Beiträge von Svanniversary

    @MX505: Deinen Groll auf besagten Autofahrer kann ich voll verstehen. Ich bin dennoch der Meinung, dass man auf kaum befahrenen Straßen, wenn definitiv keiner in der Nähe ist, gern mal die Grenzen der Fahrphysik testen (dürfen) sollte. Ich bin schon oft in Situationen geraten, die ich ohne entsprechende Praxis wohl nicht bewältigt hätte. Frei nach dem Motto "Versuch macht kluch".

    Dafür gibt es professionelle Einrichtungen, die sich Fahrsicherheitstraining nennen.


    Ich bin ja bei Dir, dass man im richtigen Rahmen mal vorsichtig etwas ausprobieren kann, aber richtig Auto fahren lernt man so nicht.


    Du glaubst gar nicht wie viele Kollegen, die sich für Spitzenfahrer hielten, bei mir in der Ausbildung schon katastrophale Abflüge hingelegt haben. Der Vorteil ist, dass man danach sehr gut mit den Leuten arbeiten kann.

    Aber wer würde denn mit einem haltlos durchdrehenden inneren Rad durch die Kurve fahren (mal davon abgesehen, dass das ASR dann relativ zügig einregelt)?


    Wenn ich so fahre, dass das innere Rad nur leicht schlupft, habe ich auch am Kurvenausgang keine Probleme.


    Oder anders formuliert, für grobe Fahrfehler gibt es die Quittung.

    Gut, jetzt sind wir also in der "ich kann nicht Auto fahren, aber Leichtsinn ist vorhanden" Fraktion angekommen. Da habe ich persönlich eine klare Meinung zu. Das ist Darwinismus und das regelt sich dann über die Mortalität von alleine.


    So ein Kandidat hat meine Frau einmal für 12 Wochen ins Krankenhaus befördert.
    Das hat im öffentlichen Straßenverkehr definitiv nichts mehr zu suchen. Zur Präzisierung meine ich damit das Thema ich habe keine Erfahrung und will aber die Grenzen im Straßenverkehr erfahren.
    Dafür gibt es Sicherheitstrainings u.a.


    Fakt ist, dass ein Hecktriebler mit Sperrdifferential einen schmaleren Grenzbereich hat und schwieriger zu beherrschen ist.
    Übertreiben kann ich es immer, mit jedem Auto und jeder Technik, aber das macht es nicht besser.


    Reines Leistungsübersteuern hat ja aber auch nicht wirklich etwas mit Fahrkönnen, oder Fahrzeugbeherrschung zu tun. Das Führen und Kontrollieren im Grenzbereich ist die hohe Schule.

    Im allgemeinen ist das selbe Auto mit Sperrdifferential aber nicht einfacher, sicherer um die Kurve zu bewegen.

    Das ist genau der Punkt. Mit Sperrdifferential gibt es in der Regel stabil und instabil mit einem ganz schmalen Übergangsbereich. Ohne dreht schonmal das kurveninnere Rad durch, ohne das gleich das Heck kommt.


    Das spricht also für mich klar dafür, dass unsichere Fahrer und Anfänger mit Heckantrieb KEIN Sperrdifferential fahren sollten.
    Für erfahrene Fahrer und insbesondere für Traktion und sportliches Fahren ist es natürlich ein großer Vorteil.


    Viele der hier beschriebenen Fast-Dreher und gefährlichen Situationen auf Nässe sind neben dem Bridgestone Reifen auch auf das Sperrdifferential zurück zu führen.

    Keine Probleme und ich sehe auch keinen unmittelbaren Zusammenhang mit den Einstellungen.


    Als Ursache kommen diverse Dinge in Frage:
    - Räder/Reifen
    - Motor/Aggregatlagerung
    - Triebstrang/Antriebswellen.


    Jetzt erstmal zu schauen, wie es mit den Winterreifen wird, ist ein guter Ansatz.


    Sind es Drehschwingungen am Lenkrad oder eher Vibrationen, ohne Drehanteil?

    Ich hätte mich so geärgert keinen MX-5 fahren zu können und bin froh, dass ich dieses Problemfahrzeug letztes Jahr gekauft habe und seit dem geniessen kann.


    Verdeck-Probleme - bisher keine und wenn doch noch etwas kommt, wird sich mein Händler darum kümmern.


    Mit der Grundhaltung wird es sehr schwer irgendwann irgendein Auto zu kaufen. Industriell gefertigte Massenprodukte sind selten komplett fehlerfrei.
    Aus meiner Sicht ist es dann nur wichtig, wie man mit den Problemen umgeht. Und da waren meine Erfahrungen bisher sehr positiv.

    Offtopic:
    Hmmmmm - 'damals' ging auch schon mehr. Ich denke an den 3s-GE Motor von Toyota. Der lief ab 1989 als 2.0 Liter Maschine mit 156 PS, ab Mitte der 90er lief der mit 179 PS. Nur die Verdichtung war mit 10:1 geringer. Die Motoren galten als robust und laufen und laufen und laufen..... . Auch deutlich jenseits der 250.000 km.

    Wenn es danach geht sind wir heute beim Sauger bei Literleistungen von 120 - 130 PS/l und beim Turbo bei 200 PS/l. Dagegen ist der Toyota doch geradezu jämmerlich ;-). Ich meinte natürlich eher den Mainstream, denn der MX-5 Motor ist ja am Ende nur ein braver Großserienmotor, der auch im 6er und anderen normalen Autos eingesetzt wird.

    Und nach wieviel Sekunden den Mehrpreis der Komponenten, deren Einergiekosten der Herstellung, der Entsorgung und den Mehrverbrauch durchs mitgenommene Gewicht?

    Ich schätze mal so 70 - 80 tkm. Die Sekunden kannst Du dann selber über Deine durchschnittliche Standzeit ausrechnen ;-).


    Bei einem bin ich aber sehr sicher: Bei dieser Technologie ist die Energiebilanz über die Lebebsdauer des Autos positiv, so dass unter dem Strich ein Nutzen für die Umwelt und unser Lebensumfeld bleibt.
    Bei vielen anderen Technologien, wie z.B. amerikanischen E-Autos mit Riesen-Akkus, sieht die Energiebilanz deutlich schlechter aus, obwohl sie als Umwelt-Retter gehypt werden.