Beiträge von Svanniversary

    Das schützt Dich aber auch nicht vollständig. Quereinschnitte für die Drainage sind ja immer da und auch da kann sich Sägezahn bilden. Ist dann aber ggf. weniger ausgeprägt.


    Bevor ich mich auf einen Reifentyp einschränke, würde ich lieber regelmäßig vorne und hinten umstecken. Das vermeidet Sägezahn und vor allen Dingen nivelliert es den Verschleiß, so dass alle vier Reifen gleichmäßig ablaufen und ich dann einen kompletten, neuen Satz kaufen kann.

    Svanniversary

    Ist dann von der Definition her eine nicht angetriebene Vorderachse auch "geschleppt"?

    Ja, richtig. Es geht jeweils um die nicht angetriebenen Achsen. Bremsen und Schleppen wirken immer auf die selbe Profilblockseite, so dass sich die schneller abfährt, als die andere.

    Mit Antrieb, Schleppen und Bremsen wird der Block vorne und hinten belastet und verschleißt gleichmäßiger.


    Horatio , es gibt Reifen, die empfindlicher für Sägezahn sind, weil das auch von ihrer Geometrie und Mischung abhängt und es gibt auch Achsen, die das fördern, oder eher vermeiden.

    Am Ende steckt man nicht drin.

    Am kritischsten ist der Fall, wenn die Achse immer nur ohne große Belastung mitläuft, weil sich dass dann sehr ausgeprägt ausbilden kann.

    Das ist einer der Gründe, warum man die Reifen achsweise tauschen sollte, damit die Reifen nicht zu lange nur im Schleppbetrieb laufen.

    Wenn ich eher ambitionierter fahre, mit hoher Querbeschleunigung, dann ist der Verschleiß daraus höher, als das was sich als Sägezahn bildet, so dass der Sägezahn nicht so stark, oder gar nicht durchkommt.

    Die Fahrwerksgeometrie an sich, hat damit in der Regel gar nicht so viel zu tun. Jedenfalls sind mir keine besonderen Konstellationen bekannt, die ausdrücklich Sägezahn hervorrufen, oder vermeiden - außer: sehr wenig Spur und Sturz, also wenn der Reifen sehr gerade aufsteht, sind auch eher ungünstig. Daher sind Verbundlenkerhinterachsen so ein Fall, die klassisch sehr empfindlich für Sägezahn sind.

    Nein, dass Missverständniss ist ganz auf Deiner Seite.


    Es gibt keine exklusive Sturz- und Nachlauf- Einstellschraube. Man braucht beide Schrauben gleichzeitig und die Werte lassen sich auch nicht unabhängig voneinander einstellen.Und ich vermute, dass genau da das Problem liegt. Wenn der Werkstatt das nicht klar ist, dann ist sie die falsche.

    garnicht einstellbar wären - da steht + 6GRad 0 Minuten Nachlauf - also wandert die Forderachse logischerweise weiter nach vorne - dreht man aber die Exenterschraube ganz herum kommt man nichtmal in die Nähe von 6GRad

    Man muss an beiden Exzentern drehen um Sturz und Nachlauf einzustellen. Nur an einem erreicht man nicht viel. Könnte das das Problem gewesen sein? Dann => andere Werkstatt suchen.

    Empfohlene Werte für Dein Fahrwerk findest Du in meiner Signatur. Der Nachlauf kann auf 6° oder mehr eingestellt werden, wenn das geht. Man muss eben schauen, dass man das etwas ausmittelt, damit es nicht schleift.


    Der ND ist links immer schwerer als rechts. Ich würde das nicht ausgleichen, sondern ihn symmetrisch einstellen. Der Rest ergibt sich durch die statischen und dynamischen Spur- und Sturzänderungen.