Beiträge von hifi_nok

    Der 550 war dicht davor, dass ich ihn aus der Halterung gerissen und in den Wald geschmissen hätte. Der hat eigenmächtig am PC geplante Routen verändert. Aufgefallen ist das, weil meine Frau auf ihrem Moped den 196er hatte, der anders routete. Bei der Trackauswertung kamen dann die "Eigenmächtigkeiten" des 550 er zum Vorschein. Ich sprach darauf hin sogar mit Garmin-Leuten, denen "das Problem" bekannt war. Aber eine Änderung erfolgte nie.


    Ich habe dann ein ganze Weile einen Bogen um die Zumos gemacht, aber der 390er hat mich dann eigentlich wieder versöhnt. Wenn die Ansprüche nicht zu groß werden, ist das ein feines Gerät.


    Bei diesen ganzen Zumos ist die Importfunktion der Routen nicht ganz zu Ende gedacht.


    Man erstellt eine Route mit Basecamp und schickt sie ins Gerät. Dann stellt doch dieses doofe Ding nach dem Einschalten fest, dass neue Routen vorhanden sind und fragt, ob diese importiert werden sollen. Dann führt er mich durch ein Menü, welche Routen importiert werden sollen. Frage: Wozu habe ich wohl Routen ins Gerät überspielt?


    Das ging mal einfacher: Routen überspielt - fertig.

    Für meinen 496er ging fast das Doppelte über den Tisch, OHNE Bildbetrachter, Bluetooth, MP3, "kurvenreiche Strecke"...


    Dafür mit einem Display, was in direkter Sonneneinstrahlung lesbar ist. Mit "Knopfbedienung, die auch mit Handschuhen und klammen Fingern bedient werden kann und freie Sicht auf das Display während der Bedienung ermöglicht. Völlig frei konfigurierbare Datenansichten. Nur das Einstellmenü für die Kartenansicht ist umfangreicher als das gesamte Menü im Zumo. Dazu eine unglaublich anpassungfähige Trackaufzeichnung (nach Zeit-Intervall, Strecke oder Richtungsänderung in variablen Größen). Die Tracks können in beliebiger Form gespeichert und abgelegt werden. Mein uralter 496er hat drei Schieberegler, mit dem die Proritäten der Straßenvermeidungen verstellt werden können. Davon träumen viele Navi-Benutzer heute noch.


    Einige Geräte dieser Bauform hatten ganz ordinäre AA-Zellen oder der Akku war ganz einfach wechselbar. Das Zubehör war in der Baureihe kompatibel, z. B. die Halter, Antennen usw.


    Aber dem üblichen Kunden war das alles viiiiiiel zu teuer.

    Garmin baut wieder die legendäre GPSMAP-Serie.


    https://buy.garmin.com/de-DE/DE/prod539722.html


    Mit dieser Baureihe legten sie den Grundstock für ihren damals legendären Ruf. Weil sie zu teuer waren, hielten sich die Verkaufszahlen im Cosumerbereich in sehr engen Grenzen. Die, die solch ein Gerät dieser berühmten Bauform kauften, hätscheln ihre Geräte bis heute. Ich hatte nie ein besseres Navi-Gerät.


    Bleibt zu hoffen, dass sich Garmin auf die alten Tugenden besinnt und nicht einfach nur die "modernen Geräte" in das alte Kleid gesteckt hat. Die Szene ist jedenfalls schon in heller Aufregung.

    Ein sehr schöner Artikel über FW in gekürzter Fassung von der Fa. Nubert, die für technisch sehr saubere Umsetzungen im Lautsprecherbau bekannt sind:
    http://www.nubert.net/g-nubert/6_dB_Weichen_10_00.pdf


    Zitat
    Die Filter-Theorie, die bei 6 dB-Weichen „nur“ 90 Grad Phasenverschiebung zwischen Hoch- und Tieftöner beschreibt, gilt nur für rein „ohmsche“ Lasten. Ein Lautsprecher ist aber alles andere als ein ohmscher Widerstand. In der Praxis erhält man da-
    her Werte von 160 bis 180 Grad Phasenverschiebung,.....

    Aber wie schon angedeutet, ist die isolierte Betrachtung zur Phasenlage wenig zielführend. Auch die Nubert-Arbeit kommt zum Schluss, dass Abweichungen im Amplitudengang unterm Strich die größten Auswirkungen haben können. Wobei auch hier unterschieden werden muss, dass sich extrem steiflankige aber ausgeprägte kurze "Kratzer" nach unten gehörmäßig anders auswirken, als eine breitbandige aber geringe Anhebung im Amplitudengang.

