Beiträge von Svanniversary

    Also ich habe da heute einmal bewusst darauf geachtet und ich habe bei meinem G160 das Gefühl, als wenn er ab Halbgas nochmal einen kleinen Kick bekommt und dann auch noch besser beschleunigt. Gefühlt passiert da auf dem ganzen Weg des Gaspedals etwas, einen Einbruch konnte ich dabei nicht bemerken.
    Natürlich ist die Kennlinie wie bei allen modernen Autos degressiv, was heißt am Anfang passiert mehr und zum Ende hin immer weniger proportional zum Weg des Pedals.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass ab Halbgas noch etwas in der Motorsteuerung passiert, wie z.B. eine andere Stellung der Nockenwellen durch die Verstellung. Eventuell liegt da etwas im Argen, wenn die Leistung größer Halbgas einbricht.


    Also aus meiner Sicht eher nicht normal und etwas was der Händler prüfen sollte (falls es so etwas bei Mazda geben sollte wäre das Stichwort "Stellglieddiagnose", aber vielleicht liefert der Tester sowieso schon Fehler).

    Was genau davon trifft jetzt auf den MX-5 zu? Welche Schlüsse können wir daraus ziehen?


    Praktisch scheint das allgemein nicht so gut zu klappen, da viele Fahrzeuge im Stand Probleme mit der Schaltbarkeit des ersten und des Rückwärts-Ganges haben, wenn die Synchronisation steht.
    Am einfachsten lässt sich das lösen, in dem man noch einmal kurz die Kupplung im Leerlauf kommen lässt, dadurch die Räder in Bewegung setzt und dann den entsprechenden Gang einlegt.

    Das mal ein Gang (meist der 1 oder Rückwärtsgng) nicht direkt rein geht kenne ich auch von meinem 6er und dem MX-5, aber liegt das dann nicht auch an der möglichen Stellung... das hatte ich ja auch schon bei Leihwagen, etc. ?(

    Ja, das ist normal. Da ich die Gänge ja auch mal im Stand schalte stehen die Zahnräder und wenn es dann genau Zahn auf Zahn steht klemmt es. Während der Fahrt sollte es solche Probleme nicht geben, wobei ein leichter Widerstand beim Schalten nur anzeigt, dass die Synchronisation vernünftig arbeitet.


    Ich bin "betroffen". Aber bisher nur in dem Sinn, dass sich das Getriebe insbesondere in den Rückwärtsgang, in den 1. und und in den 2. nicht gut schalten lässt. Schlechter als bei meinem ersten ND und es ist nach 14.000 km auch noch keine Besserung eingetreten. Ist das, was ich als Kratzen beim Einlegen der Gänge fühle (aber leider eher nicht höre) ein Anzeichen? Oder stelle ich mich an? Wann gehe ich damit zum Händler? Auch die Garantie ist irgendwann zu Ende, das ist also eine Deadline.

    Den Part habe ich definitiv noch nicht verstanden. Es ging ja um defekte Zähne in der Kraftübertragung. Das hat aber normalerweise überhaupt nichts mit der Synchronisation (=Schaltbarkeit) zu tun, weil das völlig unabhängige technische Baugruppen sind. Es könnte höchstens sein, dass sich die Zähne vor dem Ausfall derart verformen, dass sie die Synchronisation behindern.
    Oder es gibt noch andere Probleme, die gar nichts mit der Zahnfestigkeit zu tun haben. Den Eindruck könnte man gewinnen, da Mazda ja viele Getriebe auch wegen Schaltbarkeit und Geräuschen tauscht.


    Der 1,5 Liter, der auch kein Sperdiff. hat, ist von der Getriebeproblematik auch so gut wie nicht betroffen. In den USA gibt es die Modelle Sport, Club und Grand Touring ausschlißlich mit 2 Liter Maschine. Nur der Club hat Sperdiff., wie bei uns alle 2 Liter. Und genau der Club ist am allermeisten von den Schäden betroffen.

    Die Spitze zu VW überlese ich einfach mal. Wer sich auch noch an der völlig unsachlichen Diskussion beteiligen möchte, die nicht nur VW sondern mittlerweile die ganze Automobilwirtschaft und den Spass am Auto fahren an den Pranger stellt, der kann das gerne ohne mich diskutieren. Das ist aber definitiv auch ein Thema, bei dem es nicht mehr um Fakten geht, passt also irgendwie doch.


    200 Nm sind eine lächerliche Belastung für ein modernes Getriebe und der Unterschied zwischen dem 1,5er und dem 2,0er ist auch nicht so groß. Dann muss das Getriebe generell Spitz auf Knopf gewesen sein und dann wird es auch einige 1,5er treffen. Ich glaube das aber eher nicht.


    Es gab offensichtlich zwei konstruktive Änderungen am Getriebe. Das in Zweifel zu ziehen bleibt natürlich jedem überlassen, ignoriert aber die Wirklichkeit. => Entweder um schwankende Materialqualität auszugleichen oder um eine von Anfang an unzureichende Auslegung zu korrigieren.

    Ich traue Mazda schon zu ein Getriebe auszulegen und daher glaube ich eher an das Thema Probleme mit der Materialqualität oder im Fertigungsprozess. Daher glaube ich auch nicht, dass alle Getriebe betroffen sind, sondern eher einzelne Chargen.


    Man wird allerdings im Zuge dieser Probleme bemerkt haben, dass etwas wenig Störabstand da ist, falls es einmal Probleme gibt. Daher hat Mazda anscheinend einige Robustheitssteigerungen nachgeschoben, die die ganze Konstruktion haltbarer machen.

    Ach, lieber @BIG. Wie schön, immer wieder dieselben alten Probleme zu zitieren. Dummerweise hier leider total daneben, weil das kein Festigkeitsproblem war. Diese Getriebe hatten mit dem Betrieb auf der Nordschleife 0,0 Probleme.


    Und bei der Gelegenheit natürlich auch ein Super-Beispiel zum Thema SCHALTGETRIEBE.

    Lasst Euch doch durch andere nicht so stressen. Ich fahre wie ich es will und davon tausende von Kilometern jedes Jahr mit Abstandsregler - und das ganze entspannt und zufrieden.


    Und ja, das Getriebe ist wirklich gut abgestimmt und schaltbar. Das passt einfach sehr gut zu dem Auto.