Beiträge von Svanniversary

    Ehrlicher gut gemeinter Tipp: Bestell das ST-X wieder ab, da die Federauslegung leider nicht gut zum Auto passt.

    Mehr findest Du in den entsprechenden Threads.


    Gegen die Verbreiterung hinten spricht fahrdynamisch nichts, aber die Belastung der Radlager und Buchsen steigt sehr stark, so dass diese vorzeitig verschleißen können.

    Sorry wenn ich neugierig bin. Warum ist das Dimensionsabhängig? Die Menge der Luft um den Druck zu erreichen hängt von der Dimenson ab, klar. Wieso aber hängt auch der optimale Druck davon ab?


    Hast Du eine schlaue Formel um den Druck auf eine andere Dimension umzurechnen?

    Der rechnerische Fülldruck nach ETRTO ist genormt und stellt sicher, dass der Reifen seine Funktion erfüllt und z.B. auch beim Schnelllauf nicht zu heiß wird.

    Damit ergibt sich ein Mindestdruck für den Reifen, der nicht unterschritten werden darf.

    Dieser Druck hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab:

    - Volumen des Reifens (vorgegeben durch die Dimension, bzw. im speziellen durch die Tragfähigkeit)

    - Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und Speedsymbol des Reifens (Thema Schnelllauf)

    - Sturz (asymmetrische Belastung)

    - Radlast


    Wenn, wie im unserem Fall nur der Reifen verändert wird, und alle anderen Randbedingungen gleich bleiben, dann ist der Mindestfülldruck nur noch abhängig vom Luftvolumen, also dem LI.

    Je höher der LI ist, umso mehr Volumen hat der Reifen und umso weniger Fülldruck benötigt er, für dieselbe Tragfähigkeit. Die Zusammenhänge sind nicht zu 100 % linear, so dass man keine Faustregel ableiten kann, aber 1-2 Punkte im LI entsprechen ca. 0,1 bar.

    XL Reifen darf man dabei nur berücksichtigen, wenn deren Traglast auch genutzt wird. Bei unserem Auto ist das z.B. nicht der Fall und es ergeben sich identische Drücke für Reifen mit und ohne XL. Die höheren Traglasten werden beim XL-Reifen dann nur über höhere Fülldrücke realisiert.


    Damit habe ich dann den Mindestdruck laut ETRTO, den ich nicht unterschreiten darf. In der Praxis prüft der Fahrdynamikentwickler damit noch das Fahrverhalten und macht ggf. Aufschläge bis das Auto seinen Vorstellungen entspricht. So kommt man dann zu den 2,0 Bar für den MX-5, die solche Aufschläge beinhalten.


    Die Formeln dafür findet man in der ETRTO und z.B. auch im technischen Ratgeber von Conti:

    https://www.kfztech.de/Unterricht/downloads/technischer_ratgeber_de_conti.pdf

    Nein, passt. Das ist rechnerisch der richtige Wert, da der Reifen für die gleiche Tragfähigkeit weniger Druck benötigt. Mit dem Druck hat der Reifen dann einen vergleichbaren Footprint, wie die Serie (hinsichtlich der Latschlänge, er ist natürlich dennoch breiter).

    Damit meine ich 205/45 R17 88 an sich, da der Fülldruck erstmal dimensions- und nicht typabhängig ist.

    Für die meisten Reifen in der Dimension ist das der richtige Druck, zumindest nach Meinung der Mazda Abstimmer, der ich mich anschließen möchte.


    Der Goodyear ist an sich auch nicht der direkteste. Das kann man ggf., unter Inkaufnahme anderer Nachteile, durch etwas höheren Fülldruck kompensieren.


    Der Hinweis zählte eher darauf, dass Du mit 2,1 bar bei dem Reifen schon weiter von der Empfehlung weg bist, als bei der Serie.


    Welches Fahrwerk fährst Du? Ein steifes Fahrwerk zeigt z.B. schneller die Defizite weicher Reifen auf, als das Serienfahrwerk.

    Unter dem Strich bleibt deutlich Mehrgewicht über.

    Beim ID sind es ca. 400 kg mehr ggü. einem Golf. Das ist ziemlich genau das, was die Batterie wiegt.

    Da steckt natürlich auch die negative Spirale dahinter, das für das schwere Auto auch alle Komponenten robuster und schwerer sein müssen.

    Ich muss für den 09. leider absagen. Mir ist ein anderer privater Termin dazwischen gekommen, den ich nicht verschoben bekomme. Beim nächsten Mal danach klappt es hoffentlich wieder.