MrPink's G193 "Clubsport"

  • Hast Du mit PTFE oder NBR gebaut? Das ist ebenfalls mein nächstes Vorhaben so wie bei Dir die Verschlauchung umzusetzen. Ich wollte da irgendwo Haltebleche setzen oder Nietmuttern einbringen für ein paar Stauff-Rohrschellen, die die Schläuche haltern sollen. Ich hoffe dass dann der originale Wischwasch-Behälter erhalten bleiben kann.

    NBR. PTFE erschein mir irgendwie Overkill (ist ja nur Motoröl und kein Sprit/E85) und ist wohl noch deutlich nerviger zu verarbeiten.


    Ich hab versucht möglichst wenig Mehrgewicht durch Halter etc. einzubringen, daher nur die zwei strategisch gut gesetzten P-Schellen. Das Edelstahlgeflecht der Schläuche ist ziemlich abrasiv, an vermeintlichen Kontaktstellen zu Karosserie oder anderen empfindlichen Komponenten empfiehlt sich dann "einschrumpfen" (zumindest wenn man wenige Halter verbauen möchte).

    Ich hab in dem Bereich vermutlich aber auch etwas mehr Platz, bei mir fehlen da ja ein paar Sachen im Vergleich zu einem Werks-G184... :whistling:

  • Boost Products hat auch neue Schnellverbinder im Sortiment, die das umständliche Schrauben im Filterbereich entfallen lassen würden. Leider keine direkte metrische Adaption für M20x1.5 zu AN10….aber auf den vorhandenen Fitting M20x1.5 zu AN10 gibt es Adaptionen. Eine zusätzliche Verschraubung halt. Dann könnte man stumpf die vorbereitete Filteraufnahme an den Block klatschen und die Schläuche nur noch stecken. Das werde ich wohl ausprobieren.

  • Boost Products hat auch neue Schnellverbinder im Sortiment, die das umständliche Schrauben im Filterbereich entfallen lassen würden. Leider keine direkte metrische Adaption für M20x1.5 zu AN10….aber auf den vorhandenen Fitting M20x1.5 zu AN10 gibt es Adaptionen. Eine zusätzliche Verschraubung halt. Dann könnte man stumpf die vorbereitete Filteraufnahme an den Block klatschen und die Schläuche nur noch stecken. Das werde ich wohl ausprobieren.

    Ich kann dir nicht ganz folgen:

    Was meinst du mit "Schrauben im Filterbereich"?

  • Die güldenen Schweden sind dann jetzt auch final eingezogen.


    Resize_xyy01.jpg


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    Erstaunlicherweise können die ganz ordentlich Tiefgang (trotz 100N/mm Feder an der VA), wenn man sich an den minimalen Einstellwerten der Einbauanleitung orientiert. Das resultierte bei meinem Leichtgewicht dann in ca. 320mm Bördelkante zu Radmitte fahrfertig aber ohne Fahrer. Mit Fahrer (100kg) reduziert sich das links auf ca. 310mm. Das war dann doch selbst mir etwas zu tief... ;)


    Setup zur groben Höhen(vor)einstellung mit simuliertem Fahrergewicht (Achtung: Stabis natürlich einseitig ausgehangen!):

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    (Unebenheiten im Garagenboden mittels unterschiedlich dicker Siebdruckplatten unter den Rädern angeglichen, vorher mit Kreuzlinienlaser vermessen)


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    (Ballast)


    Mit Höheneinstellung incl. Fahrer auf 325mm VA und 330mm HA ergibt sich auf der Waage folgendes Bild:

    Resize_xyy05.jpg

    (Radlast Eingangsmessung, leicht verfälscht, da gute 2kg Quatsch im Kofferraum)


    Leicht links- und kopflastig ist das Gerät (klar bei dem Fettarsch auf dem Fahrersitz). Aber die sogenannten "Crossweights" passen schon ganz gut (VR+HL=50,2% der Gesamtmasse)


    Resize_xyy11.jpg

    (Mess-Setup mit Waageplatten auf Verschiebetellern für ein entspanntes Fahrwerk)


    Hinten rechts noch ein wenig (paar mm) angehoben, et voilà "50% Crossweight" (arbitrary number (c) ). Hätte man sich wohl auch sparen können aber der innere Monk hat halt auch seine Bedürfnisse.

    Ich bin für die Einstellung jetzt erstmal vom fahrfertigen Auto (incl. Fahrer ist klar) und vollem Tank ausgegangen, weil das einfach hinsichtlich Reproduzierbarkeit einzustellen ist. Beim Tankinhalt müsste man wohl eher den Mittelwert des typischen Füllstands-Ranges auf der Rennstrecke nehmen, um so eine Art "Performance-Glockenkurve" zu erreichen.

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    Eigentlich wollte ich heute Abend noch Sturz und Nachlauf checken bzw. einstellen aber leider hat mein digitaler Winkelmesser den Winter nicht überlebt. Spureinstellung dann im Nachgang mit Schnur. Und einstellbare Koppelstangen habe ich auch noch da, damit der Stabi in Geradeausfahrt nicht schon vorgespannt ist.


    Bei den Dämpfern habe ich erstmal vorne 5 Click und hinten 7 Clicks von hart ausgehend eingestellt. Fühlte sich bei einer kleinen Proberunde (ohne Stabis) gar nicht sooo schlimm an...


    Gewichtstechnisch scheinen sich die Umbauten dieses Winters ziemlich glatt auszugleichen (1036 kg vs. 1038 kg, leichte Varianz bei der Beladung bzw. dem Tankinhalt). Naja, mal verliert man, mal gewinnen die Anderen...


    PS: Wer seinen eher seriennahen ND 2.0er als Referenzfahrzeug für eine Radlastmessung zur Verfügung stellen würde, bitte gern melden. ;)

  • Nett. Probier auch ruhig mal etwas „offenere“ Einstellungen. Nach meiner Erfahrung liefert das Öhlins so viel Dämpfung, dass man es auch ruhig etwas komfortabler fahren kann. Weniger Radlastschwankungen helfen auch bei der Fahrdynamik.


    Radlastmessungen von meiner Anni kann ich Dir gerne zuschicken.

  • Nett. Probier auch ruhig mal etwas „offenere“ Einstellungen. Nach meiner Erfahrung liefert das Öhlins so viel Dämpfung, dass man es auch ruhig etwas komfortabler fahren kann. Weniger Radlastschwankungen helfen auch bei der Fahrdynamik.

    Ja, hatte ich vor. Bin nur ein paar Kilometer um den Pudding gefahren und hatte mich erstmal an der Öhlins-Track-Empfehlung orientiert. Die nächste Eifel- oder Harz-Landstraße bringt vermutlich sowieso die Ernüchterung. ;)


    Radlastmessung nehme ich gern! :thumbup: