Beiträge von Svanniversary

    Hallo zusammen.Ich hab da mal ne Frage. Hatte den Wagen zwecks Tieferlegung beim FMH. Von einer Spurverbreiterung wurde mir wegen montierter 18 Zöller abgeraten. Jetzt lag aber ein Teilegutachten für Wheel Spacers meinen Papieren bei. Ich hab den FMH gefragt, ob vielleicht doch die Spur verbreitert wurde. Das wurde verneint. Jetzt habe ich mal ein Foto gemacht, auf dem zwischen Bremsscheibe und Alufelge etwas steckt. Auf dem Bild habe ich es mit Pfeilen markiert. Habe heute mittag einen anderen ND auf der Straße gesehen, der der das nicht hatte. Meine Frage:"Was meint Ihr.Ist das eine Spurverbreiterung? "Bevor ich den FMH weiter nerve , wäre ich mir lieber sicher.....Die verschmutzten Felgen bitte ich zu entschuldigen.....Hatte noch keine Zeit zu putzen :/

    Ist das ein zusätzliches Bauteil, oder einfach nur der Flansch des Rades? Wenn es ein zusätzliches Bauteil ist, hast Du eine Spurverbreiterung.

    Ich habe vor dem RF (mit 3Jahren Ausnahme in den 90er Jahren) immer nur "normale" Sommerreifen gefahren bzw, sogar reinforced (mit 4 lagen Metallgewebe statt 2 in de Flanken) für den VW Multivan (3 to). (also nichts mit high performance, oder ultra high performance oder dergleichen)
    Solange es trocken und schön warm war hatte ich den Eindruck, je weniger Profil der Reifen hatte desto "schöner" war er zu fahren.
    Bin ich jetzt da völlig neben der Spur, oder kann das schon sein?


    Grüße,
    Inari

    Passt schon. Der Reifen wird immer steifer und nähert sich ja eigentlich dem Slick an. Die Trocken-Performance wird dadurch besser, solange die Mischung nicht überaltert ist (d.h. Alter und UV-Belastung). Nass ist es natürlich genau umgekehrt, je weniger Profil, desto eher schwimmt der Reifen auf und macht Probleme.

    Ja vor allem die Kupplung, aber auch die Synchronringe des Getriebes, weil ja keine unterschiedlichen Drehzahlen angeglichen werden müssen.

    Warum sollte das so sein?
    Dann müsstest Du nicht nur Zwischengas geben, sondern auch zwischenkuppeln. Das macht man aber mit synchronisierten Getrieben normalerweise nicht.
    Bei nur geöffneter Kupplung kannst Du Gas geben soviel Du willst, aber das Getriebe bekommt davon nichts mit, weil ja gerade die Verbindung zwischen Motor und Getriebe getrennt ist.
    (Die Aussage ist absichtlich etwas überspitzt. Durch Reibung und leichte Schleppmomente überträgt auch die geöffnete Kupplung noch geringe Momente an das Getriebe. Das reicht aber nicht für eine echte Drehzahlsynchronisierung.)

    D.h. hiermit kann man die Laufzeit des Getriebes verlängern. Außerdem kann man dies hier perfekt (für die Anwendung auf der Rennstrecke) trainieren, ohne irgendwelche negativen Einflüsse auf das Landstrassenfahren zu haben.
    Ich fahre immer (in meinem Opel Speedster) mit Spitze Hacke im Alltag. Beim MX-5 ging es nicht ganz so top aber es geht ganz gut, und braucht vermutlich einfach Übung.

    Es schont eher die Kupplung als das Getriebe, aber passt schon. Ich finde es geht gut beim MX, jedenfalls besser als bei vielen anderen Autos. Und volle Zustimmung, das ist etwas was man ganz entspannt im Alltag üben kann.


    Lektion 1: Zurück schalten mit Zwischengas,
    Lektion 2: Zurück schalten mit Zwischengas beim Bremsen mit Hacke/Spitze Technik.

