Beiträge von Svanniversary

    Mein Getriebe mit original Füllung war, egal in welchem Betriebszustand, schlechter zu schalten als mit dem Ravenol.

    Daraus schließe ich für mich, dass es für mein Getriebe besser ist.

    Das ist leider ein Trugschluss. Es muss auch nicht schlechter für das Getriebe sein, aber es gibt keinen Beleg, dass es besser ist.

    Ein Hakeln, bzw. schwergängiges Schalten ist kein Belegt für Probleme mit der Synchronisation, sondern im Gegenteil ein Beweis dafür, dass sie das das tut was sie soll, nämlich die Gänge sperren, bis sie ausreichend synchonisiert sind.


    Und das was Ihr erlebt, ist auch nur das Thema Schaltverhalten und Synchronisation. Wie sich die Zahnräder im Krafteingriff verhalten, wie die Druck- und Schmierverhältnisse im Krafteingriff sind, bekommt man als Fahrer erst mit, wenn es zu spät ist. Hier könnte ein dünneres Öl ggf. Nachteile haben. D.h. ich erkaufe mir eine bessere Schaltbarkeit mit schlechterer Schmierung in der Kraftübertragung.


    Ich kann das überhaupt nicht beurteilen, wie sich das hier verhält und hatte mich daher bisher auch zurück gehalten. Also bitte nich als Wertung verstehen, sondern nur als weitere technische Informationen.

    Ich vermute das erneute Anheben dient nur der besseren Zugänglichkeit, da man ja sonst ohne Grube nicht an die Buchsen kommt.

    Also am Boden fixieren und dann Anheben und auf Drehmoment anziehen.


    In der Praxis finde ich die Methode am praktikabelsten, das Auto auf die Bühne zu nehmen und dann Rad für Rad auf einen Bock zu setzen und in dem Zustand anzuziehen.

    Ich kann mit der Beschreibung ganz ehrlich nicht viel anfangen und ich dachte ich spreche schon ganz gut englisch.


    Ich übersetze das für mich so:

    1. Für alle Verbindungen mit Gummilagern, das Fahrzeug anheben und die Buchsen temporär anziehen, das Auto absetzen und auf Drehmoment anziehen.


    Was ist jetzt mit temporär gemeint? Das heißt ja zeitlich begrenzt. Sollen sie noch einmal gelöst werden, oder nicht? Ich kann mir da keinen Reim drauf machen.


    Definierte Vorspannung macht an der Stelle keinen Sinn. Ich wüßte nicht was das, wofür bringen sollte, da das parasitäre Steifigkeiten sind, die nur stören. Für die Lebensdauer der Buchsen ist es auch nachteilig.


    Auf der anderen Seite sind die Winkel an diesen langen Lenkern gering, so dass es wahrscheinlich auch ohne entspannen funktioniert. Ist das also am Ende einfach nur eine Lösung, die in der Werkstatt Arbeit spart, weil es auch ohne entspannen noch funktioniert?


    Ich würde die Buchsen auf jeden Fall trotzdem entspannen, da ich keinerlei Vorteil darin sehe, sie so verspannt im Auto zu lassen.