    Eine 2-Wege-Weiche besteht grundsäztlich aus Tiefpass- und Hochpassfilter. Bei 3 Wegen und mehr würde noch der Bandpass hinzukommen.


    Tief- und Hochpass kann getrennt betrachtet werden und dann haben wir nach der gängigen Lehrbuchmeinung bei einer Weiche 1. Ordnung
    Tiefpass: max +90 Grad
    Hochpass: max -90Grad


    Wird also in einer Konstruktion nur ein Hochpass 1. Ordnung verbaut, liegen max. -90 Grad an.


    Siehe auch:
    http://www.lautsprechershop.de…hifi/lagrange_98_erkl.htm



    Interessant in dem Zusammenhang sind die ganzen Diskussionen ob in inwieweit Phasenverschiebungen hörbar sind. Hier muss erst einmal festgehalten werden, dass unser Ohr ein Druckempfänger und kein Phasenanlysator ist. Das ist eine ziemlich tricky Geschichte. Nur mal zum Vergleich hier eine Arbeit von Klein & Hummel (heute Neumann) in Zusammenarbeit mit Anselm Görtz, einem der bekanntesten deutschen Fachkräften rund um Lautsprechertechnik:
    http://www.ifaa-akustik.de/files/DAGA2002-Teil1.PDF


    Ein Zitat aus der Arbeit
    Das dominante Kriterium für den Höreindruck ist der
    Amplitudenverlauf. Phasengänge werden dagegen deutlich
    weniger kritisch wahrgenommen. Der drastische Unterschied,
    der z.B. in den Zeitsignalen und im Phasengang der blauen
    und grünen Kurve erscheint, spiegelt nicht den Unterschied
    im Höreindruck wieder. Schon minimale Änderungen im
    Amplitudenverlauf sind dagegen deutlicher wahrnehmbar,
    obwohl sie weder in der Impuls- noch in der Sprungantwort
    erkennbar sind.


    Natürlich sollte das Phasenverhalten (halbwegs) korrekt bleiben in einer guten Konstruktion, es sollte aber auch nicht als Götzenbild verstanden werden. Siehe auch den Hinweis auf der o. a. Strassacker Seite, dass nur sehr wenige Menschen überhaupt Phasenverschiebungen hören. Wobei dann auch noch die Frage ist, ob es hier nur an der Weiche liegt, oder noch an anderer Stelle.


    Es treten auch Phasenverschiebungen im Übergangsbereich der Chassis auf, weil (im einfachsten Falle) Tieftöner und Hochtöner mit ihren akustischen Zentren auseinanderliegen und somit die Schallwellen zu unterschiedlichen Zeiten am Ohr eintreffen. Je weiter beide Systeme entfernt sind, desto größer die Zeitunterschiede.


    Wobei das Vorhandensein dieser Zeitdifferenz nur ein Aspekt ist. Wie empfindlich ist aber unser Ohr? Kann es überhaupt Abweichungen an der Stelle in einstelligen ms-Bereich erkennen? Denn das ist auch von der Frequenz, also Wellenlänge abhängig.

    Wenn 15 andere Leute mitfahren, muss das alles perfekt funktionieren und ich will mich nicht durch einen Flüchtigkeitsfehler bei der Neuzusammenstellung in Schwierigkeiten bringen.

    Das kenne ich. Man, das ging mir dann so auf den Geist... "wieso bist du so gefahren, mein Navi zeigt was anderes an". "Das war aber kein schöner Weg".......


    Manche durften dann nicht mehr mitfahren, andere haben sich das ganz schnell abgewöhnt, wenn ich gesagt habe "du fährst jetzt vorne".


    Die letzten Jahre waren wir aber so eine homogene Motorradtruppe, dass dieses Thema vom Tisch war. Ob dann mal von der Route abgewichen wurde, war egal. Das Motto MUSS lauten "Der Weg ist das Ziel" und nicht "lila Linie folgen".

    Bei dem Bean-Bag fänd ich es ja mal spannend, wie fest der tatsächlich sitzt

    Bei einem Überschlag verrutscht er. :D


    Aber der 390 wiegt nix, da steht das eigentlich recht stabil. Hab den Bean Bag auch hier, der hält sogar meinen "Altmeister" mit seinen 400 Gramm. Der 395 hat rund 270 Gramm Kampfgewicht.

