Ganz ehrlich hört sich das für mich trotzdem nach Räuberpistole an, oder mein Arbeitgeber ist anders, als die anderen, denn ich kenne da ganz andere Zahlen/Vorgaben …
Beiträge von Svanniversary
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Aber die praktischen Erfahrungen zeigen leider, dass auch irgendwo die Kostenbremsen zuschlagen. Bei den Motoren aus den späten 80gern und bis zu den 2000nern, da gab es echte Langläufer. Teilweise auch die noch nicht so hochgezüchten TDI´s von VW waren/sind richtig zäh. Aktuell erlebe ich viele Motoren, die schon recht früh auffällig sind. Z.B. BMW die Vierzylinder. Egal ob Benzin oder Diesel, sind die letzten 10 Jahre gerne schon ab 50tkm die Pleuellager durch.
Ganz böse hat das nichts mit Einsparungen und Kostenbremsen zu tun, sondern es handelt sich um einzelne Konstruktions- und Auslegungsfehler, bzw. darum dass der Bogen überspannt wurde.
Ich würde daraus keine allgemeine Tendenz ableiten, denn viele, viele andere moderne Motoren halten, genau wie @Batman schreibt, ewig und sind gar nicht kaputt zu bekommen.
Wenn ich Deiner Interpretation folge - „es gibt auch heute noch echte Langläufer“, und das ist eher die Regel als die Ausnahme.
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Wer in den 70er und 80ern aufgewachsen ist weiß, dass es anders ist und so ein heutiger Motor schon extrem gut und lange hält.
Die Befürchtung hatte ich auch, daher hier noch einmal das Zitat meiner Kernaussage.
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Was kannst Du nicht mehr hören, das heutige Motoren halten, oder nicht mehr halten?
Ich verstehe Deinen Post leider nicht so richtig, in dem Du mich zitieren wolltest?!
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Ausnahmen bestätigen die Regel und das gilt heute noch genauso.
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Das die Hersteller nicht mehr wollen das ihre Motoren 500tkm und mehr ohne Probleme halten sollte jedem ja klar sein.
Ja, weil Motoren ja schon immer weit über 500 tkm gehalten haben, nur heute nicht mehr.
Wer in den 70er und 80ern aufgewachsen ist weiß, dass es anders ist und so ein heutiger Motor schon extrem gut und lange hält.
Einen Motorschaden an sich, insbesondere aufgrund des Öls, schätze ich auch als sehr unwahrscheinlich ein, aber das wird mich trotzdem nicht daran hindern, ein Öl zu wählen, dass den Motor optimal versorgt und gut zu meinem Belastungsprofil passt.
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Es ist absolut üblich, dass Motoren für andere Länder anders appliziert werden und z.T. sogar andere Hardware verbaut ist. Ich wäre also sehr vorsichtig damit, aus einer anderen Länderfreigabe irgendetwas speziell für die EU-Motoren abzuleiten.
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Ja, so ist das. So kommen alle Autos vom Band und ich habe eine ganz wilde Theorie dazu - Mazda weiß das und will das so.
Gerade in der Massenproduktion ist jede zu viel befüllte Menge bares Geld. Man kann also getrost davon ausgehen, dass das so gewollt und dadurch natürlich auch unkritisch ist.
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Damit werden jetzt mit 5W50 und 0W30 auch schon Öle mit Spezifikationen empfohlen, die überhaupt keine Freigabe für das Auto haben. Das wäre mir dann doch zu heiß, so dass ich zumindest bei der richtigen Viskosität bleibe und darauf achte, dass die Spezifikation auch eine Freigabe für den MX-5 hat.
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Aus Sicht von Mazda ist das Serien 5W30 natürlich ausreichend und sogar das vorgesehene und empfohlene Öl. Also wird und muss das auch funktionieren.
Qualitativ ist das durchschnittlich und es gibt bessere Öle und dann muss man sich einfach überlegen, wie man das Auto nutzt und was einem ein besseres Gefühl wert ist.
Ich fahre das REP in erster Linie, weil ich das Auto auch öfter mal höher belaste und mich darauf verlassen können möchte, dass das Öl dabei einwandfrei funktioniert.