Felgengröße, Performance - Brauche Hilfe ...

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    • Felgengröße, Performance - Brauche Hilfe ...

      Hallo Gemeinde,

      als noch ganz frischer G132 Fahrer und auch Neuling in Sachen Roadster lese ich hier seit Tagen/Wochen schon fleißig mit und welze besagte Threads.
      Nun bin ich aber an den Punkt einer Entscheidung gekommen und mir raucht die Birne. Daher hoffe ich auf ein paar Tipps und Empfehlungen aus der Praxis.

      Es geht einmal um neue Winterreifen die ich brauche und eigentlich auch neue Sommerreifen bzw. die Felgen.
      Mein Wunsch ist eigentlich eine 17“ Felge (Tomason TN16) für den Sommer und die orig. 16“ mit Winterreifen weiter benutzen.
      Meine erste Frage ist nun, ich möchte die Fahrdynamik, die er jetzt mit dem Stock Fahrwerk und 16“ Reifen hat, nicht groß ins negative beeinflussen. Mich würde nun brennend ein Tipp interessieren, ob der Wechsel zu 17“, etwas schwereren Felgen, sich schon sehr auf das besagte Fahren auswirkt. Vielleicht kann ja jemand mal mit persönlicher Erfahrung berichten. Zweitens wäre die Felgenbreite, ob ich bei 195ern bleiben sollte oder aufgrund besserer Reifenangebote auf 205er gehe. Immer den Punkt der Fahrdynamik im Hinterkopf.

      Da es mir die besagten Felgen angetan haben käme nur diese in Frage. Ansonsten wenn ihr empfiehlt bei 16“ zu bleiben, nehme ich einen 2. Satz orig. Und ziehe mir dort Winterreifen drauf.

      Der jetzige Fahrkomfort ist daher so wichtig für mich, weil ich letztes Jahr 2größere Bandscheiben OP‘s hatte, diese aber mit reichlich Sport gut in den Griff bekommen habe und mein Daily Car ist es auch nicht - würde auch nicht gehen.

      Auch würden mich Erfahrungswerte über die Beschleunigung interessieren, wenn ich jetzt größere und schwerere Felgen montiere - da ich ja nur den kleinen Motor habe.

      Würde mich über Tipps freuen. Habe zwar schon so viel gelesen, aber nun komme ich irgendwie nicht weiter.

      Viele Grüße
      Chris

      Viele Grüße Chris

      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe." Walter Röhrl

    • Schau Dir mal diesen Thread an: 16" Reifen und Räder - Die optimale MX-5 Dimension?. Da wurde das Thema in epischer Breite diskutiert.

      Ich halte den Nachteil der 17" Räder für verkraftbar, zumal es auch einige Vorteile gibt, wie z.B. die Optik, oder in Verbindung mit normalen Reifen auch die bessere Quersteifigkeit.

      Wenn Du auf 17" wechselst, würde ich auch auf die 205er Breite gehen. Für 16" würde ich bei 195 bleiben.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Das „leichtfüssige“ Fahrverhalten des MX-5 wird durch größere Felgen definitiv beeinflußt, der entscheidende Parameter ist jedoch in erster Linie das Gewicht. Das hängt von der Felgen-/Reifen-Kombination ab und kann daher nicht so allgemein beantwortet werden.
      Das auf Leichtbau und möglichst wenig ungefederte Masse ausgelegte Fahrwerk des MX-5 funktioniert besonders gut mit dementsprechend leichten Felgen UND Reifen. Die OEM-Felgen in 16“ sind mit ca. 6,6Kg schon verdammt leicht, aber auch die OEM-Felgen in 17“ zählen zu den leichteren am Markt. Die Krönung sind dann natürlich die Rays-Forged der Anni-Besitzer...
      Wenn Du leichter kommen willst als 16“-OEM gibt es nur wenige, teils sehr teure Alternativen am Markt. Daher ist Deine Idee mit einem 2. Satz davon schon mal eine Gute.
      Bei der Dimension 17“ findest Du mehr Auswahl an leichteren Felgen als die OEM am Markt, die Tomason TN16 zählen allerdings nicht dazu ;)
      Der Vorteil einer höheren Quersteifigkeit bei den 17“ ist da, kann aber auch mit den 16“ und einem passenden Reifen mit steiferer Karkasse erreicht werden.
      Die meisten hier, die gewollt 16“ fahren wegen der Fahrdynamik, wählen die Dimension 205/50R16. Diese Kombination bietet einen breiteren Latsch als die 205er in 17“, ist i.d.R. leichter und hat dabei einen, mit den 195/50ern vergleichbaren, guten Restkomfort.

