Beiträge von Svanniversary

    Induktive Ladeschale im Auto. Bei mir ab Werk, lässt sich aber ggf. auch nachrüsten.

    Der Hauptvorteil liegt bei mir in der Einfachheit bei kürzeren Strecken. Carplay ist dann immer am Start und das Handy bleibt in der Tasche.

    Auf richtig weiten Strecken nehme ich aber auch aufgrund der besseren Ladung und des stabileren Betriebs das Kabel.

    Ich nutze die Klemmen in Verbindung mit einem CTEK-Ladegerät.

    Klemmen und nicht fest verbaut, da man damit einfacher vor den Batteriesensor kommt. Mit einem Festverbau war das mit meinem Auto schwieriger, weil die Standard Kabelschuhe nicht gepasst haben.

    Im Motorraum ist auch genug Platz, dass man die Haube auch mit Klemmen auflegen kann.

    Ich gebe Euch mal meine Erfahrungen und Einschätzungen zu dem oben verlinkten Video von Jonathan.


    In der starken Ausprägung, wie im Video, kann ich das nicht nachvollziehen. Ich bin selber bisher ca. 30 Minuten Track mit dem Reifen gefahren, rechts herum, also auch da sehr einseitige Belastung auf den linken Rädern.

    Profiltiefeunterschied links/rechts ist mit viel Wohlwollen max. 0,1 mm, also so gut wie nicht vorhanden.


    Die Beobachtungen aus dem Video kann ich nachvollziehen. Der Reifen war 2-3 Runden voll da und hat dann etwas abgebaut, wobei ich das Gefühl hatte, dass er durch die Wärme auch zu viel Fülldruck hatte (hatte vorher und im Stint nicht korrigiert). Auch bei mir ist das Auto dann (im sehr moderaten Rahmen) untersteuernder geworden. Aber, s.o., im Verschleiß hat sich das bei mir nicht so einseitig niedergeschlagen. Dennoch sah der Reifen natürlich direkt danach etwas zerrupft aus, aber auch nicht mehr, als andere Reifen, die ich schon auf dem Track unter ähnlichen Bedingungen gefahren bin.


    Die Vergleichbarkeit ist aber wahrscheinlich auch nicht sehr gut, weil

    - mein MX-5 sehr gut ausbalanciert ist, an sich schon sehr wenig untersteuert und anders als im Video Hinterradantrieb hat

    - der MX-5 sehr leicht ist

    - ich meinen Fahrstil im Stint angepasst habe, also etwas Speed heraus genommen habe, als der Reifen anfing mehr zu untersteuern (sonst hätte ich ihn überfahren)


    Vielleicht kann man das zumindest als Indizien nehmen, dass der Reifen keine schweren Autos mit Untersteuern mag, aber auf leichteren und ausbalancierteren Fahrzeugen besser klar kommt.

    Ich werde aber auch irgendwie das Gefühl nicht los, dass Jonathan den Reifen auf dem Golf ganz schön überfahren hat. Was allerdings für ihn sehr untypisch wäre.


    Ich teile auf jeden Fall die Einschätzung von Jonathan, dass man die Ergebnisse vom Track nicht in den Alltag übertragen kann. Da verhält sich der Reifen bei mir bisher sehr unauffällig und liegt gleich auf mit einem S001, oder S005. D.h. etwas verschleißfreudiger, als die Michelin, aber in einem normalen Rahmen.


    Meine persönliche Einschätzung dazu - für den Alltag kann man das weitestgehend ausblenden, was im Video gezeigt wird und auf leichten, ausbalancierten Fahrzeugen ist das auch kein Thema.

    Wenn der Trackeinsatz im Fokus steht würde ich aber ggf. bei Verfügbarkeit auch eher zu einem der anderen beiden Reifen greifen. Für mich bleibt es einfach, da der Potenza Sport der einzige Reifen aus dem Trio ist, der in unserer MX-5 Dimension verfügbar ist. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden und würde ihn Stand heute auch wieder nehmen.


    Ich bin sehr gespannt und interessiert an Euren Erfahrungen mit dem Reifen auf dem Track.


    P.S.: Text aus einem anderen Forum kopiert und angepasst.

    Wenn man jeweils "normal" fährt, dürfte der Unterschied gering sein. Im Extrembereich geht mit aktuellen Autos natürlich mehr, nicht zuletzt durch bessere Reifen.

    Aber Quantensprünge gab es da keine. Man erwartete in den 60er ja, dass 2000 alle Autos atomgetrieben sind sowie fliegen können, auch auf andere Planeten.

    Wir scheinen völlig unterschiedliche Ansprüche und Beurteilungen von Autos zu haben. Belassen wir es einfach dabei und sprengen das hier nicht mit einer weiteren Diskussion.


    P.S.: Ich fahre immer noch einen Oldie, in gutem Zustand mit verhältnismäßig wenig Laufleistung. Alleine das Fehlen einer Servolenkung, damit verbunden eine sehr indirekte Lenkung, Starrachsen etc. sind für mich Welten, die sehr große Unterschiede im Fahrverhalten verursachen, im Komfort, der Handlichkeit, der Performance. Technisch sind das für mich durchaus riesige Quantensprünge. Ein Quantensprung war allerdings auch der Wechsel vom Serien-Bilstein zum Öhlins ;) .

    Darüber hinaus kommen so kleine Themen wie Startverhalten mit Choke, Leerlauf, Gasannahme, etc. dazu, die damals recht abenteuerlich waren, während das neue Auto einfach unter allen Randbedingungen funktioniert. Egal wo ich hinschaue, hat die Mechatronisierung der verschiedenen Systeme doch viel verändert.

    Aber am Ende bin ich da natürlich auch stark vorbelastet, da ich einige der technischen „Quantensprünge“ in den letzten 20 Jahren mitentwickelt habe. Ein solcher Quantensprung ist zum Beispiel die geregelte Dämpfung mit extrem positiven Effekten.

    Aber wenn Du das anders war nimmst, ist das natürlich rein subjektiv legitim.

    Wobei ich sagen muss, die Roadster, die vor 60 Jahren herumfuhren, fuhren sich nicht wesentlich anders, als der ND.

    Oh, das ist aber nostalgisch sehr verklärt. Ich bin der Meinung, die fuhren sich ganz anders. Ich bin viele Autos aus den 70ern und 80ern gefahren und die waren fahrdynamisch und hinsichtlich Performance nicht vergleichbar.