Ist das so bei dem Mazda-Lack, wenn der Kleber mehrere Jahre drauf war? Ich hätte da Bedenken.
Beiträge von Svanniversary
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Es wiederstrebt mir irgendwie Löcher in ein neues Auto ballern zu lassen
Und dafür dann großflächig Kleber auf den Lack aufbringen? Finde ich auch nicht besser. Bin selber auch noch am grübeln, was ich bei der Annie mache. Wahrscheinlich normale Halter, bei denen ich dann die Schrift entferne, so dass sie Uni-Schwarz sind.
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Darf ich dich noch kurz fragen was es mit der Fahrwerkseinstellung mit den Werten vom "Taxidriver" auf sich hat? Ich habe auch schon viel gelesen und verstanden, dass diese Werte das Fahrverhalten des Serienfahrwerkes wohl verbessern sollen.
Woher bekomme ich die Werte? Ich denke, mein Freundlicher wird wohl in der Lage sein es einzustellen.Mazda stellt die Fahrwerke ab Werk nur sehr grob ein, so dass es sich sehr lohnt das Fahrwerk nachzustellen, um einen sauberen, definierten Stand zu erzeugen. Mehr dazu findest Du hier: Fahrwerkseinstellung (nur Werte), hier Tieferlegung und z.B. hier Achs-/Spur-Vermessung bei Neuwagen?.
Thematisch passt dieses Thema auch gut zu Deinen Fragen: Was hilft gegen die MX5 Schaukel ? :-).
Für die Einstellung des Fahrwerks gibt es verschiedene Empfehlungen hier im Forum, unter anderem von einem ehemaligen Mitglied Namens Taxidriver. Aus meiner Sicht kannst Du Dich gut an den folgenden Werten orientieren:
Sturz VA L/R -1°15'
Nachlauf L/R 7°30'
Spur VA gesamt 0°10'Sturz HA L/R -1°30'
Spur HA gesamt 0°20'Falls man den Sturz vorne nicht ganz erreicht, was sein kann, dass ist es auch nicht schlimm, wenn es ein paar Minuten weniger sind. Wichtig ist, dass es links und rechts möglich symmetrisch eingestellt wird.
Hallo Sven,
Kannst du ungefähr in Prozent einschätzen wieviel die vordere Domstrebe und die hintere an Versteifung bringt? Wo ist der Effekt größer?
Nein, kann ich leider aktuell nicht. Ich entnehme den vielen Kommentaren, dass sich beide Streben lohnen und würde ggf. auch einfach beide verbauen. Der Effekt ist auf jeden Fall deutlich und man tut Fahrwerk und Karosserie damit etwas Gutes.
Aus dem Bauch heraus glaube ich, dass man mit der vorderen Strebe anfangen sollte, so wie Mazda es auch macht. Die müsste noch etwas mehr bringen, als die Hintere. -
Ich bin bisher noch nicht so viel MPS gefahren, aber nmE sind die schon ab Werk deutlich straffer, als ein Serien-MX-5. Die großen Wankwinkel und das eher lebendige Fahrverhalten sind beim MX-5 typisch für die Werksauslegung und da hilft wirklich nur daran gewöhnen, oder ein anderes Fahrwerk einbauen.
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@Watashi wa Sven desu: 19.8. Bilster Berg?Mir gehen die Urlaubstage aus. Das wird leider nichts. Den Neuen werde ich dann sowieso noch nicht auf dem Track quälen, aber mit dem GTI wäre das sicher auch etwas gewesen.
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Zu testen ob eine Verschraubung sehr lose ist, ist das eine, sie dann korrekt anzuziehen das andere. Wenn wir so etwas in der Auslegung bzw. Absicherung/Prüfung anschauen, dann nehmen wir Weiterdrehmomente, oder Lösemomente, je nachdem was man braucht, und das auch mit einem Drehmomentschlüssel.
Je nach Werkzeug ist es schon sehr schwierig, abzuschätzen in welchem Drehmomentbereich man gerade ist, wenn man von Hand festzieht.
Grauzone ist für mich der von @Nelle genannte Bereich nicht zugänglicher Verschraubungen. Da bleibt einem dann nichts anderes übrig, die zugänglichen Schrauben mit mittlerem Drehmoment anzuziehen, diese dann von Hand nachzuziehen und dann mit diesem Handgefühl die nicht zugänglichen Schrauben fest zu ziehen. Schön ist etwas anderes...