      Wenn Du Dich hier ein bisschen umschaust, findest Du einige Informationen zu den Gewichten der Felgen und Reifen...

      Bei meinem Wechsel von 195/50 auf 205/50 konnte ich keinen nennenswerten Unterschied ausmachen beim Thema Beschleunigung...

      2019er MX-5 G184 ST Exclusive-Line mit T-P/i-ACT-P/CP-AA/NAV in mondsteinweiß... :love:

      “We are merely the stars tennis-balls, struck and bandied which way please them“ John Webster

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chipmonk77 ()

    • Danke erst einmal für die Antworten.Es hat sich „leider“ das bestätigt, was ich ja schon gefühlt hatte.
      Da es mir nur um die Optik der Tomason ging und diese jetzt flach fällt, bleibe ich bei den OEM Felgen, die mir eigentlich auch sehr gut gefallen.

      Also bis dann. Man grüßt sich
      Chris

      Viele Grüße Chris

      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe." Walter Röhrl

    • Was für eine schwierige Entscheidung 8|

      Ich habe jetzt bestimmt alle Felgen mit Gewichten durch...
      Eigentlich wollte ich nun die orig. Felgen für meine Winterreifen nehmen. Leider finde ich keine guten gebrauchten und neu kommt mir noch eine letzte Frage hoch.
      Ich habe als letztes nun noch die Sparco Asetto Gara im Auge, welche noch zu einem guten Preis zu haben ist.
      So ... diese ist ja nun mit 8kg etwas schwerer als die OEM mit ihrem 6,5kg...

      Macht das schon einen merklichen Unterschied aus?

      Habe bis jetzt noch nie eine Felge nach ihrem Gewicht gekauft - musste aber schon feststellen, dass unsere kleinen Performance Autos merklich auf Veränderungen ansprechen.

      Viele Grüße Chris

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    • Ich mach Dir die Entscheidung jetzt noch etwas schwieriger... ;)
      Es geht ja um das Radgewicht, da spielen neben den (möglichst) leichten Felgen auch die Gewichte der Reifen eine Rolle. Die allein können schon mehr als 1kg Gewichtsdifferenz zeigen bei gleichen Maßen, je nach Modell.
      Alles unter 8kg ist bei den Felgen schon gut... die OEM-Felge schlägst Du nur mit teureren Alternativen. Neben den Sparco Assetto Gara sind auch die Trofeo 4 sehr interessant, tendenziell noch etwas leichter.
      Enkei Wakasa sind auch sehr schick, dazu leicht und günstig...

      Ich finde, es lohnt sich schon auf die Gewichte zu achten, dazu noch eine nicht stark abweichende ET 8)

      2019er MX-5 G184 ST Exclusive-Line mit T-P/i-ACT-P/CP-AA/NAV in mondsteinweiß... :love:

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    • Müsste das Reifengewicht nicht sogar noch eine etwas größere Rolle spielen als das der Felge? Da der Reifen ja "weiter außen" am Rad liegt und somit das effektive Trägheitsmoment des Rades entsprechend stärker beeinflusst...
      Zudem: ~0,5kg beim Reifen "einzusparen" ist relativ einfach/günstig (wenn es mehrere gute Reifenalternativen gibt, nimmt man halt die leichteren)...bei der Felge sind 0,5kg ab einem bestimmten Niveau u.U. mit sehr hohen Aufpreisen verbunden.

      Beispiele für 195/50R16:
      Bridgestone Blizzak LM005 --> 9,36kg
      Hankook Winter I*CEPT EVO2 --> 8,32kg
      Michelin Alpin 6 --> 8,02kg
      Datenquelle: reifensuche.com

      Man spart bspw. mit dem A6 ggü. dem Blizzak über 1,3kg(!)
      Es kann sich also mMn. durchaus lohnen mal aufs Reifengewicht zu achten.

      Grüße, Fe2O3
      G-184 RF Sportsline mondsteinweiß

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Eisenoxid ()

    • Naja, der Punkt ist einfach, dass sich die rotatorische Masse am Rad deutlich mehr ausprägt. Man spricht da ja immer von ca. Faktor 5. Also packe ich mit Reifen und Rädern, die zusammen 2 kg (je Corner) schwerer sind, das äquivalent von 40 kg ins Auto. Das ist schon sehr viel und es würde wohl niemand so ein Gewicht einfach so im Kofferraum liegen lassen.

