Beiträge von Svanniversary

    Niedrige Federraten, schwache und stossige Dämpfung, viel Wanken.

    Ich hätte andere Themen gesehen, die wichtiger gewesen wären.


    Erinnert mich an den ND2, verbesserte Lenkung, neue Feder-/Dämpferabstimmung KPC, da war ein ähnlicher hype, hier und auch in der Presse.

    Am Ende waren es Nuancen und das Auto hatte noch immer die gleiche Charakteristik, bei der viele meinen, dass sie nicht wirklich gut passt, bzw. es einfach anders mögen.


    Nicht falsch verstehen, dass sind bestimmt tolle Verbesserungen an den richtigen Stellen. Ich glaube aber persönlich nicht, dass sie alles auf Links gedreht haben und das Auto jetzt ganz anders fährt und damit jetzt automatisch jeder zufrieden sein wird.

    In den USA gibt es mittlerweile diverse Testberichte über den 2024er. Insbesondere den verlinkten Artikel finde ich schon bemerkenswert. Wenn man das liest, muss man sich ernsthaft fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, an dem 2024er irgendetwas am Fahrwerk zu verändern. Was meinen die hiesigen Experten und Erfahrungsträger dazu?


    Motor1 Review

    Mich hinterlässt das ratlos. Die alte Lenkung fand ich nicht überragend, aber absolut o.k. und das bisherige Verhalten, die besondere Agilität und das man den Wagen mit leichter Hand fahren muss, waren für mich immer Pluspunkte.


    Nun wird er anders fahren, wahrscheinlich präziser, ernsthafter, mehr im Sinne anderer Sportwagen, o.k. Vermisst habe ich bisher nichts, aber ich habe ja auch selber mit einem Top-Fahrwerk nachgeholfen.


    Bessere Lenkung, besseres Diff. geht immer. Über Federung/Dämpfung finde ich nur Andeutungen. Wenn da immer noch die bekannten sehr niedrigen Federraten verwendet werden, dann werden sich viele weiterhin am Wanken und etwas schwammigem Fahrverhalten stören.

    Mag aber gut sein, dass da jetzt genug Feinschliff drinsteckt, dass in Zukunft viele sagen, dass es ihnen so reicht.

    Ich vermute mir würde es auch jetzt noch nicht reichen, aber man müsste das natürlich einfach mal fahren.


    Das hier „It feels masterful, a level even beyond Porsche’s benchmark work in the Porsche 718 Cayman“ (Quelle: https://www.motor1.com/reviews…-mazda-miata-first-drive/) ist natürlich eine echt harte Aussage.

    Wäre ja ein Träumchen, halte ich aber tatsächlich für eine masslose Übertreibung, dass ein ND mit ein wenig Feinschliff jetzt auf Augenhöhe mit einem Hochleistungs-Mittelmotorsportwagen fährt.

    Und mal ehrlich, das wäre irgendwie doch gar nicht so gut, oder? Viele hier schätzen den ND doch gerade dafür, dass er NICHT wie ein Porsche fährt, sondern schon bei deutlich niedrigerem Tempo viel Spass macht und viel spielerischer ist.

    Und darum, dass jedes Teil eine bestimmte festgelegte Labensspanne erfüllen soll und nur so weit ausgelegt wird, dass sie das schafft und nicht mehr. Und darum, dass ss sonst unwirtschaftlicher wird.


    Das halte ich für völlig normal. Auch wenn mir die Spanne recht kurz vorkommt.

    Genau und die Zahlen die Du nennst liegen extrem daneben (zu gering) und damit würde ich die Quelle an sich stark in Frage stellen.

    Was war das für ein Leiter, der erstens seinen NDA bricht und dann auch noch Unsinn verbreitet? Bist Du sicher, dass sich da nicht nur jemand wichtig machen wollte?

    Also kurz, ich gebe selber sicherheitskritische Bauteile frei und ich kenne die richtigen Zahlen. Deine Zahlen sind falsch und deutlich zu niedrig.

    Dabei müssen wir es hier leider belassen.


