene Sitze habe, dann kann ein Bezug eine Lösung sein.

    Übertragen würde ich über eine Folie nachdenken, wenn der Lack hin ist und das ggf. eine Alternative zur Neulackierung sein könnte.


    Mein Auto ist zwei Jahre alt und ich habe bisher zwei kleine Steinschläge. Ich achte bei meiner Fahrweise sehr auf Abstände und versuche erstmal zu vermeiden, dass so etwas überhaupt überhand nimmt.

    Obwohl ich im Oktober jetzt auch einen Termin für die Keramikversiegelung habe, bin ich immer noch leicht verunsichert.


    Hat jemand, der so etwas schon länger fährt, Erfahrung mit den folgenden Themen:


    Steinschläge

    - wie sieht das aus, wenn es in die Keramik einschlägt

    - kann man das reparieren (neu versiegeln?)

    - gibt es Problemfelder?


    Auffrischen, bzw. was passiert, wenn die Versiegelung ihre Standzeit erreicht hat

    - lässt sich die Versiegelung einfach wieder erneuern?

    - muss man dann ggf. bei der Keramikversiegelung bleiben, oder kann man danach auch eine alternative Versiegelung wählen?


    Lackschäden, Unfälle

    - wie schwierig ist es, ein Fahrzeug mit Keramikversiegelung zu reparieren, sei es mit Smartrepair, oder konventioneller Reparatur/Lackierung?

    - kann man Steinschläge und andere leichte Schäden ausbessern lassen, oder ist das schwierig?


    Der Anbieter, den ich jetzt ausgesucht habe, bietet selber alles von SmartRepair, über normale Reparatur bis zur Keramikversiegelung an. Da habe ich die Hoffnung, dass die eine Reparatur ihrer eigenen Versiegelung durchführen können.


    Kann mir bitte jemand die Bedenken nehmen und erklären, dass ich meinem Auto wirklich etwas gutes tue ;) ?

    Den reinen Bremsgrip der Reifen kannst Du ja leicht erfahren, in dem Du bei Geradeausfahrt wirklich mal eine Vollbremsung bis in den Regelbereich machst. Dann bitte mit Bremsschlag, damit auch alle vier Räder an die Schlupfgrenze gezogen werden. Die Pulsation und das ABS-Geräusch und -Gefühl gibt es ggf. auch schon, wenn nur ein oder zwei Räder an der Grenze sind und geregelt werden.

    Die Standard-Frage vorweg, wie ist denn das Fahrwerk eingestellt? Sind die Werte schon einmal korrigiert worden, oder ist es noch die Werkseinstellung?


    Der Goodyear selber ist mir mit einem eher breitem und minimal früherem Grenzbereich in Erinnerung geblieben, aber das Niveau an sich ist schon ordentlich und nicht so weit von den anderen üblichen Verdächtigen entfernt.