    Stimmt nicht ganz. Wenn Du nach dem Anbremsen wieder Gas gibst, wird das (zumindest im VW Konzern) auch wieder angenommen, so dass man durchaus mit Gas und betätigter Bremse fahren kann. Wie viel Sinn das bei einem modernen Auto macht, sei mal dahin gestellt. Bei den alten Rally-Monstern ging es ja in erster Linie darum immer so viel Abgasstrom zu erzeugen, dass der Turbo auf Drehzahl blieb.

    20 Minuten Gesamtspur sind ein völlig normaler Wert und nichts bei dem ich mir Sorgen machen würde. Nach der guten alten 1:5 Regel passt das mit 50 Minuten Sturz zusammen. Da fahren die meisten (sinnvollerweise) mehr und dann kann man auch entsprechend ein wenig mehr Spur fahren.


    Am Ende entscheidet das über mehr oder weniger Verschleiß im einstelligen Prozentbereich und die Fahrweise im Alltag macht deutlich mehr aus.


    Ich sehe das aber auch ganz pragmatisch. Das Auto soll sehr gut fahren und wird im Alltag auch schon einmal flott bewegt, also werde ich auch mit einem etwas höheren Reifenverschleiß leben müssen.


    Mit zu wenig Spur komme ich beim Bremsen an Vorder- und/oder Hinterachse in den Nachspurbereich, was das Fahrverhalten,insbesondere in Kurven, sehr nervös macht und nicht von Vorteil ist. Dazu kommt, dass der MX für eine vernünftige Seitenkraftabstützung nach meiner Erfahrung tatsächlich auch ein wenig Vorspur braucht. Ansonsten wird der querweich und das ist zumindest nicht meins und ich denke daher kommen auch die Empfehlungen für etwas mehr Spur, die hier gegeben werden.


    P.S.: Bis zu 20 Minuten Gesamtspur sind sogar für einen normalen Golf noch innerhalb der Toleranz, obwohl der weniger Sturz fährt und deshalb keine Kompensation hat.

    Fährst Du im öffentlichem Strassenverkehr tatsächlich bis an den Bremspunkt um dann voll in die Bremse zu steigen ?
    (...)
    Mangels Motorbremse musste ich immer auf die Bremse steigen und am Einlenkpunkt, genau da wo ich aufhöre zu bremsen und vom Motor Leistung brauche, war das Getriebe mit zurückschalten beschäftigt.

    Voll bremsen muss ja nicht sein. Aber beim flüssig schnell fahren, habe ich dennoch die folgenden fahrdynamischen Phasen:
    - anbremsen
    - einlenken
    - konstante Kurvenfahrt (balanced throttle)
    - auslenken
    - beschleunigen.


    Und das ganze natürlich mit den entsprechenden Übergangsphasen.


    Am Einlenkpunkt brauche ich dabei bei richtiger Wahl des Tempos sicher keine Zugkraft. In Richtung Kurvenmitte muss der richtige Gang dann drin sein.


    Das geht so auf der Rennstrecke, oder entsprechend weicher und langsamer auf der Landstrasse.

    Eine Anregung bzw. eine Idee zum konfortablen Einstellen der hinteren Druckstufen habe ich von Zubehör des Ölinsfahrwerk aufgeschnappt... eventuell lässt sich da auch was selber in Anlehnung daran mit einem passenden Sechskant und einer flexiblen Welle nachbauen...nennt sich "remote damper adjustors" - gefunden auf www.miataspeed.com
    remote damper adjustors 003.JPGremote damper adjustors 004.JPGremote damper adjustors 005.JPG

    KW bietet solche Wellen auch selber passend zu seinen Fahrwerken an: KW Zubehör.
    Der Preis ist zwar etwas unverschämt, aber dafür hat man eine Bezugsquelle.


    Wie viele KW V3 sind denn hier inzwischen unterwegs? @NDennis, @Tobo, @Dorifuto und @DerTrixxer habe ich gesehen.