Beiträge von Svanniversary

    würde diese Feder auch im ST-X einsetzbar sein, bzw. funktionieren ?In welchen Preisregionen befinden wir uns da ?

    Ja, die Federbestückung sollte identisch sein. Preis ca. 180 € + Einzelabnahme.

    Wenn KW jetzt noch eine 25er Feder für die komfortorientierten hätte (40/25), dann wäre es wohl perfekt.

    Ich glaube, wenn Komfort Prio. hat, dann ist das V3 generell nicht unbedingt die richtige Wahl. Da wäre ein reiner Stabi-Umbau gegen das Rollen der bessere Weg.

    Ist der Übersetzungsverhältnis an der HA so deutlich anders als an der VA das eine so ungleiche Federrate sinnvoll ist?Bei NA/NB und NC war dies ja nicht der Fall.


    Müsste ich mal in die Auslegungsdaten schauen.

    Siehe hier: Datensammlung Fahrwerksfedern

    Eigenfrequenzen bis zu 2 Hz sind bei sportlichen Straßenfahrzeugen noch üblich und mit der 100er Federrate vorne bin ich bei ca. 1,93 Hz.

    Ich habe jetzt ergänzend auch noch einmal die Werte vom MX-5 Cup heraus gesucht. Der liegt dann bei ca. 2 Hz Eigenfrequenz und mit einem Federratenverhältnis von 1,04 genau im Zielkorridor (gerechnet mit Serienstabis).


    Das ist zumindest ein Indiz, dass die Rechnungen nicht so daneben liegen und die grundlegenden Gedanken, die ich mir gemacht habe, die richtigen sind ;) .

    Mir hat das Thema keine Ruhe gelassen. Ich habe heute mit KW telefoniert. Es gibt für die Vorderachse eine passende Rennsportfeder mit 60 N/mm (Feder 60-200). Eintragung als Einzelabnahme sollte gehen und der Kollege geht davon aus, dass die Dämpfer dafür nicht angepasst werden müssen.


    Ggf. kann man natürlich auch erstmal mit dem normalen V3 starten und die Vorderachs-Federn später nachrüsten und neu eintragen, wenn man nicht zufrieden ist.


    Eine Federrate von 60/37 sollte eine sehr gute Balance ergeben und auch vom Schwingverhalten passen. Ich pflege das bei Gelegenheit in die Federübersicht mit ein.


    Vom Clubsport für den normalen Landstraßeneinsatz wurde mir abgeraten, da es schon sehr hart und durch die Uniball-Lager auch laut ist.

    Kurz - all das ist müßig. Der zielführende Weg ist es, die Fahrwerkeinstellung so anzupassen, dass sich eine gute Balance ergibt.


    1. Das Auto ist generell sehr agil. Beim Einlenken und Lastwechseln wird das Heck leicht. Bei schneller Kurvenfahrt gibt es Übersteuer-Regeleingriffe bzw. das Heck beginnt zu rutschen.
    2. Mischbereifung würde helfen, birgt aber einen Haufen anderer Probleme.
    3. Bringt weniger, als die eigentliche Fahrwerkgeometrie anzupassen. Würde ich lassen.
    4. Sehr wenig, insbesondere da es um das statische Kurvenverhalten, auch auf ebener Straße, geht.

    Danke. Und ich gehe ganz stark davon aus, dass das amerikanische Clubsport Fahrwerk mit dem europäischen Sportsline Fahrwerk identisch ist, da beide gleich mit Bilstein gebrandet sind. Die Serienfahrwerke sind ja auch identisch.