Beiträge von Svanniversary

    Was meinst du wie viel besser er mit ein wenig Vorspur fährt ;-). Muss gar nicht viel sein, aber 3 - 5 Minuten je Rad bringen schon mehr Ruhe ins Auto und machen das Anlenken etwas runder.
    Ich finde den Wagen auch mit 10 Minuten Gesamt-Vorspur noch sehr gut an der Lenkung hängend, so dass ich wirklich keinen Vorteil sehe, da nachzuhelfen.


    So ein Porsche fährt ja an der Vorderachse nicht mal einen richtigen Ackermann-Winkel. Das ist eine ziemlich extreme Auslegung und da kommen dann auch andere Einstellwerte zum Tragen. Dagegen ist der MX fahrwerksseitig eher konventionell und verträgt auch eine ebensolche Einstellung.

    Ich hatte einen passenden Schlüssel. "Nur" 25 Nm sind schon fest - gefühlt ;-).


    Insbesondere die eine Schraube vorne rechts, war wirklich lose. Beim ersten Anziehen gab es keinen Widerstand und ich habe irgendetwas zwischen 180° und 360° gebraucht, bis sie die 25 Nm hatte.

    Zumal da ja, meine ich, auch noch andere Teile wie die Federbeinlager mit verschraubt sind, oder?


    Ich probiere das demnächst mal aus, im oberen Bereich des vorgeschriebenen Momentes.

    Habe heute mal den Drehmo rausgeholt.


    Rechts am Dom die vordere Schraube war fast lose, ich schätze mal keine 10 Nm. Die rechte Schraube am Wasserkasten hatte so zwischen 10 und 20 Nm. Alle anderen waren fest. Ich habe mit 25 Nm nachgezogen und außer den zwei losen Schrauben hat sich dabei keine andere mehr bewegt.


    Das spricht jetzt nicht gerade für den Prozess in Hiroschima.


    btw, die Domstrebe ist ein Karosserie und kein Fahrwerksteil. Der Thread ist hier falsch ;-).


    Achso du meinst es könnte mal Probleme beim Wiederverkauf geben, jetzt verstehe ich.

    Mir ging es im Wesentlichen um Garantie- und andere Reparaturen beim Mazda-Händler. Ich denke der ist nicht so begeistert, wenn er dann merkt dass das Auto zwischenzeitlich irgendwo anders eine Unfallreparatur bekommen hat.
    Wenn die Reparatur dann auch noch unsachgemäß oder schlecht gemacht ist, hat er denke ich gute Karten Kulanz oder Garantie abzulehnen.
    Bei einer einwandfrei ausgeführten Reparatur sollte es eigentlich keine Probleme geben, aber man weiß ja nie, was den Leuten so einfällt, wenn sie Leistungen ablehnen wollen.

    Aber eine Fremdwerkstatt wird doch so eine Reparatur nicht in die Fahrzeughistorie eintragen, oder?

    Genau das ist das Problem. Wenn es bei Mazda gemacht wurde, steht es auch in der Historie.
    Wenn man eine Reparatur nachweisen kann, die nicht in der Historie steht, ist sie auch nicht bei Mazda gemacht worden. Und jeder Händler der auch Gebrauchtwagen ankauft, weiß wo er hinschauen muss. Das ist nicht so furchtbar schwer die Zeichen zu finden und wenn man dann noch einen Lackschichtdickenmesser hat, wird es sehr einfach.


    Detlef hat ja sicher recht, dass das nach EU-Recht alles nicht zulässig ist, aber mir wäre auch wohler, wenn ein fast neues Auto beim Markenhändler repariert wird.

    EU Recht
    Konkurrenzkampf
    kein Kartell


    Jede zertifizierte Werkstatt darf reparieren, lackieren etc.
    Garatie bleibt, da sonst europäischer Gerichtshof klagt.

    Ja ist richtig. Aber bei Vorschäden besteht dann immer die Gefahr, dass die Garantie mit der Begründung mangelnde Ausführung der Reparatur verweigert wird. Einfacher macht es eine Fremdwerkstatt jedenfalls nicht.

    Na klar merken die das.


    So eine Reparatur wird in der Fahrzeughistorie eingetragen.
    Ein guter Meister wird erkennen, dass der Wagen repariert wurde und wenn dann der Eintrag fehlt ist klar, dass das nicht bei Mazda gemacht wurde.


    Ich denke mindestens mit der Lackgarantie gibt es dann Probleme.

    Das Fahrverhalten bei schneller Autobahnfahrt geht mit den Felgen der WR wieder mehr in Richtung Mazda-Würfelwerte-bei-Auslieferung zurück.
    Der Wagen liegt nicht mehr so ruhig, wirkt nervöser und die Lenkung wird indifferenter. Ich rede jetzt nicht von Kurvenhatz oder ähnlichem, das mach ich auf WR eh nicht. Denke also nicht, dass es nur an den anderen Reifen liegt, zumal ich im Sommer immer noch die originalen "bösen" Bridgestone reifen drauf habe und für den Winter die Hankook Evo2s.

    Warum soll es nicht an den anderen Reifen liegen? Winterreifen haben viel höhere und gröbere Profilblöcke und einen ganz anderen Kraftaufbau als Sommerreifen.
    U.a. heißt das, dass der Winterreifen mehr Schräglauf braucht um die gleiche Seitenkraft aufzubauen, wie ein Sommerreifen. D.h. mehr Lenkwinkel, mehr Elastizität, mehr Bewegung im Auto. Das ist soweit völlig normal und leider eine der Kröten, die man schlucken muss, um den richtigen Reifen zur richtigen Zeit zu haben.
    Man könnte ein bisschen was retten, wenn man die Fahrwerkseinstellung jeweils passend zum Reifen nachstellt, aber ein Winterreifen wird trotzdem nie so fahren wie ein guter Sommerreifen, was den Aufwand nicht rechtfertigt.


    Fahr mal die Winterreifen ohne gescheite Fahrwerkseinstellung. Das ist dann richtig lustig ;-). Da wird der Mixxer zum SUV, zumindest was Fahrverhalten und Lenkansprache angeht.