Hier habe ich eine gute Unterlage zu dem Thema gefunden: http://www.ibes-electronic.de/…ngsunterlagen_Neutral.pdf
Wenn die Schraube vorher schon fest war, kann das Aufbringen eines zusätzlichen Winkels schon reichen die Schraube in die Streckgrenze zu ziehen.
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Der MX-5 hat im Gegensatz zum Mazda 3 vorne Doppelquerlenker und keine McPherson-Federbeine. Da ist IMHO eine Domstrebe nicht so wichtig.
Würde ich so nicht unterschreiben. Auch beim Doppelquerlenker geht der Lastpfad in Richtung Dom und alle Arten von Fahrwerksaufhängungen sind sensitiv ggü. Karosserie-Torsion. Ich könnte mir vorstellen, dass das Thema beim MX nicht so häufig diskutiert wird, weil viele Autos die Strebe schon ab Werk verbaut haben. Allein daran sieht man ja schon, dass auch Mazda die Strebe für sinnvoll hält.
Ich wiederhole mich nur ungern, aber das Thema wanken kommt primär aus der Feder-/Dämpferabstimmung. Da kann ich noch so viel versteifen, aber ich werde nur wenige Prozent Verbesserung erreichen. Das ist so beim MX-5 und das war auch so beim MPS. Es wäre ja fatal, wenn die Karosserie so viel Torsionswinkel macht, dass sich der Wankwinkel bei Versteifung signifikant reduziert.
Was ich nicht anzweifele ist, dass sich ein versteifter MPS viel direkter und straffer anfühlt. Das liegt aber nicht am reduzierten Wankwinkel, sondern daran, dass sich die Radaufhängung vernünftig abstützen und damit besser arbeiten kann.Aber um noch einmal explizit die Frage von @Penta zu beantworten - ja, Du wirst um eine Fahrwerksmodifikation nicht herum kommen, wenn Du die realen Wankwinkel reduzieren möchtest.
Ob das wirklich das ist, was Du willst, oder ob Du eigentlich etwas ganz anderes meinst, solltest Du noch einmal überlegen. Wie oben geschrieben hat die Strebe auch beim MPS die Wankwinkel, wenn überhaupt, nur minimal reduziert. Sie wird aber die Steifigkeit erhöht und die Karosserietorsion reduziert haben. Den gleichen Effekt erreicht man beim MX-5 natürlich auch mit entsprechenden Versteifungsmaßnahmen. Vielleicht ist es das was Du suchst und Du verwendest nur die falsche technische Beschreibung.
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Die fährt von Barcelona noch weiter. Auf der Eukor Seite ist ETA für Antwerpen am 21.06.
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Genau, das ist üblich, das ist Mist und das kann und sollte man selber besser machen.
Du erzählst mir nichts Neues, ich habe selber schon mehrmals in Werkstätten gearbeitet.
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Danke für die Einschätzung @geraldberlin63. Als Maschinenbauer stolpere ich aber zwangsläufig darüber, dass Du in Verschraubungen trennst, bei denen zu viel Drehmoment egal ist und andere für die das nicht gilt.
Aus technischer Sicht gibt es sowohl zu wenig, als auch zu viel Drehmoment. Beim Ersteren kann sich die Verschraubung lösen, beim letzteren können Schäden an der Verschraubung, oder den verschraubten Bauteilen entstehen. Das richtige Drehmoment ist das vorgeschriebene, dass beide Fälle vermeidet.
Ich kann das nicht zur Nachahmung empfehlen. Die Gefahr, dass man massive Verschraubungen abreißt, oder Teile beschädigt, ist sicher gering, aber dafür ist fest sehr häufig nicht fest. Drehmomente von z.T. Über 100 Nm bringt man mit dem Ringschlüssel nicht mal eben auf.
Und im Gegensatz dazu hat man die 25 Nm, die für die Domstreben vorgeschrieben sind, schnell überschritten.Ich denke wer am Auto schrauben will, sollte auch noch genug Zeit und Geld investieren, um einen Drehmomentschlüssel und die richtigen Anzugsmomente zu besorgen. Alles andere ist Pfusch...