Beiträge von Svanniversary

    Na super. Wenn ich das in Relation zu meiner niedrigen jährlichen Fahrleistung setze und davon ausgehe, dass ich bei (überwiegend) regelkonformer Verkehrsteilnahme vielleicht nur einmal pro Jahr überhaupt in eine knifflige Situation gerate, dann heißt das auf gut Deutsch, dass es nix mehr wird mit der perfekten Fahrzeugbeherrschung. In letzter Konsequenz würde das bedeuten, dauerhaft extrem defensiv (aka langweilig) fahren zu müssen, damit man halbwegs auf der sicheren Seite ist. Schon etwas depremierend, der Gedanke. ;(

    So schwarz würde ich das nicht sehen. Es ist schwierig ohne die richtigen Randbedingungen zur Perfektion zu kommen, oder einfach nur richtig gut fahren zu lernen. Dazu gehören dann abgesperrte Strecken und viel Übung.


    Man kann aber doch trotzdem mit Fahrsicherheitstrainings und ähnlichen Veranstaltungen zumindest ein Niveau erreichen, mit dem man zumindest weiß, wie man ein Auto wieder einfängt, wenn es mal ausbricht. Das ist auch schon mehr, als wahrscheinlich 99 % der anderen Fahrer können.

    Ja, kann ich so bestätigen. Selbst wenn man das hauptberuflich macht, dauert es ein paar Monate, bis man wirklich anfangen kann von sicherem Fahren im Grenzbereich zu reden. Echte Fahrzeugbeherrschung dauert Jahre.


    Man fängt damit an, dass man das Auto fährt, das Auto irgendetwas macht und man irgendwie darauf reagiert. Der aha-Moment war bei mir der Zeitpunkt, als ich wusste, wenn ich das Auto so anlenke, dann kommt die und die Reaktion und dann werde ich so darauf reagieren. Ich nenne das immer gerne "das Auto stellen", also bewusst bestimmte Situationen, Gierwinkel usw. anfahren zu können. Man will also, dass das Auto einen bestimmten Zustand einnimmt und weiß, was man tun muss, damit genau das passiert.


    Das ist die wirklich hohe Kunst des Autofahrens und das dauert wirklich Jahre und der Übungsprozess endet eigentlich nie.

    Was habt ihr eigentlich alle für Ängste oder gelesen zum Thema E10? Das Zeug hat im Gegensatz zum normalen Super (E5) eben 5 % mehr Ethanol Anteil. In Brasilien und Schweden gibt es Motoren die laufen mit E85.


    Das ist überhaupt keine Rocket Science einen Motor darauf auszulegen. Im Gegenteil gab es eigentlich nur sehr wenige Motoren, überwiegend frühe Direkteinspritzer, die keine E10 Freigabe hatten. Davor und danach kann man so gut wie alle Autos problemlos mit E10 fahren.


    Was mich an E10 am meisten stört ist die Konkurrenzsituation zur Nahrungserzeugung und das es ein politischer Schnellschuß, weitestgehend ohne Sinn und Verstand war. Daher tanke ich auch kein E10 mit dem Mixxer.
    Aber technisch kann ich da keine Probleme erkennen.

    Dann hast du mein Edit wohl nicht gesehen :) Hab das noch "korrigiert".
    Und ja, der Mixxer ist ein Direkteinspritzer.

    Ich korrigiere jetzt aber nicht alle meine Beiträge, um auf Dein EDIT einzugehen. Am Anfang stand es da und darauf habe ich geantwortet ;-).


    (Eigentlich eher unsinnig so eine EDIT-Funktion, weil sie wie man sieht dazu führen kann, dass man Posts hinterher nicht mehr versteht.)

    Und die Freigabe ist kein fundiertes, gemessenes Ergebnis :D

    Ah so? Die standen aber im dazugehörigen Freigabebericht ;) (den jeder erstellen muss, der zertifiziert entwickelt, Stichwort ISO und Spice).


    Aber selbstverständlich ist es und bleibt es Deine Meinung. Ist ja auch Dein Geld ;-).

    Ich hab auch nicht gesagt, dass 95 Oktan dem Motor schaden.

    Doch hast Du. Klopfen ist für den Motor extrem schädlich und kann ihn sogar zerstören.


    Wie geschrieben ist die Verdichtung nur ein Faktor und nicht mal der wichtigste. Insbesondere bei Direkteinspritzern (ich meine der G161 ist einer) sind die Verhältnisse komplett anders, da der Kraftstoff im Zylinder verdampft und damit die Temperaturen absenkt.
    Einfach auf die Verdichtung schauen funktioniert schon länger nicht mehr.