Bin lange, viel und gerne Motorrad gefahren und hab den Motorradführerschein auch erst im Studium gemacht. Wenn Du gerne engagiert Auto fährst, wird Dir das Motorradfahren auch viel Spaß machen.
Das eigentliche Problem beim Motorradfahren ist nicht unbedingt das Übersehenwerden, sondern allgemein die Schwere der Unfälle.
Habe das sozusagen nicht nur am eigenen Leib erlebt, sondern auch in der BGU Murnau (Klinik) die "armen Kerle", die ab dort ihr weiteres Leben querschnittsgelähmt weiterleben mußten. Das hat mich dann wieder zur Aufgabe bewegt. Einen Haufen Airbags und Blech rundherum ist halt sicherer.
Man kann viel dafür tun, mit dem Motorrad sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Das geht mit der Technik des Motorrads los (Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi, Stoppie- und Wheeliecontrol, LED-Licht, sehr gute Reifen), geht über die Klamotten (AA- oder AAA-Zertifizierung, Level2-Protektoren, Airbagwesten) bis hin zu Sicherheitstrainings (Standardtraining, Auslegertraining, Serpentinentraining, Rennstreckentraining, Endurotraining). Last but not least die rechte Hand und den Kopf im Zaum halten. Restrisiko sind dann die verbleibenden Verkehrsteilnehmer oder der Straßenzustand. Ich fühle mich auf dem Motorrad nicht so wirklich viel unsicherer als Im MX-5. Wenn es ein 2,5 Tonner eSUV auf mich abgesehen hat, dann sind die Chancen in beiden Fahrzeugen eher gering. Dann doch eher mit dem Motorrad verunglücken, dann ist das finale Ende eher zu erwarten als im MX-5.
Ach ja, sterben werden wir alle. Ob MX-5- oder Motorradfahrer. 😇😉