Beiträge von Svanniversary

    Nach knapp über 5.000 km ist die Vorderachse bei mir bei 6 mm Profiltiefe und die Hinterachse bei 5 mm. Neu waren es 6,5 mm.

    Es wurde also Zeit mal umzustecken, von vorne nach hinten, damit der Verschleiß sich ausgleicht.


    Hochgerechnet komme ich damit auf > 20.000 km Haltbarkeit, bei überwiegend sportlichen Spaßfahrten. Das wäre ungefähr vergleichbar zum S001 und für mich absolut in Ordnung.

    Ich glaube 2 und 3. Danach habe ich aufgegeben. Nach 2 x Geld in den Sand setzen haben die mich als Kunden endgültig verloren.

    Zum Glück laufen die Dinger wenigstens im VW, so dass ich einen anderweitig verwenden konnte.


    Der aktuelle für den Mazda war günstiger, verbindet schneller und läuft bisher auch absolut zuverlässig.


    Carlinked war mal der Vorreiter, aber die haben sich aus meiner Sicht auch viele Schwächen geleistet. Inzwischen gibt es zahlreiche solche Adapter auf verschiedener Basis und viele sind günstiger und machen es genauso gut, oder besser.

    Nachdem ich mit CarLinkit immer nur Probleme hatte, läuft der Adapter jetzt im VW, wo es mit CarLinkit problemlos funktioniert.


    Für den Mazda habe ich jetzt den folgenden Adapter gekauft, bisher mit hervorragendem Ergebnis:

    https://www.amazon.de/Wireless-Bluetooth-Konvertieren-Kompatibel-Un...


    Falls es noch jemand probieren möchte, es gibt gerade ein Angebot und die Rücksendefrist, falls es nicht funktioniert, ist großzügig.


    * Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.

    Sollte man bei diesen Fahrwerken (K-Tec, SPS Street) nicht besser von weich nach hart zählen? Auf dem Video sieht das so aus, dass da nicht mehr viel federt ...

    Man zählt üblicherweise bei vielen, um nicht zu schreiben fast allen Fahrwerken von hart nach weich.

    Hart heißt „ganz zu“ und hat auch einen Anschlag. Das ist definiert und fühlbar. Weich hat z.T. keinen Anschlag und es gibt sogar Fahrwerke bei denen ich das Ventil zerlege, wenn ich viel zu weit aufdrehe.

    Insofern wird „weich zu hart“ nur genau dann verwendet, wenn der Hersteller es genau so vorgibt.

    Mit der Formulierung wäre ich vorsichtig, um nicht gleich auf Konfrontation zu gehen.

    Es kann durchaus an der Maßnahme liegen, muss es aber nicht zwangsläufig.

    Das lässt sich dann über eine saubere Analyse klären.

    Fangen wir mit der Theorie an. Weniger Wanksteifigkeit hinten verstärkt die Achse, bzw. schwächt die andere Achse, weil diese mehr Wankmoment abstützen muss.

    D.h. damit verschiebt sich die Balance nach vorne und das Auto wird prinzipiell untersteuernder.

    Da man immer in Diagonalen denken muss, heißt das auch in der Kurve mehr Einfederung hinten kurvenaußen, weniger vorne kurvenaußen, d.h. das Auto kippt diagonal mehr und macht natürlich auch generell etwas mehr Wankwinkel.

    Dadurch wird u.a. auch die Wirkung des vorderen Stabis verstärkt, was ggf. den Eindruck der etwas besseren Lenkansprache stützen könnte. Das passt auch dazu, dass hauptsächlich die Vorderachse die Lenkansprache bestimmt und diese habe ich ja hier im Verhältnis steifer gemacht.

    Gleichzeitig müsste sich die Traktion an der Hinterachse minimal verbessern.


    Etwaiges stärkeres Untersteuern könnte man dann über die Fahrwerksgeometrie wieder korrigieren, also z.B. hinten etwas weniger Spur und Sturz fahren.

    Generell verschlechtere ich die absolute Performance des Fahrzeugs je mehr die Wanksteifigkeiten der beiden Achsen differieren, also auch mit dieser Maßnahme. Das wird aber sicher in einem Bereich sein, der im Straßenverkehr irrelevant und wahrscheinlich subjektiv auch kaum wahrnehmbar ist.


    P.S.: Was ich gerade nicht beantworten kann ist die rechtliche Situation. Ich vermute aber stark, da Federn der Typzulassung unterliegen, dass das auch für die gleichermaßen relevanten Stabis gilt. Das müsste als abgenommen werden?