Die effektiven Federraten sind hinten und vorne beim SPS nahezu gleich, so wie ich das für die Balance auch benötige. Nur hinten härter heißt dann auch automatisch wieder schlechtere Balance und mehr Übersteuern. Insgesamt härter heißt, weniger Radkontrolle und Traktion auf schlechten Landstraßen.
Den Bereich 70/40 von SPS und Öhlins sehe ich auch als extrem guten Kompromiss an, mit sehr guter Fahrdynamik auf normaler bis schlechter Landstraße und gleichzeitig ist es schon straff genug, dass es auch mal auf dem Track funktioniert. Dort und nur dort würde man mit härteren Federn noch ein paar Vorteile generieren.
Wenn das Auto hinten zu viel arbeitet, heißt das eigentlich immer, dass zu wenig Dämpfung im Spiel ist. Wenn durch mehr Dämpfung hinten die Balance und das Nickverhalten leidet, muss ich entsprechend vorne auch erhöhen.
Der Kompromiss zwischen Fahrdynamik und Komfort ist bei diesen Fahrwerken schon etwas schmal und sie sind eher auf der sportlichen Seite.
D.h. wenn ich die Fahrdynamik ausreizen möchte, bin ich eher auf der sehr straffen Seite, bzw. wenn ich Komfort möchte, dann leidet schnell die Fahrdynamik.