Das hat keinerlei Bezug zum hier betroffenen ST-X Fahrwerk.
Das hier „die oberen beiden Windungen der Schraubenfeder des hinteren Stoßdämpfers in Kontakt kommen“ ist absoluter technischer Unsinn. Wer denkt sich so etwas aus?
Das hat keinerlei Bezug zum hier betroffenen ST-X Fahrwerk.
Das hier „die oberen beiden Windungen der Schraubenfeder des hinteren Stoßdämpfers in Kontakt kommen“ ist absoluter technischer Unsinn. Wer denkt sich so etwas aus?
Schwierig. Im ND würde ich in abnehmender Reihenfolge des Einflusses Spur, Sturz und Nachlauf vermuten.
Der Sturz-Einfluss ist aber recht hoch und alles andere als vernachlässigbar.
Andere Autos haben 5 Radmuttern und die Räder halten nicht. Für mich ist das auch nicht schlüssig.
Mal ganz versöhnlich - das kann natürlich auch gut gehen und wenn Ihr das probiert, dann tut mir und Euch den Gefallen, die Radmuttern regelmäßig zu kontrollieren und nachzuziehen.
Wenn man dabei merkt, dass sie sich sehr stark lockern und häufig und viel nachgezogen werden müssen, dann würde ich sie wieder runterschmeißen.
Wenn ich meine serienmäßigen Radmuttern mit 125 Nm anziehe und sportlich unterwegs bin, dann lösen sie sich regelmäßig leicht und ich kann sie beim Nachziehen bewegen. Das macht mich nicht gerade optimistisch, was die Mazda-Auslegung des Radverbundes angeht.
Radmuttern an sich sind auch kritischer, als Radschrauben und neigen eher zum Lösen.
Bei dem Thema kommt es ganz stark auf die verschiedenen Steifigkeiten und Nachgiebigkeiten an und die sind unterschiedlich zwischen Stahl und Titan.
Ich könnte jetzt wieder erzählen, dass der Radverbund sensibel ist und eine verlorene Antenne etwas anderes, als ein loses Rad ist, aber was soll‘s
.
Das können die mit Sicherheit kurz prüfen und nachziehen, wenn das Auto auf der Bühne steht.
Magst Du das etwas ausführen?
Spur ist mir klar. Die wirkt einlenkend bzw am Kurvenausgang, dadurch das die Last am kurvenäußeren Rad kleiner wird, auslenkend.
Mit dem Sturz tue ich mich dagegen schwer. Wie wirkt der auf das Lenkgefühl?
Zumindest wenn man mal von einer Kurve weit innerhalb des kritischen Bereichs ausgeht?
Richtig, die Vorspur verspannt die Räder gegeneinander und bewirkt, dass die Räder leicht eingeschlagen sind. Das bewirkt Lenkmomente, die bei Kurvenfahrt asymmetrisch sind und die man dadurch spürt.
Deine Richtungen sind für die Vorderachse mit Vorspur falsch. Am Kurveneingang geht die Lenkung kurvenaußen durch das Wanklenken auf und am -ausgang zu. An der Hinterachse ist es umgekehrt.
Viel Sturz stellt das Rad auf die Schulter. Das bewirkt einerseits weniger Aufstandsfläche und dadurch weniger Bohrmoment, also geringere Lenkkräfte (gleichzeitig auch schlechtere Traktion und Bremswege).
Zusätzlich ergibt sich beim Lenken ein Drehmoment im Reifen, dass durch die Verspannung im Latsch entsteht. Der Reifen „kippelt“ auf der Schulter und versucht das durch Drehung auszugleichen. Auch das reduziert die Lenkkräfte.
Habt Ihr eigentlich den Powerframe mal geprüft? War eigentlich nur ein Problem bei sehr frühen Autos, würde aber auch zur Fehlerbeschreibung passen.
Mit richtig eingestelltem Fahrwerk fährt sich das auch gleich ganz anders.
Mit richtigem (eingestelltem) Fahrwerk fährt sich das auch gleich ganz anders
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Die Einschätzung teile ich, @Duke , Wolframm.
Ich fahre z.T. bis zu 80 Runden NOS an einem Tag, gerne auch mal 4-8 Runden am Stück und das in der Regel mit normalen Sportreifen.
Vor zehn Jahren hast Du immer mal wieder Pausen und Abkühlrunden gebraucht. Heute kann ein MPS4, oder erst recht ein MP4s das fast ohne Einschränkungen und es gibt natürlich auch andere Reifen, die das können.
Für den normalen, auch sehr forcierten Landstraßen- und Passbetrieb sollte man da normalerweise nicht mehr in Probleme laufen.
Der Griplevel ist hoch, schon fast ähnlich wie bei einigen UUHPS, aber man hat ein breiteres Einsatzspektrum (z.B. Nässe, Verschleiß, Alltag) und in der Regel auch ein harmonischeres Verhalten mit breiterem und beherrschbarem Grenzbereich.
Insgesamt genau die Gründe warum ich schon lange (sehr) guter Sportreifen vorziehe.