Beiträge von Svanniversary

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht passt, schlimmstenfalls sogar irgendein Defekt vorliegt.

    Was passiert mit einem MX-5 der 0W20 fährt, viele Kaltstarts hat und bei dem das Öl dann erst nach 20 tkm gewechselt wird? Das dürfte dann ja in der Viskosität deutlich unter 20 liegen.

    Das wäre eher der Standardfall, als die Ausnahme und bewegt sich voll im von Mazda freigegebenem Rahmen.

    Gehäufte Motorschäden sind hier auch nicht bekannt.


    Hat Mazda also generell ein Problem? Hat dieser Motor mit dem hohen Kraftstoffeintrag ein spezielles Problem? Oder doch alles gar nicht so wild?


    Vor der nächsten Ölanalyse würde ich vielleicht mal die Kompression messen und schauen, ob der Motor viel zu viel BlowBy hat. Wieviele Kilometer ist der bisher gelaufen?

    Das mit dem „früheren Öl“ sollte bei einem intakten Motor keine Rolle spielen. Dafür gibt es Rückschlagventile im Ölsystem, die dafür sorgen, dass die Leitungen nicht leerlaufen und sofort Öldruck da anliegt, wo er gebraucht wird. Wenn überhaupt reden wir da über Millisekunden, oder sehr wenige Sekunden bis der Motor voll versorgt ist. Wenn Deiner sekundenlang klappert, dann muss es eine andere Ursache haben.

    Die Werkswerte wären auch die falsche Referenz, da Mazda nur Werte für die Serienstandhöhe vorgibt. Es gibt also keine Referenzwerte für die Tieferlegung. Entweder der Prüfer winkt das durch, oder er muss schon richtig Ahnung haben, um zu beurteilen, ob die Einstellung sinnvoll ist.


    Bei mir musste ich nur nachweisen, dass das Fahrwerk eingestellt wurde, aber die Werte an sich haben den Prüfer nicht interessiert.


    harkpabst , Fabian, super erklärt :thumbsup: . Jetzt wo Du es schreibst erinnere ich mich auch, dass die geänderten Exzenter mit Einführung des RF kamen.

    Ich weiß, dass ich mich jetzt wiederhole - die volle Bandbreite der Werte wird nur erreicht, wenn beide Einstellschrauben gleichzeitig genutzt werden.

    Wenn diese fähigen Schrauber nur an einer Schraube gedreht haben, dann ist der eingeschränkte Einstellbereich völlig normal.

    Also nein, es gibt da keine so große Variation. Es gab an der Vorderachse, ich meine zum ND2, eine minimale Veränderung der Exzenter, die einen etwas größeren Verstellbereich zulässt, aber das passt nicht zu Deinen Beschreibungen, da sich dadurch so große Unterschiede nicht erklären lassen.


    Der Nachlauf an sich ist auch überhaupt nicht entscheidend. Alles zwischen 6-8° fährt sich ordentlich im ND und wichtig ist bei Tieferlegung in erster Linie, dass man es so einstellt, dass es nicht schleift.

    Hydros klappern normalerweise mit dem dünneren Öl mehr, da das zähere Öl höhere Drücke aufbaut.

    Mein Auto macht das nicht und ich kann auch Deine technische Analyse nicht nachvollziehen.


    Generell macht es für die meisten Nutzer Sinn sich im Rahmen 0W20, oder 5W30 zu bewegen, da nur diese beiden Öle von Mazda freigegeben sind.

    Bei „heißem“ Motorbetrieb ist ein Ölkühler übrigens nicht die Universalwaffe, da es lokal immer noch zu Übertemperaturen kommen kann, die das Öl cracken. Da ist ein hitzefesteres Öl dennoch von Vorteil.

    Davon abgesehen ist auch ein 5W30 für alle bei uns üblichen Temperaturen absolut ausreichend, mal von ganz kalten Wintern abgesehen. Gerade im Sommer wird es nicht am Öl liegen, wenn sich das Auto komisch anhört, sondern vermutlich liegt ein anderes Problem vor.