Beiträge von harkpabst

    Schrauben sind selbstverständlich keine in den Papieren vermerkt. Warum auch...

    Warum sollte "warum" die Frage sein, wenn es schlicht im TGA so ist und das TGA für die Abnahme herangezogen wurde? Was dein Prüfer dir per Einzelabnahme einträgt, ist doch etwas anderes. Auch in der Tuning-Broschüre der Dekra steht es übrigens so.


    Aber verstehe ich dich richtig, dass, weil Radmuttern in der StVO nicht erwähnt werden, immer alle beliebigen zulässig sind (auch die chinesischen Alumuttern), selbst wenn in ABE oder TGA ausdrücklich etwas anderes steht? Das würde ich gerne verstehen. Für mich ist das eine Auflage, die erfüllt werden muss, wenn sie so im Gutachten steht und fertig.


    @Nelle: Im Zweifel sagt die Werkstatt schlicht, wir haben alles so gemacht, dass die Radabdeckung sichergestellt ist. Überzeugen Sie sich selbst.

    Leichtere Radschrauben gibt es aber sicherlich auch.

    Sicher gibt es die, nur schreibt das Teilegutachten eben explizit die Verwendung der Originalbefestigungsmittel (einschließlich konkreter Angabe der Artikelnummer) vor. Tut man das nicht, sind die Voraussetzungen fur die Anwendbarkeit des TGA nicht mehr gegeben.


    Was man daraus macht, muss jeder fur sich selbst wissen ...

    @Philey den Threat hat die Suchfunktion angezeigt, ...

    Ich habe festgestellt, dass die Anzeige der Suchfunktion relativ stark davon abhängt, welche Suchbegriffe man eingibt. ;) Und ob man wirklich das gesamte Forum durchsucht, oder nur Teile. Aber dazu später mehr, etwas ernsthafter.

    Zitat

    ... natürlich habe ich nicht alles gelesen, aber es kam "knacken" vor und ich wollte nicht einen Extra-Threat erstellen!

    Selbst wenn du nicht wenigstens ein paar Beiträge überflogen hast: "Schleifendrs Geräusch"? Du hattest kein schleifendes Geräusch, du hattest ein vernehmliches, metallisches Knacken. Und das nicht bei der Gaswegnahme, sondern bei stärkeren Lastwechseln und beim vorwärts/rückwärts rangieren.

    Zitat

    Zu meinem Ergebnis, wo das Getriebe auf das Differenzial trifft, dort mussten ein paar Schrauben nachgezogen werden. Der Drehmoment der Schrauben wurde dort von Mazda erhöht, nun ist alles wieder ruhig :D

    Wenn man gar nicht so richtig weiß, wonach man suchen soll, ist es ziemlich schwierig, das Richtige zu treffen. Die Beschreibung von Geräuschen ist sehr subjektiv und offensichtlich hat deine Werkstatt dir nicht so ausführlich Auskunft gegeben, wie sie es gekonnt hätten, denn: Das Getriebe trifft nirgendwo auf das Differenzial. Dazwischen liegt nämlich die Kardanwelle. Normalerweise sind beide - salopp gesagt - vorne und hinten fest mit dem Chassis verschraubt und fertig. Beim MX-5 gibt es stattdessen eine ganz spezielle, andere Lösung. Das Getriebe ist nur vorn mit dem Chassis verschraubt, das Differenzial nur hinten. Beide sind durch einen geschraubten Hilfsrahmen, den sogenannten Power Plant Frame (PPF) miteinander verbunden. Und genau diese Verschraubung des PPF war dein Problem.


    Wenn man nach "Power Plant Frame" sucht, landet man z.B. ganz schnell hier:
    "Klack" beim Lastwechsel


    Warum ist es ungünstig, dass dein (sehr wertvoller) Erfahrungsbericht jetzt hier an der falschen Stelle steht? Weil er noch ein paar Fragen offen lässt. Wenn man die jetzt hier bespricht, passt es noch viel weniger.


    Zum Beispiel die Frage, wie alt dein Auto ist. Die Verschraubung der Power Plant Frame Schrauben mit falschem Drehmoment ist ein Fehler, der in einer ganz alten TI beschreiben ist. In laufender Serie sollte der schon seit mindestens zwei Jahren nicht mehr auftreten.


    Deshalb würde ich immer noch vorschlagen, dass diese Beiträge in den anderen Thread verschoben werden. Meiner könnte dann auch gelöscht werden.

