Beiträge von Pianoman

    Update: Gestern war ich für Desinfizierung des Klimaverdampfers beim fMH meines Vertrauens und hab ihm bei der Gelegenheit das Geräusch gezeigt. Er ist der Meinung, das käme von den Führungsklemmen der Bremsbeläge. Die sollten laut ihm mit Kupferpaste auf beiden Seiten geschmiert werden, also zum Sattel hin und zu den Nasen der Trägerplatte des Bremsbelags.


    Halte ich aber für Quatsch, da ich die noch erstens nie geschmiert habe, zweitens die Bremsbeläge und Klammern erst kürzlich im Zuge der Diagnose des Geräuschs neu gemacht habe (alles Originalteile) und drittens ich beim Wechseln der Bremsbeläge folgenden Test gemacht habe:


    Nach Rückstellen des Bremskolbens und Einsetzen der neuen Beläge und bevor danach erstmalig das Bremspedal getreten wurde, habe ich das Auto abgelassen und das Geräusch war wie im Video zu sehen reproduzierbar. Zu dem Zeitpunkt lagen die Beläge also ganz ohne Druck an der Scheibe an.


    Nächster Schritt ist dann wohl Radträger raus und, wie im TSB beschrieben, die Kontaktfläche zwischen Radnabe und Antriebswelle fetten.

    Was war bei dir bisher alles kaputt? Oder hast du das bereits in einem anderen Thread erwähnt?


    Hilft dir natürlich nichts, aber eventuell hattest du einfach Pech: Meiner hat jetzt 121.000 runter und (bis auf ein knackendes Geräusch an der HA) hatte noch keinen einzigen Defekt und das nach 50 Runden Nordschleife, mehreren sonstigen Track- und Driftdays sowie vielen sportlich gefahrenen Landstraßenkilometern.

    Pianoman

    Ich werfe mal einen "Fünfer" in die Runde und vermute mal, dass dieses Geräusch durch Bewegungen zwischen den Passflächen der Antriebswelle ( Aussenverzahnung ) und der Radnabe ( Innenverzahnung ) verursacht wird.

    Ich würde mal die Sicherungsmutter der Antriebswelle entfernen dann versuchen die Welle soweit wie möglich aus der Radnabe zu schieben. Versuch die Verzahnungen soweit es geht zu reinigen und dann ein möglichst dickes Welzlagerfett auf die Verzahnungen zu schmieren. Unter Umständen brauchst Du eine neue Sicherungsmutter für die Antriebswelle, die Du dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehst.

    Danach "sollte" sich eigentlich etwas an Deinem Geräusch geändert haben.

    Falls nicht, bin ich um einen "Fünfer" ärmer 🥴

    Update: Habe versucht, die Mutter mit 274 Nm nachzuziehen und sie hat sich nicht bewegt. Außerdem habe ich nochmal die Antriebswelle auf Spiel kontrolliert: In Längsrichtung (also quer zur Fahrtrichtung, von Diff zu Radnabe zeigend) hat sie ganz minimal Spiel, das muss ja aber auch so sein afaik. In Drehrichtung hat sie absolut kein mit der Hand spürbares oder sichtbares Spiel...


    Bezüglich Fetten der Verzahnung von Antriebswelle und Radnabe bin ich unschlüssig: Mazda schreibt vor, dass die innere Kontaktfläche zwischen Radnabe und Antriebswelle gefettet werden soll, nicht aber die Verzahnung selbst: https://www.hexorcism.com/16ND/sm352895/


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    Ich habe außerdem ein älteres TSB von 2010 gefunden, wo ein "Clunk Noise" von der Antriebswelle durch Einfetten behoben werden soll. Aber auch hier ist nur die innere Kontaktfläche erwähnt und nicht die Verzahnung: https://www.miata.net/garage/tsb/03-002-10-2336d.pdf


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    Daher widerstrebt es mir etwas, die Verzahnung zu fetten. Was meint ihr?


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    Edit: Falls doch, welches Fett sollte ich nehmen? Im oben genannten TSB steht zur Teilenummer "Molybdenum grease":

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    Kommt dann beispielsweise sowas in Frage? https://www.liqui-moly.com/de/…eitfett-mos2-p000371.html

    Sind die Excenterschrauben mal angefasst worden? Oder mit Rostschutzfett eingesprüht? An die mache einen weissen Eddingstrich, um die Position festzuhalten.


    Grüsse Andreas

    Zuletzt vor einem halben Jahr von mir selbst, als ich die Achsgeometrie eingestellt habe. Dabei wurden sie streng nach Werkstatthandbuch mit Drehmoment festgezogen, allerdings nicht markiert. Habe keinerlei Fett/Rostschutz/Schraubensicherung verwendet, da nichts dergleichen von Mazda vorgeschrieben ist. Da das Geräusch aber nur in Verbindung mit Last auf dem Antriebsstrang auftritt, denke ich nicht, dass es an den Exzenterschrauben liegt.

    Der Drehmomentschlüssel lässt noch auf sich warten...


    Zwischenzeitlich der Vollständigkeit halber noch ein Video, wo man das Geräusch beim Anfahren hört. Im Video auch gut zu sehen, dass ein Lastwechsel nötig ist, um das Geräusch zu provozieren. Mehrfaches Anfahren in die gleiche Richtung löst es nicht aus, wenn direkt nach dem vorherigen Gasgeben die Kupplung getreten wird, sodass kein Schleppmoment an die Hinterräder übertragen wird.


    Lustiger Zufall: Der Kilometerstand ^^


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