Beiträge von Svanniversary

    @MX505:
    Was mit Deinem allgemein gehaltenen Post gesagt werden sollte, habe ich nicht erkannt, ebenso keinen Widerspruch zu meinem Post.

    Dein Beitrag war mir nur etwas zu optimistisch formuliert. Wir gehen wieder in die Richtung ich mache mein Fahrwerk härter und erwarte den überragenden Komfort. Das sollte auch keine Korrektur, sondern nur eine Ergänzung sein. (Ungewohnt für ein Forum, dass kein Widerspruch kommt, gell ;-)?)
    Daher wollte ich einfach noch einmal darauf hinweisen, dass da vieles zusammenspielt und am Ende ein Kompromiss heraus kommt, damit hier keine falschen Erwartungen geweckt werden.


    Härtere Federn führen immer an gewissen Ecken zu weniger Komfort, egal was ich mit dem Dämpfer mache. Genauso hat der Dämpfer, wie Du schreibst, auch großen Einfluss auf Fahrdynamik und Komfort.


    Irgendeine Kröte schlucke ich am Ende. Das geht bereits mit dem Serien-Bilstein los und wenn ich tiefer gehe, führt das immer zu geänderten Federraten und/oder anderen Druckanschlägen, weil man sonst mit dem Restfederweg nicht mehr klarkommt und nur noch in den Puffern rum reitet (auch die Variante gibt es, aber die ist so schlecht gemacht, dass ich sie hier ausklammere). Da kann ich dann mit dem Dämpfer gegenhalten und bei geeigneter Wahl die Nachteile eingrenzen, aber es ist immer ein Kompromiss.


    Komfort ist die eine Richtung, tief und sportlich die andere. Alles dazwischen ist ein Kompromiss.


    Das hängt sehr wesentlich von Güte und Charakteristik der Dämpfer ab. Ein im Vergleich besserer Dämpfer kann selbst mit im Vergleich steiferer Feder deutlich mehr Komfort und Ruhe im Chassis erbringen.

    Wobei besser hier stark relativ ist. Primär ist es die Aufgabe des Dämpfers Radlastschwankungen zu minimieren. Das geht aber nicht zwingend mit gutem Komfort einher.
    Auch Dämpfer sind eher Spezialisten als Generalisten und da muss man schon schauen, was einem am Ende am wichtigsten ist. Die Eierlegende Wollmilchsau mit maximalem Fahrkomfort und bester Fahrdynamik gibt es nicht. Da ist der geeignete Kompromiss für die eigenen Anforderungen gefragt.

    Was meinst du wie viel besser er mit ein wenig Vorspur fährt ;-). Muss gar nicht viel sein, aber 3 - 5 Minuten je Rad bringen schon mehr Ruhe ins Auto und machen das Anlenken etwas runder.
    Ich finde den Wagen auch mit 10 Minuten Gesamt-Vorspur noch sehr gut an der Lenkung hängend, so dass ich wirklich keinen Vorteil sehe, da nachzuhelfen.


    So ein Porsche fährt ja an der Vorderachse nicht mal einen richtigen Ackermann-Winkel. Das ist eine ziemlich extreme Auslegung und da kommen dann auch andere Einstellwerte zum Tragen. Dagegen ist der MX fahrwerksseitig eher konventionell und verträgt auch eine ebensolche Einstellung.

    Ich hatte einen passenden Schlüssel. "Nur" 25 Nm sind schon fest - gefühlt ;-).


    Insbesondere die eine Schraube vorne rechts, war wirklich lose. Beim ersten Anziehen gab es keinen Widerstand und ich habe irgendetwas zwischen 180° und 360° gebraucht, bis sie die 25 Nm hatte.

    Zumal da ja, meine ich, auch noch andere Teile wie die Federbeinlager mit verschraubt sind, oder?


    Ich probiere das demnächst mal aus, im oberen Bereich des vorgeschriebenen Momentes.

    Habe heute mal den Drehmo rausgeholt.


    Rechts am Dom die vordere Schraube war fast lose, ich schätze mal keine 10 Nm. Die rechte Schraube am Wasserkasten hatte so zwischen 10 und 20 Nm. Alle anderen waren fest. Ich habe mit 25 Nm nachgezogen und außer den zwei losen Schrauben hat sich dabei keine andere mehr bewegt.


    Das spricht jetzt nicht gerade für den Prozess in Hiroschima.


    btw, die Domstrebe ist ein Karosserie und kein Fahrwerksteil. Der Thread ist hier falsch ;-).


    Achso du meinst es könnte mal Probleme beim Wiederverkauf geben, jetzt verstehe ich.

    Mir ging es im Wesentlichen um Garantie- und andere Reparaturen beim Mazda-Händler. Ich denke der ist nicht so begeistert, wenn er dann merkt dass das Auto zwischenzeitlich irgendwo anders eine Unfallreparatur bekommen hat.
    Wenn die Reparatur dann auch noch unsachgemäß oder schlecht gemacht ist, hat er denke ich gute Karten Kulanz oder Garantie abzulehnen.
    Bei einer einwandfrei ausgeführten Reparatur sollte es eigentlich keine Probleme geben, aber man weiß ja nie, was den Leuten so einfällt, wenn sie Leistungen ablehnen wollen.

    Aber eine Fremdwerkstatt wird doch so eine Reparatur nicht in die Fahrzeughistorie eintragen, oder?

    Genau das ist das Problem. Wenn es bei Mazda gemacht wurde, steht es auch in der Historie.
    Wenn man eine Reparatur nachweisen kann, die nicht in der Historie steht, ist sie auch nicht bei Mazda gemacht worden. Und jeder Händler der auch Gebrauchtwagen ankauft, weiß wo er hinschauen muss. Das ist nicht so furchtbar schwer die Zeichen zu finden und wenn man dann noch einen Lackschichtdickenmesser hat, wird es sehr einfach.


    Detlef hat ja sicher recht, dass das nach EU-Recht alles nicht zulässig ist, aber mir wäre auch wohler, wenn ein fast neues Auto beim Markenhändler repariert wird.

    EU Recht
    Konkurrenzkampf
    kein Kartell


    Jede zertifizierte Werkstatt darf reparieren, lackieren etc.
    Garatie bleibt, da sonst europäischer Gerichtshof klagt.

    Ja ist richtig. Aber bei Vorschäden besteht dann immer die Gefahr, dass die Garantie mit der Begründung mangelnde Ausführung der Reparatur verweigert wird. Einfacher macht es eine Fremdwerkstatt jedenfalls nicht.