Der Nachlauf ist abhängig vom Sturz. Bestimmte Werte erreichst Du nur, wenn der Sturz dazu passt.
Mit wenig Sturz kannst Du niedrigere und höhere Nachläufe einstellen, als mit viel Sturz.
Der Nachlauf ist abhängig vom Sturz. Bestimmte Werte erreichst Du nur, wenn der Sturz dazu passt.
Mit wenig Sturz kannst Du niedrigere und höhere Nachläufe einstellen, als mit viel Sturz.
Man sieht auf jeden Fall sehr gut die steiferen und breiteren Blöcke auf der Schulter beim MPS4. Die stecken so eine Belastung deutlich besser weg. Der sieht für mich noch sehr gut aus, für so einen Tag.
Am Ende war er wahrscheinlich einfach zu warm.
Da können auch kleine Unterschiede im Setup, egal ob Fahrwerk, oder Fahrwerksgeometrie und in der Fahrtechnik große Unterschiede in der Reifentemperatur verursachen, so dass es bei Tim vielleicht noch ging und bei Dir nicht. Im Detail könnte ich das jetzt aber auf die Ferne auch nicht analysieren woran es lag.
Ist der Reifen denn jetzt wieder da, oder hat der generell abgebaut?
Der CPC6 von Tim war schon etwas weiter abgefahren, wimre? Vielleicht ein Effekt der abnehmenden Profiltiefe und Stabilisierung darüber.
Der Reifen von Turmalin_MX5 war sehr neu und nmE wurde der auch nicht mehr besser im Laufe des Tages.
Wie sah denn der MPS4 am Ende des Tages aus? Ich vermute, dass das Profil nicht ganz so stark gelitten hat und der bis zuletzt gut/normal gearbeitet hat. Der wird dann vermutlich irgendwann am eher wärmeren Nachmittag auch an seine Temperaturgrenzen gekommen sein.
Hattet Ihr beide die Warmluftdrücke jeweils korrigiert? Das ist ansonsten auch ein Klassiker, dass der Reifen so viel Druck aufbaut, dass er dann irgendwann Gripp verliert, wenn man nicht korrigiert.
Der Heidbergring ist da schon fies, mit sehr rauem Asphalt und vielen, eher langsamen Kurven, durch die man dann durchradiert
. Da trennt sich das gut in robust und tracktauglich, oder eher nicht.
Auch die Semis, die dabei waren haben ganz schön gelitten.
Auf dem Heidbergring in Geesthacht. Der hat einige Flicken, Wellen und unebene Stellen, auch in den Kurven, ist aber nicht wirklich dreidimensional.
Auf einer topfebenen Strecke wäre der Unterschied deutlich geringer gewesen.
Ergänzend zu oben stehenden Erfahrungen konnte ich am Montag auch ein paar Erfahrungen mit dem CPC6 auf der Rennstrecke sammeln.
Auch dort kommen die Qualitäten des Reifens sehr gut zur Geltung mit einer kleinen Einschränkung. Der Reifen ist nicht unbedingt prädestiniert für den langen und harten Track-Einsatz. Man merkt dann, dass er bei hoher Temperatur an die Grenzen seines Temperaturfensters kommt, schmieriger wird und abbaut. Darüber hinaus verschleißt er dabei auch stark und die Blöcke arbeiten sich ungleichmäßig ab. Das alles bei normaler, forcierter Fahrweise, ohne den Reifen zu überfahren.
Der Michelin PS4, den wir auch dabei hatten, hat das im Vergleich deutlich besser weg gesteckt.
Wer also öfter mal wirklich scharf fährt, oder auf den Track will, sollte dann doch eher in Richtung MPS4, oder BPS schauen.
Auf der Landstraße ist das alles kein Thema und man profitiert sogar von dem niedrigeren Temperaturfenster, da der Reifen in der Regel sofort da ist und nicht lange warm gefahren werden muss.
Am Montag waren wir mit einigen MX-5 auf der Rennstrecke, so dass wir das Öhlins- und das SPS-Fahrwerk in sehr ähnlichen Setups vergleichen konnten.
Das war noch einmal ziemlich spannend. Erstmal liefert das SPS alles was man erwartet. Die Dämpfung ist gut abgestimmt, die Balance passt sehr schön, die Wankwinkel sind gering und es macht viel Spass mit dem Fahrwerk schnell über den Track zu fahren.
Interessant war dann der Umstieg auf das Öhlins, dass sich hinsichtlich Balance und Steifigkeit ähnlich fährt, aber in der Dämpfung komplett anders funktioniert. Was man merkt und zwar deutlich ist, dass mit dem Öhlins Fahrwerk viel mehr Ruhe im Auto und auch an den Rädern ist. Man muss viel weniger korrigieren und kann dadurch entspannter und auch sauberer fahren, so dass man mit weniger Aufwand schneller unterwegs ist.
Für mich war das in der Deutlichkeit doch etwas überraschend, wobei es natürlich zu dem passt, was man auch auf der Landstraße mit dem Öhlins erlebt, mehr Ruhe im Auto und eine noch bessere Radkontrolle.
Man muss das natürlich relativieren, insbesondere bezogen auf den Preisunterschied.
Auf der Landstraße, wo man nicht wirklich ständig am Limit unterwegs ist, sind beide Fahrwerke fahrdynamisch nahezu auf dem gleichen Level und man hat beim SPS insbesondere den Nachteil des etwas schlechteren Komfort.
Auf dem Track kann sich das Öhlins dann doch deutlicher absetzen und macht es fahrdynamisch noch einmal etwas besser, als das SPS.
Da verzweifle ich auch regelmäßig daran
. Man kippt bei der Einstellung die vertikale Achse der beiden Querlenker. Für mehr Nachlauf kommt der untere Anlenkpunkt weiter nach vorne, wodurch das Rad dann weiter vorne steht.
Das ist alles andere als intuitiv zu begreifen
.
Ist Vandalismus nicht üblicherweise über die Vollkasko abgedeckt? Nur ärger wegen Selbstbeteiligung und Schadensfreiheitsrabatt.
Weil Felgen geklaut werden? Mal mehr, wie rund um Wolfsburg, oder weniger.
Im Nachbardorf habe ich schon ein Auto auf Ziegelsteinen stehen sehen.
Da muss jeder selber entscheiden, wie wichtig ihr/ihm das ist.