Wenn man jeweils "normal" fährt, dürfte der Unterschied gering sein. Im Extrembereich geht mit aktuellen Autos natürlich mehr, nicht zuletzt durch bessere Reifen.
Aber Quantensprünge gab es da keine. Man erwartete in den 60er ja, dass 2000 alle Autos atomgetrieben sind sowie fliegen können, auch auf andere Planeten.
Wir scheinen völlig unterschiedliche Ansprüche und Beurteilungen von Autos zu haben. Belassen wir es einfach dabei und sprengen das hier nicht mit einer weiteren Diskussion.
P.S.: Ich fahre immer noch einen Oldie, in gutem Zustand mit verhältnismäßig wenig Laufleistung. Alleine das Fehlen einer Servolenkung, damit verbunden eine sehr indirekte Lenkung, Starrachsen etc. sind für mich Welten, die sehr große Unterschiede im Fahrverhalten verursachen, im Komfort, der Handlichkeit, der Performance. Technisch sind das für mich durchaus riesige Quantensprünge. Ein Quantensprung war allerdings auch der Wechsel vom Serien-Bilstein zum Öhlins
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Darüber hinaus kommen so kleine Themen wie Startverhalten mit Choke, Leerlauf, Gasannahme, etc. dazu, die damals recht abenteuerlich waren, während das neue Auto einfach unter allen Randbedingungen funktioniert. Egal wo ich hinschaue, hat die Mechatronisierung der verschiedenen Systeme doch viel verändert.
Aber am Ende bin ich da natürlich auch stark vorbelastet, da ich einige der technischen „Quantensprünge“ in den letzten 20 Jahren mitentwickelt habe. Ein solcher Quantensprung ist zum Beispiel die geregelte Dämpfung mit extrem positiven Effekten.
Aber wenn Du das anders war nimmst, ist das natürlich rein subjektiv legitim.