Beiträge von Svanniversary

    Naja, Federn, Tieferlegung, Druckanschläge usw. haben auch ihren Anteil.
    Für ein sportliches Fahwerk finde ich das Bilstein (Serie) immer noch sehr komfortabel.
    Die Nachteile liegen ja auch im Wesentlichen im schlechten Komfort bei kurzwelligen Anregungen im Langsamfahrbereich. Langwellig, bei größeren Anregungen und schnellerer Fährt ist der Komfort sogar ziemlich gut.


    Dazu kommt, dass die Dämpfer sich auch einlaufen. Sprich das Verhalten wird mit der Zeit immer besser (bis sie dann verschlissen sind ;) ).


    Und warum sollte man die Vorteile nicht bemerken? Die Dämpfer tragen entscheidend zum Fahrverhalten bei, egal ob gemütlich bei 50 km/h, auf der Autobahn oder beim Kurvenräubern. Der Sportline fährt auch deshalb so gut, weil er genau diese Dämpfer hat.

    Ich vermute, dass Mazda hier mit dem Limit sehr konservativ und vorsichtig geblieben ist. Völlig zu Recht, für die absolute Mehrheit der Käufer.

    Bringt ja bei der Serie auch nichts, weil Leistung und Drehmoment bei 6.800 1/min. schon stark abfallen. Also kann man dann auch abregeln, weil höher drehen nichts mehr bringt.

    Auch wenn ich jetzt bestimmt der Außenseiter bin, ich würde das jetzt nicht so dramatisch sehen.


    Ich bin bei der Übernahme total pingelig, rege mich die ersten Wochen und Monate über jede Kleinigkeit auf und nach 6-12 Monaten, wenn das Auto im normalen Betrieb ist, wird das alles immer unwichtiger.
    Jetzt hat er nach einem halben Jahr die ersten Kratzer und Macken und ich ertappe mich dabei, dass es mir egal ist.
    Er fährt trotzdem toll und macht einen Riesenspass und ich bin froh, dass es jetzt immer entspannter wird.


    Die ersten Blessuren tun immer weh, aber wenn man da durch ist kann man sehr entspannt Spaß haben.

    In der Regel wird er sich gar nicht im Detail auskennen.


    Der macht die Wartung und hier und da mal eine Einzelreparatur. Wenn der in der ganzen Zeit zweimal ein Lenkrad, oder eine Mittelkonsole demontiert, dann ist das wahrscheinlich schon viel.


    Da kommt es dann eher darauf an, dass die Mechaniker so gut sind, dass sie es trotzdem hinbekommen.

    Allerdings kann ich mir schlecht eine "Bremse" im Stoßdämpfer vorstellen. Die würde ja zusätzlich Kraft in Wärme umwandeln....

    Hallo Ulli,


    das ist wie bei jeder Mechanik. Da sind Führungsbuchsen und ein Haufen Dichtungen verbaut, die je nach Vorspannung, Reibung an der Kolbenstange verursachen.
    Das ist immer ein großes Thema bei Dämpfer, weil dieses "Stecken" ein sensibles Ansprechen und guten Komfort verhindert. Beim Bilstein kommt zusätzlich noch ein gewisser Anteil aus der Hydraulik dazu, weil die Ventile nicht sofort einen ausreichenden Querschnitt zur Verfügung stellen, sondern erst wenn ein bestimmter Mindestdruck erreicht wurde. Da scheint mir das Verhalten aber auch explizit gewünscht zu sein, weil es dass Auto etwas stabilisiert und die Wankabstützung verbessert.

    Das hatte ich anders verstanden. Wie genau trennst Du denn Gasdruck und losbrechen? Ohne Prüfstand wird das schwierig ...


    Anders formuliert, wenn der Bilstein-Dämpfer mehr Losbrech-Kraft (Reibung) hat ist es sehr schwer den Gasdruck seriös zu ermitteln, weil die Losbrech-Kraft gegen diesen wirkt. Im Betrieb wird sich das Auto mit dem höheren Gasdruck trotzdem höher stellen, weil die Dämpfer im Betrieb die Losbrechkraft überwinden und sich dann "auf" dem Gasdruck das Kräftegleichgewicht einstellt.


    Ich glaube persönlich nicht, dass die Seriendämpfer Einrohr-Gasdruckdämpfer sind. D.h. die Kraft wird mit den Bilstein zwangsläufig anders sein.