      Ich kann auch aus eigener Erfahrung beitragen, dass sich mein Auto mit den sehr leichten Rays deutlich agiler und spritziger anfühlt, als der vorherige mit den schwereren Rädern.
      Das ist also einfach ein QuickWin darauf zu achten, dass Reifen und Räder schön leicht sind.

      Eisenoxid schrieb:

      Müsste das Reifengewicht nicht sogar noch eine etwas größere Rolle spielen als das der Felge? Da der Reifen ja "weiter außen" am Rad liegt und somit das effektive Trägheitsmoment des Rades entsprechend stärker beeinflusst...
      Absolut richtig.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Also vielleicht darf ich ja was dazu sagen, da ich auch den 1,5er fahre und von 16 Zoll auf die Sparco Asseto Gara in 17 Zoll und ET30 gewechselt bin.
      Es macht schon einen merklichen Unterschied, aber das meiste kommt gefühlt von der ET30 vorne.
      Von der Beschleunigung, bzw. größeren Einbußen habe ich nichts gemerkt.
      Ich lege da aber auch mehr Wert auf die Optik und fahre das Auto so gut wie nie auf der "letzten Rille".

      Solltest du noch Fragen haben dazu gerne, wenn du bei 16 Zoll bleiben willst, ich habe noch einen Satz im Keller liegen in Anthrazit mit den Orginal Yokohama Sommerreifen.
      Eine Felge hat eine relativ kleine Schramme. Könntest du für kleines Geld haben.

      Grüße
      Rene

      Mx-5 G131 Exclusive-Line 2017 incl. Technik-Paket / Sparco Asseto Gara 7x17 ET30 mit Federal RSR 215/40 / SPS K-TEC Gewindefahrwerk / FOX-Zymexx 2x70 Rechts / Eton POW 160.2 (Türen gedämmt) / Armlehnenerhöhung Zymexx / IL LED Kennzeichenbeleuchtung / Zunsport-Grill / Schwarze LED Seitenblinker / LED Innenraum und Kofferraum / Carbon-Miata Embleme vorne und hinten / Chrom Embleme hinten schwarz lackiert / IL Kurzstabantenne DAB / DRL-Harness gedimmt / Decal MX-5 in schwarz unten Seiten.

    • Svanniversary schrieb:

      Eisenoxid schrieb:

      Müsste das Reifengewicht nicht sogar noch eine etwas größere Rolle spielen als das der Felge? Da der Reifen ja "weiter außen" am Rad liegt und somit das effektive Trägheitsmoment des Rades entsprechend stärker beeinflusst...
      Absolut richtig.
      Natürlich nur in Bezug auf die rotatorische Masse (also eigentlich genau genommen das Trägheitsmoment).

      Für den ganz eigenen Effekt durch den Einfluss auf die ungefederte Masse spielt es keine Rolle, wie die Masseverteilung über dem Radius aussieht.

      @FunFahrer, ich habe jetzt etwas den Überblick verloren, was du wann fahren willst. :D Die 16" Originalfelgen weiterhin im Winter? Im Sommer immer noch lieber 17" (aber leicht) oder doch auch 16"?

      Die oben z.B. schon genannte Autec Wizard ist gerade in 16" für den günstigsten Preis schon ziemlich leicht. Außerdem wirkt sie durch die bis zum äußeren Felgenrand geführten Speichen auch eher groß, was die 16" vielleicht optisch erträglich macht. ;) Außerdem hat sie auch eine ABE für den G 132, einschließlich 205/50R16.

      Allerdings mit Auflagen. Radabdeckungen vorne und hinten (völliger Blödsinn, ein guter Prüfer wird die ausreichende Randabdeckung auch so bestätigen). Radhausinnenverkleidungen an der Vorderachse nacharbeiten (auch Blödsinn, die Radhausschalen sind dieselben wie beim 2-Liter, wo es diese Auflage nicht gibt; aber einfach machbar). Radläufe hinten bördeln (steht mittlerweile auch beim 2-Liter, halte ich bei praxisgerechten Sturzwerten für völlig überflüssig, aber dazu kann der Händler sicher etwas sagen).

      Ansonsten musst du bei den originalen 16-Zölletn einfach ein bisschen am Ball bleiben. Es werden eben nur gelegentlich gebrauchte verkauft. Manchmal findet sich aber auch ein Sonderangebot bei Mazda-Händlern im Netz. Regelmäßig Suchen kann da auch helfen.
      ... und setz' mich auf mein achtel Lorbeerblatt ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harkpabst ()