Beiträge von Svanniversary

    Da kann ich Dir prinzipiell zustimmen Detlef, aber schlechter als ein Fahrwerk mit Fix-Dämpfung ist es jetzt auch nicht, wenn man es einmal richtig einstellt und dann nie wieder anfasst ;) .


    So eine Dämpferverstellung bedient immer den Spieltrieb und die wenigsten können das sinnvoll nutzen und beurteilen.

    Wenn man das allerdings von den Anbietern vernünftig einstellen lässt und in bescheidenem Rahmen verstellt, dann funktioniert es wiederum für jeden gut.


    Aber das ist doch auch gar nicht der Punkt und sicher nicht der Hintergrund, warum ich (und andere) das Fahrwerk gerne empfehlen.

    Die Technik ist solide, die Federauslegung passt gut zum Auto, die Materialqualität ist ordentlich und das Preis-/Leistungsverhältnis passt. Das es gute Alternativen von Bilstein, H&R, Öhlins u.a. gibt wird auch immer wieder offen angesprochen.


    Darüber hinaus ist es doch sehr schön, wenn Enthusiasten die Möglichkeit der Verstellung haben und nutzen möchten und dadurch mehr über Fahrwerke, Ihr Auto und die Fahrdynamik „erfahren“ und lernen können. Da kann ich jetzt auch nicht unbedingt einen Nachteil erkennen. Es bietet immerhin die Möglichkeit, das Fahrwerk hinsichtlich Komfort und Fahrdynamik an die eigenen Vorlieben anzupassen.

    Das Prinzip ist auch nicht unbedingt, dass jeder Fahrer da wahllos daran herum dreht. Jeder gute und seriöse Anbieter, der solche Fahrwerke verkauft, bietet die Einstellung als Service an, so dass man das Fahrwerk einfach nach den eigenen Vorlieben einstellen lassen kann.

    Ich würde das Fahrwerk mit einer guten fixen Dämpfungseinstellung aber sicher auch empfehlen.


    Also was ist jetzt genau der Punkt, warum man das Fahrwerk nicht empfehlen oder kaufen sollte? Das Problem ist ja auch, dass es wenig Alternativen in einer ähnlichen Preisklasse gibt (um die tausend € im Angebot, was häufiger passiert).

    Ja, das bekommst Du nur über die Dämpfung nicht kompensiert, dass die Balance nicht passt, weil die Federraten nicht harmonieren.

    Das hatte ich mir damals auch angeschaut, aber das ist keine Lösung.

    Die Stabis tragen beim gleichsinnigen Einfedern nur sehr wenig zur Federhärte/Eigenfrequenz bei. Die Dämpfer müssen also schon auf die härtere Feder angepasst werden.

    Thema ist dabei Radprellen/Radkontrolle.

    Das passt. Dann würde aus meiner Sicht nichts gegen einen häufigen Wechsel sprechen, aber man sollte es lassen, wenn der Reifen richtig in eine Richtung eingelaufen ist.

    Ich fahre dienstlich viel mit Helm und habe da auch ein wenig Erfahrung. Insofern traue ich mir schon zu, zu entscheiden ob ein Helm passt oder nicht.

    Schwierig wird es erst, wenn man den zweiten, oder dritten online gekauften Helm zurücksendet, weil es nichts wird.

    Als Alternative 300 km fahren, um einen geeigneten Händler zu finden, finde ich aber auch nicht so attraktiv, Hier gibt es leider nichts in der Gegend (oder hat jemand noch einen Tipp, nähe GF, H , BS?).

    Ich probiere es jetzt auf jeden Fall einmal online aus, und zur Not wird zurück gesendet. Ich brauche sowieso noch ein paar Teile mehr, die ich schicken lassen muss und da wird dann ein Helm mit bestellt.

    Erfahrung speziell für Rennreifen habe ich dazu leider auch nicht. Das ist aber regelmäßig kein Problem, wenn man es sehr häufig macht, z.B. nach jeder Veranstaltung.

    Wenn der Reifen länger an einer Position gelaufen ist, würde ich es nicht machen.

    Gibt es Argumente, warum man es bei Rennreifen nicht machen soll?