    Der carsalesbase.com Link funktioniert. Wenn man dem folgt und passende Filterkriterien setzt, dann stellt man fest, dass sich der ND in Europa zwar tatsächlich relativ gut verkauft, aber wir kommn auch aus einem tiefen Loch, wie der Vergleich über 15 oder 20 Jahre zeigt.


    Der NC hat sich zuletzt nicht nur deshalb schlecht verkauft, weil es schon ein altes Auto war, sondern weil der Markt für offene Autos insgesamt massiv eingebrochen ist. Deutschland und England waren immer ganz vorn bei den Cabrios, aber auch bei uns hat das SUV als "Spaßauto" übernommen.


    Es ist bemerkenswert genug, dass der ND dem Trend ein Stück weit trotzen kann. An die besten Zeiten des MX-5 kommt er trotzdem nicht heran.

    An dem "Blechwinkel" an der Tür herumzudengeln nur damit die fehlehaften Hartplastikteile passen, ist für mich sicher nicht der richtige Weg. ;) Man hört auf, wenn die Tür wieder zugeht; wie viel Verstärkung ist dann noch übrig? Nee, nee, ich verzichte. Der mögliche Verstellbereich hatte leider gar nicht geholfen. Man zieht die Schrauben ja ohnehin nicht sofort ganz an.

    Eine exakte Umrechnung kann es ja auch gar nicht geben, erst recht nicht, wenn die dann auch noch gleichzeitig den Einfluss von Trägheitsmoment und ungefederter Masse abbilden soll. Ersteres kann man nur anhand des Gewichts des Rades mit Reifen ohnehin nicht ermitteln.


    Tatsache bleibt doch: Leichter schadet nie. Und das gilt bei einem insgesamt leichten Auto noch mehr, als bei einem schweren. Wenn es gut aussieht und gut fährt (an beidem habe ich keinen Zweifel), dann ist es gut. :thumbup:

    Ich will mir nicht das absolute Urteil anmaßen, @FROSTBOX, aber wenn man das konsequent so sieht, wie du es beschreibst, dann ist Mazda schlicht auf dem Absprung in den sicheren Untergang, denn sie machen alles falsch.


    Ich selbst halte die Probleme der so genannten "E-Mobilität" nicht für kurzfristig lösbar. Ich sehe Vorteile wie die "lokale Emissionsfreiheit" (das unbedeutende Adjektiv "lokal" wird jetzt schon häufig genug unterschlagen), aber warum sollte ein vollelektrischer MX-5 ausgerechnet in 3,5 Sekunden von Null auf 100 sprinten?


    Schon heute lassen einen ein selbst kleine E-Autos auf den ersten Metern an der Ampel stehen und ja, es gibt ein paar schnell beschleinigende E-Autos. Setzen sie dabei weniger Energie um, als ein Verbrenner? Nein, es ist also eher eine Umweltverpestung. Dazu kommen Sicherheitsaspekte. Werden wir also eine Welt bekommen, in der alle (E-)Autos rasant beschleunigen? Garantiert nicht.


    Dem Gesetzgeber (spätestens dem europäischen) werden Regelungen einfallen, um diese unerwünschten Auswüchse zu reglemetieren. Ganz cooler Vorschlag: Die Kfz-Steuer wird nach Beschleunigungsvermögen und Höchstgeschwindigkeit festgelegt. Das wäre fair und nicht so absurd, wie etwa den Energieverbrauch zu besteuern. Ihr dürft mich zitieren. ;)


    Andere Variante: Man überlässt es den einzelnen Städten. Unsere immer noch geschäftsführende Regierung ist ja gerade zu der genialen Einsicht gelangt, dass dies die geschickteste Form der Enteignung von Dieselfahrern ist. Sollen sie doch gegen ein Dutzend Städte klagen, har, har, har.


    Ein separater Thread pro AutoWild-Artikel über Mazda-Produkte ist sicher keine besonders tragfähige Grundlage, daher kann die Diskussion leicht in jede Richtung abgleiten. Der Motor-Talk-Artikel macht allerdings sehr deutlich, dass SPCCI der Weg ist, den Mazda gehen wird. Es gibt zwar eine letztes Jahr erst ausgeweitete Kooperation mit Toyota und man darf wohl vermuten, dass es Mazda dabei in erster Linie um Hybrid-Know-How geht. Aber auch da ist der Artikel recht klar: Micro-Hybrid ja, Plugin-Hybrid nein, alles dazwischen offen.


    Wenn ich an den kommenden Mazda 3 denke, bekomme _ich_ jedenfalls wacklige Knie. Bei einem Elektroauto, dass ich nirgendwo laden könnte, nicht. :)


    Your mileage may vary.