Bei einer Fusspunktverstellung? Da ändert sich gar nichts an den Federwegen.
@Duke , Wolfram, da gehen die Meinungen auseinander und das hängt davon ab, wie man harte und weiche Federn definiert.
Generell erreichst Du bei weichen Federn in Straßenfahrzeugen keine Vorteile durch den Gewichts-/Standhöhenausgleich, weil Du quasi nur in die Feder schraubst, ohne dass sich die Radlast nennenswert ändert. Nach meiner persönlichen Definition sind die hier üblichen Federn im Bereich unter 100 N/mm weiche Federn.
Daher ziehe ich es persönlich vor, alles symmetrisch einzustellen und mit den optischen Abweichungen zu leben. Die kommen nämlich in der Regel aus Karosserie und Rohbau und nicht aus dem Fahrwerk und daher würde ich sie auch nicht im Fahrwerk ausgleichen.
Wenn ich das fahrdynamisch optimal machen möchte, dann darf ich das sowieso nicht nach Optik machen, sondern muss es auf einer Radlastwaage machen und die Radlastunterschied ausgleichen.
Mit dem Wissen im Hinterkopf, bedeutet es bei den weichen Federn auch, dass ich mit einer optischen Korrektur im sinnvollen Rahmen, nmE im Bereich von 5-10 mm, auch nichts falsch mache, bzw. keine signifikanten Nachteile habe und das auch machen kann.
Ich würde da aber wenn überhaupt nur das leere Fahrzeug ausgleichen. Wenn ich das z.B. mit Fahrer mache, dann vertrimme ich das Fahrzeug schon sehr deutlich und das würde ich nicht tun.
Als weitere Einschränkung sehe ich das nur bei einer Fusspunktverstellung als völlig unproblematisch an.
Wenn ich über die Feder verstelle, dann verändere ich auch die Federwege und muss noch vorsichtiger sein.