    Noch einmal vom technischen Standpunkt aus. Ich lege ein Teil aus, dass die Lebensdauer x mit einer Wahrscheinlichkeit y erfüllen soll. Diese Auslegung und Erprobung muss immer mit Sicherheiten erfolgen, so dass die tatsächliche Lebensdauer x beim normalen Kundenfall in der Regel auch noch deutlich höher ist. Und das geht meist soweit, dass Teile einfach halten, weil man natürlich kein Stahlteil oder anderes Teil so auslegen kann, dass es genau nach x km kaputt geht, insbesondere wenn x eine Lifetime Simulation mit einer bestimmten Vorgabe ist.

    Also alles halb so wild und damit bin ich wieder bei meiner Aussage, dass es kein normaler Kunde erleben wird, dass ihm der Motor aufgrund von S/S nach ein paar 10 tkm kaputt geht. Das ist, wenn man alles richtig macht hinsichtlich Wartung und Pflege, wahrscheinlich eher der Unterschied, ob der Motor am Ende fiktiv 677 tkm macht, oder nur 544 tkm.

    MX-Nudel , sorry, das ist alles kompletter Unsinn. Was erwartest Du welche Einblicke ein Lehrling oder Mechaniker hat?

    Ich habe genau diese Infos und Einblicke aufgrund meiner Position und ich kann Dir versichern, dass es anders ist, bei VW und anderen deutschen Herstellern.

    Das brauchst Du mit mir auch nicht zu diskutieren, da ich in dem Fall über Fakten verfüge, egal womit sich irgendjemand wichtig macht.


    Und natürlich sind solche Auslegungskriterien Interna und z.T. sogar geheim, da sie stark wettbewerbs- und auch kartellrechtlich relevant sind.

    Jeder der also meint, „das wäre doch allgemein bekannt“ verfügt garantiert NICHT über relevante Informationen.

    Dazu muss man sagen, dass VAG mit einer Nutzung von 4 Jahren, 60.000 - 80.000 km rechnet. Dem Standart leasing Vertrag. Fast alle Teile sind darauf ausgelegt. Selbst Schrauben usw.


    Wie viel da wirklich dran ist, kann ich nicht 100%ig sagen.

    Sorry, ich weiß nicht mit wem Du da gesprochen hast und warum er erstens Interna ausplaudert und zweitens auch noch Blödsinn behauptet.

    Als Insider kann ich Dir versichern, dass die o.g. Zahlen totaler Unsinn sind. Mit so einer Auslegung wärst Du weder bei Lifetime, noch außerhalb der Garantie und das wäre ein wirtschaftlicher Selbstmord.


    Ganz ehrlich, entweder der Kollege keine Ahnung, oder wollte sich wichtig machen. Entsprechend haben die Aussagen für mich keine wirkliche Relevanz und passen auch nicht dazu, was ich zu dem Thema kenne, z.B. wie aufwendig die Einführung von S/S durch Prüfstands- und Straßendauerläufe abgesichert wurde und wie wenig Probleme es dabei gab.


    P.S.: Die VAG gibt es schon sehr lange nicht mehr und VW ist und war ungleich VAG.

    Kein Vertrauen in die Ingenieure? Für Start/Stopp werden Motoren komplett anders ausgelegt, als ohne, andere Starter, andere Batterien, z.T. auch innermotorische Maßnahmen.

    Es fahren Millionen Autos mit Start/Stopp ohne Probleme und das seit Jahren.


    Da muss man also überlegen, bzw. zumindest anerkennen, dass es ein eigenes Vorurteil ist und das die Realität anders aussehen könnte.

    Mit wäre ganz ehrlich der tägliche Druck auf den Knopf und das Gebrumme, wenn man offen an der Ampel steht, zu lästig, so dass es einfach an bleibt.

    Ich bin aber auch vom Fach und habe gerade deshalb keine Vorbehalte ;) .


    i-eloop ist in Summe nach meiner Einschätzung hoch sinnvoll. Energie wird eingesammelt, wenn sie über ist und abgeben, wenn es wieder sinnvoll ist. Ähnlich der Rekuperation beim E-Auto.

    Ein Ausbauen ist aufwendig, eine Deaktivierung macht noch weniger Sinn und insgesamt kostet es die Zulassung, da emissionsrelevant.

    Also einfach genießen und keine Kopf machen ;) .