Beiträge von Svanniversary

    Es gibt Werksfreigaben für Reifen. Das bedeutet schlicht, dass der Hersteller den Reifen auf seinem Fahrzeug getestet hat und für geeignet hält und dann als Original-Zubehör freigibt.


    Mitunter werden die Reifen dann sogar in Zusammenarbeit von Reifenhersteller und OEM optimiert. Die sehen dann zwar immer noch genauso aus und heißen genauso wie die Aftermarket Spec, sie können aber dennoch einen anderen Aufbau oder eine andere Mischung haben.


    Seitens Gesetzgeber darf man natürlich alles fahren, was zu der in der Zulassungsbescheinigung genannten Größe passt, egal was das für ein Reifen ist.

    Ich denke es geht um eine Werksfreigabe und nicht um die reine Zulässigkeit!?


    Ich wüsste aber keinen Grund warum die Pirelli Sottozero 3 vom ND Roadster auf dem RF nicht funktionieren sollte. Die sind letzte Saison als Original Winterradsätze verkauft worden.

    Um hier nochmal was zum eigentlichen Thema zu sagen, die Empfehlung meines Händlers zum Einfahren war: bis 1500 km max. 3000 RPM und danach empfiehlt er persönlich einen Ölwechsel. Sieht also wohl jeder sehr anders die Geschichte. Wenn ich nur bis 3000 drehe komme ich mir fast wie in meinem Diesel vor 8o

    Das halte ich schon für stark übertrieben. Die 2/3 Drehzahlregel in Verbindung mit 500 - 1.000 km sollte mehr als ausreichend sein. Immerhin haben die Autos frisch im Werk in der Regel schon einmal Vollgas und Höchstdrehzahl gesehen, wenn sie auf Funktion getestet werden. Die ganzen Fahrer in der Logisitk für Schiff- und LKW-Transport sind auch nicht gerade für ihre schonende Fahrweise bekannt.
    Das rettet man alles nicht, wenn man das Auto dann 1.500 km durch die Gegend trägt. Oder anders formuliert, so empfindlich ist ein moderner Motor nicht, sonst gäbe es schon beim Transport ganz andere Probleme.

    Mein Fehler, da war ich wohl bis dato noch ein wenig altmodisch unterwegs. Finde es schon etwas merkwürdig, dass man jemand im Auto einschließen darf/kann. :huh:

    Das nennt sich Savelock und verhindert unberechtigtes öffnen. Man kann das z.B. bei VW aber auch deaktivieren, indem man die Fernbedienung zweimal betätigt.


    Das kostet allerdings Geld im Einkauf bzw. in der Fertigung und ist aufwendiger, weil ja die Türschließung richtig mechanisch abgekoppelt werden muss.


    Und wir wissen ja, dass der MX ein günst..., äh leichtes Auto ist ;-).

    @MX505:
    Was mit Deinem allgemein gehaltenen Post gesagt werden sollte, habe ich nicht erkannt, ebenso keinen Widerspruch zu meinem Post.

    Dein Beitrag war mir nur etwas zu optimistisch formuliert. Wir gehen wieder in die Richtung ich mache mein Fahrwerk härter und erwarte den überragenden Komfort. Das sollte auch keine Korrektur, sondern nur eine Ergänzung sein. (Ungewohnt für ein Forum, dass kein Widerspruch kommt, gell ;-)?)
    Daher wollte ich einfach noch einmal darauf hinweisen, dass da vieles zusammenspielt und am Ende ein Kompromiss heraus kommt, damit hier keine falschen Erwartungen geweckt werden.


    Härtere Federn führen immer an gewissen Ecken zu weniger Komfort, egal was ich mit dem Dämpfer mache. Genauso hat der Dämpfer, wie Du schreibst, auch großen Einfluss auf Fahrdynamik und Komfort.


    Irgendeine Kröte schlucke ich am Ende. Das geht bereits mit dem Serien-Bilstein los und wenn ich tiefer gehe, führt das immer zu geänderten Federraten und/oder anderen Druckanschlägen, weil man sonst mit dem Restfederweg nicht mehr klarkommt und nur noch in den Puffern rum reitet (auch die Variante gibt es, aber die ist so schlecht gemacht, dass ich sie hier ausklammere). Da kann ich dann mit dem Dämpfer gegenhalten und bei geeigneter Wahl die Nachteile eingrenzen, aber es ist immer ein Kompromiss.


    Komfort ist die eine Richtung, tief und sportlich die andere. Alles dazwischen ist ein Kompromiss.


    Das hängt sehr wesentlich von Güte und Charakteristik der Dämpfer ab. Ein im Vergleich besserer Dämpfer kann selbst mit im Vergleich steiferer Feder deutlich mehr Komfort und Ruhe im Chassis erbringen.

    Wobei besser hier stark relativ ist. Primär ist es die Aufgabe des Dämpfers Radlastschwankungen zu minimieren. Das geht aber nicht zwingend mit gutem Komfort einher.
    Auch Dämpfer sind eher Spezialisten als Generalisten und da muss man schon schauen, was einem am Ende am wichtigsten ist. Die Eierlegende Wollmilchsau mit maximalem Fahrkomfort und bester Fahrdynamik gibt es nicht. Da ist der geeignete Kompromiss für die eigenen Anforderungen gefragt.