Beiträge von Svanniversary

    Der Bremseffekt ist völlig normal. Bisher ging ein Teil des Ansprechens und der Bremsenergie in die Nickbewegung des Autos. Die ist jetzt deutlich reduziert und dadurch fühlt sich die Bremse straffer an und das, was man am Pedal einspeist, wird viel direkter umgesetzt. Das ist aber eher gefühlte, als tatsächliche Performance, ähnlich dem Effekt von Flexschläuchen.

    Das ist ein sehr angenehmer und positiver Aspekt von härteren Vorderachsfedern.


    Interessant, dass zum Komprimieren der Hauptfeder geraten wird. Mein Bauchgefühl hätte dagegen gesprochen, da ich damit das Ansprechniveau erhöhe und das Auto insgesamt stößiger und weniger geschmeidig mache. Aber hier vielleicht tatsächlich das „kleinere Übel“.


    Ich finde die Experimente sehr gut und durch das selber Erfahren lernt man viel. Es würde mich aber auch nicht wundern, wenn am Ende der Versuche ein SPS, oder Öhlins steht ;) .

    Sie sind dazu da, bei verschiedenen Standhöhen eine ausreichende Federvorspannung zu gewährleisten. Die Kraft/Rate der Hilfsfedern ist dabei vernachlässigbar.

    Wenn die Grenzen der Einstellbarkeit erreicht sind, dann ist die Hilfsfeder bei voll ausgefedertem Rad vollständig entspannt oder auf Block und rettet auch nichts mehr. Beides sollte man unbedingt vermeiden.

    Edit aufgrund Rechenfehler:

    Rechnerisch macht der Unterschied zwischen der 40er und der 70er Feder 74 mm in der Standhöhe aus (ohne Fahrer). Sorry, Chipmonk77 , das hatte ich auch unterschätzt und vorher nicht nachgerechnet.

    Bei der 60er Feder sind es 57 mm. Wer es nachrechnen möchte, die Übersetzung beträgt nach meinen Unterlagen 0,63.

    Wir hatten uns damals beim Öhlins auch ein bisschen verschätzt, obwohl es da „nur“ um 100 vs 70 N/mm ging. Da mussten wir vorne auch noch etwas höher drehen, weil er sehr tief stand.


    Finde ich gut Patrick. Stell ihn so gut hin, wie es geht und sammele erst mal neue Erfahrungen. Dann weißt Du hinterher besser, wo die Reise hingehen soll.