Beiträge von Svanniversary

    Das hatte ich schon einmal erläutert. Da das System auf die Serie appliziert ist und nmE nicht adaptiv arbeitet, wird es nicht auf das andere Fahrwerk reagieren und sich anpassen können.

    Praktisch wird damit nmE der ohnehin schon subtile Nutzen des KPC noch geringer.

    Mir fallen da mehrere Argumente ein, warum man so etwas macht:

    - man weiß noch nicht wie lange man das Auto hält und macht es vorsichtshalber

    - man denkt nachhaltig und tut es damit das Auto länger hält, auch wenn in erster Linie spätere Käufer profitieren

    - man hat ab einem Alter von 5 Jahren ein gutes Argument beim Verkauf, weil in Foren geraten wird kein Auto ohne Versiegelung in dem Alter zu kaufen ;)


    Ich habe das bisher bei jedem MX-5 machen lassen, obwohl ich meine Autos länger als 5-10 Jahre fahre. Haben ist besser als brauchen.


    Dazu kommt rein technisch, dass sich bereits nach 3-5 Jahren, je nach Nutzung, massive Korrosion einstellen kann. Das ist dann für einen selber oder beim Verkauf ein echtes Problem.

    Für mich eine schwierige Frage. Ich bin beide Fahrwerke schon gefahren, aber das ist länger her und war auch nicht direkt im Vergleich.

    Aus der Erinnerung und vielleicht ergänzt das jemand, der insbesondere das Bilstein gerade fährt …

    Das Dämpfersystem vom ST-X ist eher einfach ausgelegt, recht sportlich, gute Radkontrolle, aber nicht besonders komfortabel, dabei aber wimre erinnere immer noch besser, als die stößigen Serienbilsteins.

    Das KW V3 ist da hochwertiger und die Dämpfer sprechen etwas besser an und sind darüber hinaus ja auch verstellbar. Da über Voröffnung verstellt wird, hat das einen unmittelbaren Einfluss auf Stößigkeit und Komfort.

    Das Bilstein habe ich persönlich als ähnlich wie das ST-X in Erinnerung, auch besser als Serie Bilstein, aber da bin ich ganz ehrlich unsicher, weil es lange her ist.


    Das H&R habe ich sehr wenig stößig in Erinnerung (auch verstellbar) und das Öhlins hat mit Abstand das beste Ventil-/Dämpfungssystem, ist aber durch die höheren Federraten natürlich auch etwas unkomfortabler.

    Alignment wird mit Fahrwerkseinstellung übersetzt.


    Zu den anderen Fragen:


    Die Balance des Fahrzeugs hängt von der Wanksteifigkeit der Achsen (primär Federrate, Stabirate), seiner Quersteifigkeit (Achse, Fahrwerkseinstellung, Reifen) und seiner Schwerpunktlage ab.

    Der MX-5 hat leer eine Schwerpunktlage v/h von ca. 51/49, mit Fahrer ca. 50/50 und mit Fahrer und Beifahrer ca. 49/51. Man sieht also, dass die Schwerpunktlage nahezu ideal ist und sich auch mit Insassen fast nicht ändert.

    Für die Fahrdynamik ist die o.g. Änderung nahezu vernachlässigbar, so dass ich das Auto einmal gut ausbalancieren kann und dass dann leer, mit Fahrer und mit Fahrer und Beifahrer passt.


    Der volle Kofferraum verschiebt den Schwerpunkt nach hinten und macht das Auto etwas agiler (= weniger untersteuernd). Da der MX-5 aber nur eine sehr geringe Zuladung hat und der Kofferraum über der Hinterachse liegt, ist auch dieser Effekt nur sehr gering ausgeprägt.

    Man sollte dem aber Rechnung tragen, in dem man das Auto nicht zu sehr in Richtung leer/neutral bzw. agil einstellt, weil es dann mit Beladung schon übersteuernd und schwer beherrschbar werden kann. Alles was ich an Empfehlungen gebe, berücksichtigt das.


    Die Fahrwerkseinstellung ab Werk ist, wie bekannt, nicht besonders gut und damit gibt es „die“ Einstellung ab Werk leider nicht. Das was ausgeliefert wird reicht von „fährt stumpf untersteuernd“ bis zu „ganz schön giftig“, je nachdem wo das jeweilige Auto gerade steht.

    Die Vorgabewerte von Mazda für die Fahrwerkeinstellung sind sehr konservativ und ergeben ein recht deutlich untersteuerndes, sehr gutmütiges Fahrverhalten.

    Die hier empfohlenen Fahrwerkseinstellwerte sind alle etwas fahrdynamischer, weniger untersteuernd, für mehr Fahrspass, aber auch für ein prinzipiell anspruchsvolleres Fahrverhalten, mit weniger Reserven. Sie sind aber auch so gut wie immer, eine Verbesserung ggü. der undefinierten Einstellung ab Werk.


    Hope this helps ;)

    Just a few quick answers at a glance.


    The ST-X is entry level. The damping systems of the bilstein and the KW V3 are quite superieur, more refined and better wheel control.

    STX spring ratios 40/40 are out of balance. You can fix this with the 60/70 spring, or a bigger swaybar in the front. Both works.

    Each solution will be better at small bumps but worse, or equal at larger bumps.


    In my opinion the H&R monotube and Bilstein will offer a good compromise of handling and comfort/ride. Only argument for the ST-X could be the prise, but it is an even bigger compromise, with less refined ride.