Beiträge von Svanniversary

    Beim Auto ist Ruhestrom schon immer ein großes Thema. Das Meiste wird komplett abgehängt und nur sehr wenige Steuergeräte müssen permanent am BUS lauschen. und für diese gibt es dann Mechanismen, dass nur kleine Teile aktiv sind, so dass nur sehr wenig Strom gebraucht wird.
    Das ist so ähnlich wie die Standby-Schaltung am Fernseher, die mit einer sehr kleinen Elektronik dann die große Elektronik anschmeißt.


    Auf Steuergeräteebene wird da sprichwörtlich um jedes mA gekämpft, damit in Summe ein vernünftiger Wert herauskommt. Wenn ich das obere Beispiel nehme:
    - 45 mA ca. 3 Wochen Standzeit
    - 22,5 mA ca. 6 Wochen
    - 5,63 mA ca. 24 Wochen


    Wenn ich einen schlechten Ruhestrom mit dem Akku kompensieren will, muss der sehr groß werden. Dazu kommen noch die Situationen, im Winter mit Kurzstrecke, wo der beste und größte Akku nichts nützt, weil er nur wenig geladen ist/wird. Auch da ist ein niedriger Ruhestrom ein großer Vorteil.


    Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass die Mazdas da so schlecht sein sollen, da diese ja auch lange Transportwege haben, die der Akku auch überstehen muss.
    Allerdings gibt es für die Logistik in der Regel auch einen Transportmodus, der nicht benötigte Steuergeräte abschaltet und den Ruhestrom noch einmal senkt.
    Ich weiß leider nicht, ob Mazda so eine Funktion verwendet. Da diese häufig sogar nachträglich wieder eincodierbar ist, wäre das sonst auch noch ein guter Trick, bei der Überwinterung den Akku zu schonen.

    Das wäre schon sehr knapp.


    Wie ist denn der Ruhestrom ermittelt worden und nach welchem Zeitraum?


    Moderne Autos haben eine Ruhestrategie, bei der nach gewissen Zeiten immer mehr Steuergeräte und Sensoren abgeschaltet werden.
    Ich kenne das von VW z.B. so, dass Keyless Entry nach ein paar Tagen nur noch an der Fahrertür funktioniert. Nach einigen Wochen schaltet das Steuergerät ganz ab und der Wagen lässt sich nur noch mit der Fernbedienung öffnen, usw.


    D.h. wenn ich den Ruhestrom für eine Langzeitlagerung messen möchte, muss ich ihn auch mehrmals während längerer Lagerung messen, da es gut sein kann, dass er stufenweise nach gewissen Zeiten sinkt.


    Hatten wir nicht hier sogar schon problemlose Überwinterungen mit längeren Standzeiten?

    Hallo Ulli,


    danke für den Tipp, aber bei mir schon zu spät, weil das CTEK schon da ist. Überteuert würde ich aber nicht sagen, denn der Preis ist sehr ähnlich wenn man ein bisschen die Angebote vergleicht und die Grundfunktionalität ist ja ähnlich und sollte auch so funktionieren.
    Aber trotzdem ein guter Tipp, denn vielleicht brauche ich ja nochmal ein zweites Ladegerät zur Ergänzung ;-).


    Das die Batterie nicht wirklich auf Erhaltung geladen wird, sondern im Prinzip ständig nachgeladen wird, kommt mir nicht so Batterie schonend vor. Daher hatte ich auch die Idee entwickelt, das Ladegerät immer mal wieder anzuhängen und dazwischen abzunehmen.
    Mein betroffenes Fahrzeug kennt so etwas wie Steuergeräte und Ruhestrom gar nicht, so dass es problemlos ein paar Monate ohne Ladung stehen kann.


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    Alles nicht einfach. Aber einfach Kopf in den Sand zu stecken ist wie gesagt eben auch nicht richtig und unangehm egoistisch.(ähnlich nebenbei wie unangebrachte Polemik)

    Voll dabei. Ich denke mit zwei EU6 Benzinern brauche ich da auch kein schlechtes Gewissen zu haben.


    Trotzdem kann ich mich zum Thema Abgasskandal regelmäßig aufregen. Das ist alles nicht in Ordnung was da gelaufen ist, bei VW und auch wie inzwischen feststeht bei ganz vielen anderen Herstellern.
    Das jetzt einseitig auf diesem Thema rumgehackt wird, finde ich aber auch zu kurz gesprungen. Am Ende sind selbst diese Autos nach sauberer als jedes EU1, EU2, EU3 oder EU4 Auto. Legen wir die jetzt alle still, oder was?
    Man muss das Thema gesamtheitlich betrachten, die Autos in Ordnung bringen, die ein Problem haben, und für die Zukunft braucht es aus meiner Sicht ein gesamtheitliches Konzept, dass nicht nur politisch motiviert ist ;-).

