Beiträge von Svanniversary

    Autsch tue ich es? Ja, ich schreibe es - es ist (nur) ein Auto.


    Meins wird jeden Tag bewegt und bekommt jeden Tag neue Steinschläge und Gebrauchsspuren. Egal wie toll es bei der Auslieferung ist, nach wenigen Tagen/Wochen/Monaten ist der Neuzustand dahin. Am Anfang tut es ein bisschen weh, dann wird es leichter.


    Und egal wie er heute aussieht, habe ich noch genauso viel Spass, oder sogar mehr, als am Anfang.


    Worum geht es also? Gewinnmaximierung, verletzter Stolz, oder tatsächlich um den Zustand des Fahrzeugs? Wenn es tatsächlich letzteres sein sollt, muss es ordentlich in Ordnung gebracht werden, vielleicht mit einer netten kleinen Geste der Entschuldigung und dann wäre es für mich gut.

    Hallo Ulli,


    prinzipiell stimme ich Dir zu, ich kann aber auch Detlef verstehen.


    Das eigentliche Getriebeproblem, dass in der TPI adressiert wird, betrifft gebrochene Treibräder. Da brauche ich auf nichts achten, wenn die brechen dann merke ich das unweigerlich.


    Trotzdem herrscht hier die totale Verunsicherung und es wird über Schaltbarkeit, leichtes Singen, Geräusch im Stand und während der Fahrt spekuliert und alle machen sich verrückt.


    Wir haben es hier immerhin mit einem direkt geschalteten Getriebe zu tun, d.h. der Schalthebel ist unmittelbar mit der Schaltkulisse verbunden, ohne Gestänge, Seilzüge oder sonstiges. Da sind eine gewisse Hakeligkeit, Schwergängigkeit und Vibrationen völlig normal. Immerhin habe ich beim Schalten unmittelbar die Mechanik in der Hand.
    Genauso reden wir über einen Leichtbau-Roadster, mit sehr wenig Dämmung/Dämpfung, bei dem das Getriebe direkt neben dem Fahrer sitzt. Da ist es ebenfalls völlig normal, dass ich mehr Geräusche mitbekomme, als bei "normalen" Autos.


    Sensibel sein? Sicher. Panik und Unsicherheit? Braucht es nicht ...

    Klar, da hast Du natürlich vollkommen recht. Ich meinte eher, dass man nach September auf der sicheren Seite ist. Das heißt aber bei weitem nicht, dass davor alle Getriebe kaputt gehen.
    Ich rechne da persönlich auch eher mit einer schlechten Charge vom Zulieferer, z.B. mangelhafter Härtungs-Prozess. Das lässt sich dann schwierig eingrenzen, also gibt man einen größeren Zeitraum für die Reparatur an.
    Ob dann etwas geändert wurde, oder nur der Zulieferer seinen Prozess in Ordnung gebracht hat, werden wir auch nie erfahren.

    Ist das was hochwertiges? Ansonsten gibt es bei Amazon 50 für unter 10 €. Die Amazon Dinger habe ich sogar noch liegen, weil ich die für das Fahrsicherheitstraining besorgt hatte. Da waren wir so schnell bekannt, dass ich die gar nicht mehr verteilt habe.


    Wenn individuell für mich und zum wiederverwenden, würde ich persönlich etwas höherwertiges, vielleicht sogar aus Metall nehmen.

    Wo gibt es eine offizielle Info seitens Mazda, dass das Getriebe je eine Änderung erfahren hat?
    Placebo läßt grüßen ;)

    In der TPI ist der betroffene Zeitraum genannt und der endet im September 2016. Hört sich nach einem Clean Date mit Teileänderung an.

    Dabei geht es um die Gesamtfederrate inkl. Stabis und Lenkerlager. Der Wert alleine für die Aufbaufeder hat wenig Aussagekraft.
    Das Serienfahrwerk fährt hinten auch niedrigere Raten als vorne.


    ja, die Kolbenstange kommt auch bei den Bilstein raus, obwohl der Gasdruck nicht direkt auf den Arbeitkolben der Kolbenstange wirkt. Wäre das so, würde der hohe Gasdruck bei 25 - 30Bar die Kolbenstange wie einen Schlagbolzen herausschießen. Physik ist halt streng logisch. Die Gaskammer unten im Dämpfer dient nur der Abfederung und damit die Ölsäule über dem Arbeitskolben bei plötzlichem Druck auf die Kolbenstange nicht abreißt.

    Hallo Ulli,


    die Gaskammer dient dazu, dass das durch die Kolbenstange beim Einfahren verdrängte Ölvolumen kompensiert werden kann. Dadurch erhöht sich der Druck im Gasvolumen und bewirkt auf der anderen Seite auch wieder eine Kraft, die den Kolben ausschiebt. Die Kraft wirkt dabei nicht voll auf den Arbeitskolben, sondern entspricht dem Volumen, dass durch die Kolbenstange verdrängt wird. Das ist vom Wirkprinzip sehr ähnlich wie im Zwei-Rohrdämpfer.
    Die Dämpferventile sind dabei nicht hermetisch, sondern ermöglichen immer einen Ölfluss über den sich der Kolben bewegen kann und ausgeschoben wird.
    Die Ventile drosseln auf der einen Seite über vorhandene enge Querschnitte in den Öffnungen und auf der anderen Seite über das dynamische Verhalten der Ventilscheiben, die sich unter Druck öffnen.