Ja sicher. Das meinte ich mit "hinterher ist man immer schlauer".
Ich kenne aber zumindest bei meinem Arbeitgeber keinen Fall, bei dem man so etwas vorher zu lässt oder billigend in Kauf nimmt.
Ja sicher. Das meinte ich mit "hinterher ist man immer schlauer".
Ich kenne aber zumindest bei meinem Arbeitgeber keinen Fall, bei dem man so etwas vorher zu lässt oder billigend in Kauf nimmt.
Mag sein. Und dennoch glaube ich nicht, dass ein OEM etwas freigeben wird, was dem Produkt nachweislich schadet.
Jedenfalls nicht im Rahmen dessen, was er entwickelt und erprobt hat. Im Vergleich dazu verfügt der geneigte Forenteilnehmer in der Regel über weniger Erfahrung und Hintergrundwissen, was in nicht daran hindert, es trotzdem besser zu wissen.
Und hinterher sind dann sowieso alle schlauer ;-).
Ich kenne jedenfalls keinen Hersteller der Spaß an Gewährleistungskosten, Schäden im Feld oder Rückrufen hat.
Vielleicht noch ergänzend zu meinem letzten Post.
Bei unserem Fahrsicherheitstraining gab es genug erfahrene Fahrer, inklusive mir, die Übungen nicht im ersten Anlauf perfekt hinbekommen haben und sich z.T. auch gedreht haben.
So etwas im normalen Straßenverkehr endet in der Regel in einem schweren Unfall.
Wer der Meinung ist im Straßenverkehr alle schwierigen Situationen ohne jegliches Training zu beherrschen, war wahrscheinlich noch nie in einer solchen Situation und überschätzt gleichzeitig sein Fahrkönnen massiv.
Ich freue mich persönlich über jeden, der selbstkritisch genug ist, an seinem Fahrkönnen zu arbeiten und die kleinen Fehlschläge mit einem Lachen hin nimmt und weiter daran arbeitet. Genauso habe ich das bei unserem Training erlebt und wir hatten einen Riesen-Spass zusammen. Lernen kann man immer noch etwas, egal ob es das erste Training ist, oder ob man schon seit Jahren Erfahrung hat.
Ich kenne genug Leute, die auch noch besser Auto fahren als ich und dass ist mir ein permanenter Ansporn weiter zu üben.
Das sehe ich ganz genauso ;-). Ohne das ich etwas geübt habe, kann ich es auch nicht beherrschen und komme schnell ins kurze Gras, wenn es mal notwendig sein sollte.
Anders gesagt, ich sehe nichts schlimmes daran, sein Fahrkönnen zu trainieren, um das Fahrzeug besser und sicherer zu beherrschen.
PS: Im übrigen ergab sich bei mir folgendes Verschleißbild:
- Deutlich weniger Restprofil hinten (logisch) und vor allem hinten rechts (Kreisverkehr?)
- Deutlich stärkere Abnutzung an den inneren Flanken
Wegen der Flanken würde ich auch unbedingt die Einstellung kontrollieren lassen. Hört sich auf jeden Fall nach zu wenig Vorspur an, weil es ansonsten keinen Grund gibt, warum der Reifen da ablaufen sollte.
Und so logisch ist das mit dem größeren Verschleiß hinten gar nicht. Die Hinterräder sehen den Antrieb und die Vorderräder fast die komplette Bremsleistung, die höher als die Antriebsleistung ist. Was lernen wir daraus? Du gibst viel Gas und bremst wenig ;-).
Da ich die EL bestellt habe und , nach Angabe meins Händlers das Nachrüsten der originären Domstrebe nicht möglich ist, bin ich auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Gibts da Erfahrung im Forum oder Quellen für einen funktionellen Ersatz?
Wir hatten doch schön Fahrzeuge bei denen die Original-Strebe nachgerüstet wurde.
War meine ich ein neuer Sportsline, der ohne Strebe ausgeliefert wurde.
Kann mir nicht vorstellen, dass das im EL nicht geht. Es ist nur ziemlich aufwendig.
M10, damit wäre man mit einer normalen Auslegung deutlich über 50 Nm. Sehr misteriös. Muss ich mir bei Gelegenheit auch mal in Ruhe im Auto anschauen.
Tatsächlich sind die Domstreben gar nicht direkt mit den Stoßdämpfern verschaubt sondern mit der Karosserie. Ich denke hier geht es einfach nur um Verwindungssteifigkeit der Karosserie anstelle von der Fixierung der Dämpfer untereinander. Macht auch mehr Sinn, wenn ich meine Laienhafte Fahrwerkseinschätzung mal in den Raum werfen darf, da wärst du jetzt wieder gefragt.
Ja, das passt absolut. Die Dämpfer darfst Du gar nicht verspannen, weil die in ihren Lagern arbeiten. Man versucht aber die Anbindungspunkte der Fahrwerksteile so steif wie möglich zu machen. Und die sitzen an der Karosserie, also versteife ich die.
Der Haupteffekt ist in der Regel, dass ich die Verwindungs- und Biegesteifigkeit der Karosserie erhöhe. Damit nehme ich Nebenfederraten aus dem Auto, weil die Gesamtfederrate immer aus der eigentlichen Fahrwerksfeder und der Nachgiebigkeit der Karosserie besteht.
Wenn die Strebe einfach nur an der Karosserie befestigt ist, sollten höhere Drehmomente auch eher unkritisch sein, solange ich die Verschraubung nicht überlaste. Was ist das, M17 oder M19, in der Größenordnung? Ich kann mich nur über diese extrem geringen Anzugsmomente wundern. Würde mich brennend interessieren, was das für einen technischen Hintergrund hat.
Beim nachstellen des Fahrwerkes hat die Werkstatt die Domstrebe gelöst und wieder angezogen und gesagt das das so sein muss weil dass die Verspannung aus der Karoserie nimmt.
Was meinen dazu die Fahrwerksspezialisten ?
Macht eventuell Sinn,wenn sich alles gesetzt hat. Voraussetzung sollte dann aber ein absolut ebener Boden sein, sonst hole ich mir ja neue Verspannungen in das Auto.
Ich glaube persönlich aber nicht, dass das einen großen Einfluss hat. Der Haupteffekt ist die Versteifung der Karosserie unter Last.
Wieviele Fahrwerksverschraubungen hast Du schon ausgelegt und erprobt ;-)?
Ich würde mir nicht zutrauen dazu eine seriöse Aussage zu machen und von dem Thema verstehe ich vermutlich mehr als Du.
Es gibt durchaus Verschraubungen bei denen "einfach nur schön fest" nicht das Optimum darstellt.
Ich kann nicht beurteilen, ob das hier der Fall ist.