    @MX505
    Das ist soweit richtig. Allerdings muss einer anfangen. Wenn jeder nach dem Motto denkt und handelt: "Ich alleine kann nichts bewirken." Dann wird sich nie was ändern. Der Rest wird dann zum Automatismus. Schau doch einfach mal nach Afrika oder näher in die Südländer. Die schert der Schutz der Umwelt nen Dreck. Trotzdem schützen wir hier oben unsere Umwelt besser und wollen gar nicht die Zustände wie sie dort herrschen. Oder frag mal die Chinesen nach ihrem Smogproblem. Ich denke da würde jeder mit uns tauschen wollen wenn er könnte.


    Ich habe mich beim Erstwagen bewusst gegen nen Diesel entschieden obwohl ich mehr als 20k km im Jahr damit fahre. Dort wurde es für mich ein Auris Hybrid bis es bessere Antriebskonzepte gibt. Und wenn ich die Chance habe ein so tolles Auto wie den MX5 mit weniger Rußausstoß zu bekommen dann ergreife ich sie - auch wenn es etwas mehr kosten sollte.

    Das sehe ich ja genauso. Ich bin auch der Meinung, dass mich andere Schwachmaten nicht davon abhalten sollen, es besser zu machen. Aber ich finde es eben auch schade, dass wir uns hier auf den Kopf stellen können und es wird wahrscheinlich nichts bewirken, weil andere einfach mit dem Mist weitermachen.


    In Sachen Autos sehe ich das allerdings deutlich differenzierte. Der Diesel ist immer noch der Antrieb mit dem geringsten CO2 Austoß und es gibt auch effektive Methoden zur Abgasreinigung (z.B. sind alle EU6 VW nach Test i.O.). Der Rest ist Meinungsmache und Politik und da werde ich mich persönlich nicht kirre machen lassen.
    Genauso macht sich beim Thema Elektromobilität und Hybridisierung keiner Gedanken zum Schadstoffaustoß in Summe. Z.B. ist die Herstellung und spätere Entsorgung der Batterien sehr Energie intensiv. Auch hier passt es nicht zur politischen Großwetterlage, so eine Technologie mal gesamtheitlich zu betrachten.
    Mit dem Hintergundwissen möchte ich einfach nur davor warnen, den Medien und der Politik hinterher zu laufen und dem Mainstream zu folgen. Gerade in der Mobilität muss man das viel differenzierter sehen und es ist für den Verbraucher nahezu unmöglich zu erkennen, wie umweltfreundlich welche Technologie tatsächlich ist.


    Wie immer meine ganz private Meinung, ohne Anspruch darauf, dass ich die Wahrheit kenne, oder alle Hintergründe verstanden habe.

    Wenn ich recht informiert bin dürfen aber ab 09/2018 gar keine Fahrzeuge mehr ohne Euro 6c verkauft werden.
    Davon ab würde ich es so oder so begrüßen, wenn der Schadstoffausstoß verringert wird und wenn ein entsprechender Filter dafür das Auto 200 Euro teurer macht dann macht das das Kraut auch nicht fett. Mir ist das sogar so wichtig, dass ich mit dem Autokauf bis dahin noch warten würde. Eure Kinder werdens mir danken ;)

    Nach heise.de (Heise.de - Euro 6c)
    - Neu typgeprüfte Fahrzeuge ab 01.09.17
    - Mit vorhandener Typprüfung ab 01.09.18
    - Partikelmessung nach RDE erst 2020


    VW reagiert ja bereits und rüstet alle Benziner auf Partikelfilter um (http://www.t-online.de/auto/el…alten-partikelfilter.html). Das kommt jetzt auf breiter Front. Ich glaube auch nicht, dass da viel ohne Partikelfilter geht, egal nach welchem Zyklus der Motor läuft. Das ist dann so wie beim DPF, ein paar Monate oder wenige Jahre kann man sich vielleicht ohne retten und dann kommt der Filter doch bei allen Fahrzeugen.


    Deine Einstellung @medi zur Umwelt finde ich gut. Allerdings macht sich bei mir immer eine gewisse Hilflosigkeit bei dem Thema breit. Das wird Dir nämlich am Ende niemand danken. Egal was wir hier in EU machen, solange die USA, China, Indien und diverse andere große Staaten nicht mitmachen, wird sich am globalen Problem nichts ändern.

    Nochmal eine Frage zum Thema Erhaltungsladung.


    Gibt es Wissen/Erfahrungen, ob es besser ist, so ein Erhaltungsladegerät permanent angeschlossen zu lassen, oder alternativ das Gerät nur alle 2 - 3 Monate für ein paar Tage anzuschließen und dann wieder abzunehmen?
    Da es bei mir neben dem MX auch noch um ein anderes, älteres Fahrzeug geht, würde mich die Antwort für EFB- und konventionelle Blei-Akkus interessieren.


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