    Ja, kenne ich, das Problem... "Wie weit ist's noch zum Futtertrog". :D


    Aber es gibt ja immer Alternativen ;)


    Anstatt einen Teilabschnitt per "Alarm" zu planen, kannst du auch die Route in mehreren Teilen planen.


    Beispiel:
    "eif1_1" Die Route endet am gewollten Mittagstisch.
    "eif1_2" Die Route beginnt am Mittagstisch und endet an der Kaffetafel
    "eif1_3" usw. usw. usw.


    Daraus ergibt sich aber auch folgende Möglichkeit:
    Teil 1 (eif1_1) ist gesetzt, die wird in jedem Fall gefahren. Zielpunkt ist wieder der Mittagstisch.


    In BC hast du Route "eif1_50", "eif1_150", "eif1_200" gebastelt und schickst die ebenfalls ins Gerät. Diese drei Routen beginnen alle am Endpunkt von Teil 1 und haben unterschiedliche Längen und Streckenführungen, also 50 Km, 150 Km, 200 Km.


    Dann kann am Mittagstisch je nach Lust, Zeit und Wetter entschieden werden, ob man nur noch eine kleine Runde dreht oder aber das volle Programm unter die Räder nimmt.


    Da du in Basecamp ja alle deine Routen verwalten und archivieren kannst, kannst du dir so mehr oder weniger einen Baukasten zusammenstellen.

    Die nächste Route plane ich mal so, wie du vorgeschlagen hast. Danke für den Tipp!

    Null Probleme, dafür gibt es solchen Erfahrungsaustausch.


    Ich habe gelesen, dass du mit der Funktion "Alarm/Kein Alarm" arbeitest.


    Ahhh, nee, weiß nicht... da steckt eine böse Falle drin.


    Beispiel: Du planst deine Route und fährst einen Pausepunkt an, der mit "Alarm" hinterlegt ist.


    Jetzt das Problem: Auf Grund eines Wasserrohrbruchs ist die Straße gesperrt und der Punkt ist nicht anfahrbar, also fährst du eine improvisierte Umleitung. Das Gerät will dich aber in jedem Fall immer zu diesem Punkt führen, weil er von dir als "wichtig" klassifiziert wurde. Selbst wenn du später wieder auf der Route bist, will er dich dorthin lotsen. Das ist an sich nicht schlimm, wenn du dann einfach den Punkt aus der geplanten Route löschst.


    Muss man abwägen.....

    Wer die Suche in BC programmiert hat, muss mit dem nassen Scheuerlappen eins hinter die Ohren bekommen :)



    Wolfram, wenn ich dir da einen Rat geben darf....


    Wenn du die Routen an Freunde/Bekannte weitergeben möchtest, versuche die Wegpunktnamen auf 8 Zeichen zu begrenzen. Es gibt einige Geräte, die mit solch langen WP-Namen nichts anfangen können und dann an der 8. Stelle "abschneiden". Gleiches gilt auch für Routennamen.


    Wie gesagt, das ist nur interessant, wenn du Routen weitergibst.


    Eine Alternative wäre (gibt noch weitere):
    Routenname: eifel01
    Wegpunkte: einfach den Automatismus machen lassen und nur ganz gezielt Wegpunktnamen vergeben, z. B. "pause1"


    Die hängt auch so ein bisschen davon ab, wie die Wegpunkte verwaltet werden. Es kann z. B. sein, dass "pause1" ein netter Gasthof ist. Dann kannst du den natürlich einfach bei jeder neuen Route als "Routenpunkt" neu setzen.


    Du kannst aber auch einen "Favoriten" in BC anlegen und dann viele weitere Infos, (z. B. Telefonnummer, Homepage usw.) zum Favoriten speichern.


    Diesen Favoriten kannst du logischerweise ins Gerät kopieren. Fährst du dann auf deiner Route, zeigt dir das Gerät bei Näherung die gespeicherten Favoriten an. Bei Bedarf kannst du deine Route einfach abbrechen und gibst als Ziel einfach deinen gewünschten Favoriten im Auswahlmenü an.


    Aber ganz klar, es gibt da nicht DEN Weg in BC, da muss jeder so'n bisschen seinen persönlichen Workflow entwickeln.