Unfallrecht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Unfallrecht

      Bitte beachtet bei einem unverschuldeten oder jedenfalls nicht allein verschuldetem Unfall immer, dass Versicherungen nicht dafür da sind, Schäden zu regulieren, sondern Geld zu verdienen. Sie ziehen euch mit der richtigen Geschwindigkeit über den Tisch, dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird. :thumbdown:

      Schaltet einen Anwalt ein, der was vom Verkehrsrecht versteht (z.B. mich :D ) und achtet darauf, dass ihr den Sachverständigen auswählt und nicht nicht die Haftpflichtversicherung des Verursachers. Wie der den Schaden rechnet, brauche ich wohl nicht erläutern. Sowohl der Rechtsanwalt als auch der Sachverständige werden von der Haftpflichtversicherung des Verursachers bezahlt, ihr holt euch also Profis an eure Seite, die ihr in aller Regel nicht einmal selbst bezahlen müsst! 8o:thumbsup:

      Hier gibt es das auch nochmal als Video.

    • Das kann und muss ich, nach drei unverschuldeten Unfällen in 2016 leider bestätigen.

      Zum Glück hatte ich ein gutes Schadensmanagement an der Seite.
      Zwei der drei Versicherungen wollten mich, obwohl der Verursacher die Schuld schriftlich auf sich genommen hatte, über den Tisch ziehen.

      In einem Fall muss man allerdings sagen, dass die gegnerische Versicherung sich sehr ordentlich verhalten hat.
      In diesem Fall musste der Anwalt praktisch nicht eingreifen, hat abschließend gesagt, dass die Versicherung sehr kulant gewesen wäre.
      Die gegnerische Versicherung war die Versicherung mit dem großen R und dem großen V im Namen ;)
      Im positiven Fall kann man das ja ruhig mal erwähnen.

      Was ich daraus gelernt habe:
      Egal wie groß der Schaden, egal wie offensichtlich und deutlich die Schuld verteilt ist,
      in jedem Fall einen Anwalt / ein Schadensmanagement mit einbeziehen.

      Es macht es definitiv leichter! Danke und toitoitoi!
      Gruß Oli

      Oli - wünscht viel Spaß im Forum :thumbsup:

    • Skullz101 schrieb:



      In einem Fall muss man allerdings sagen, dass die gegnerische Versicherung sich sehr ordentlich verhalten hat.
      In diesem Fall musste der Anwalt praktisch nicht eingreifen, hat abschließend gesagt, dass die Versicherung sehr kulant gewesen wäre.
      Die gegnerische Versicherung war die Versicherung mit dem großen R und dem großen V im Namen ;)
      Im positiven Fall kann man das ja ruhig mal erwähnen.




      Da sind die auch nicht gerade bekannt für - da hast du Glück gehabt, wenn das so wahr.


      Ohne hier etwas unterstellen zu wollen: Einige Kollegen meinen leider, Unfallregulierung ist nur ein paar Zahlen aus dem Gutachten abzuschreiben. Das stimmt natürlich nicht. Die machen es sich aus Unwissenheit und/oder Bequemlichkeit dann leicht und holten für den Mandanten nicht das Optimum raus.
    • Bitte beachtet immer, dass Anwälte nicht dafür da sind, Euch zu helfen, sondern Geld zu verdienen. Sie ziehen euch mit der richtigen Geschwindigkeit über den Tisch, dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.

      8)

      Ich hab' ein Auto tief und breit, tanke viel und komm' nicht weit

    • Martin_C32 schrieb:

      Bitte beachtet immer, dass Anwälte nicht dafür da sind, Euch zu helfen, sondern Geld zu verdienen. Sie ziehen euch mit der richtigen Geschwindigkeit über den Tisch, dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.

      8)
      Lässt dein Wohnort Rückschlüsse auf deinen Arbeitgeber zu? Nur so wäre dieser Post verständlich....
      Natürlich möchte ich mit meiner Arbeit Geld verdienen, so wie jeder andere auch.
      Der Anwalt verdient mehr, wenn er mehr für den Mandanten rausholt - die Interessen laufen also gleich. Versicherungen verdienen mehr, wenn sie weniger an die Geschädigten zahlen.
    • Martin_C32 schrieb:

      Bitte beachtet immer, dass Anwälte nicht dafür da sind, Euch zu helfen, sondern Geld zu verdienen. Sie ziehen euch mit der richtigen Geschwindigkeit über den Tisch, dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird.

      8)
      Der Autohändler, der Bäcker, der Steuerberater . . . die sind da um zu helfen?
      Ein Arzt kann einen todkranken Patienten auch nur sehr selten heilen. Es kommt auf den Fall an und die Möglichkeiten, welche sich mit dem bestehenden Recht erreichen lassen. Autos kann man auch selbst reparieren, wenn man dies kann. Manchmal ist es aber von Vorteil einen Fachmann dran zu lassen.
      Je nach Situation ist man mit einem Rechtsanwalt sehr viel besser beraten und wird gerade dann nicht über den Tisch gezogen.

      Der Anwalt kann das Gesetz nicht nach belieben verbiegen und manchmal ist anhand der bestehenden Gesetze für den Kunden (Mandanten) das Ergebnis unbefriedigend und mangels Verständnis von der Materie unverständlich.
      Es scheint, dass Du leider genau eine solche Erfahrung gemacht hast. Natürlich gibt es in jeder Branche gute und schlechte Praktiker und auch diese machen mal Fehler.
      ND 2,0 Sports-Line, ST mit SP, Magmarot, BBS, Eibach ProKit, I.L. Spurplatten, Lenkrad Zymexx ZStyle#1 Performance, Fox ESD re. mit Zymexx Diffusor, Mesh Grill „s“ u. The Cone
    • Hier nochmal ein wichter Hinweis aus einer nicht unbedingt juristischen Fachzeitschrift:

      handwerksblatt.de/unternehmens…vPhnnE01krWA3cRPt0qTYvuL8

      Die Versicherer versuchen immer wieder mit neuen Tricks, die Schäden klein zu rechnen, bzw durch ihre Helfershelfer klein rechnen zu lassen. Wie gut die Feststellungen einen Sachverständigen sein werden, der von der Versicherungswirtschaft geknebelt ist, sein werden, ist hoffentlich jedem klar...

      Der Mehrheitsgesellschafterin (99,2 % der Anteile!) ist übrigens gerade erst im Januar 2019 die Restschuldbefreiung erteilt worden. Jetzt kann man mal spekulieren, woher sie das Geld für diese Gesellschaft hat (also wer ein Interesse an deren Tätigkeit hat).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ramm ()

    • Hier sind noch ein paar Hinweise von unserer ARGE zu Auffahrunfällen. Eine wichtige Ausnahme wird übrigens nicht benannt: Der Kettenunfall und die Bremswegverkürzung: Wenn der Vordermann (Nr 2 in der Kette) seinerseits schon seinem Vordermann (Nr 1) aufgefahren ist, kommt er früher als für seinen Hintermann (Nr 3) zu erwarten ist, zum Stehen. Somit ist der Bremsweg, der dem Hintermann (3) zur Verfügung steht, kürzer, als er erwarten muss. Dann verursacht 2 nicht nur den Unfall mit 1, sonder auch den mit 3.

      anwaltauskunft.de/magazin/mobi…OPYpmYgP2CeSwnyzx8gUDZtdU