So habe ich es aber gelernt, mit dem sehr geringen Gewichtseinfluss. Es leuchtet aber spontan ein, dass es ein Unterschied ist, ob wir über 250 kg Radlast, oder 3 to reden, zumal die Reifenbreite nicht viel breiter ist beim LKW. Zusätzlich bewegen sich LKWs auch nur mit deutlich unkritischeren Geschwindigkeiten bei denen die Verdrängung noch funktioniert und dann fliegt der Matsch eben durch die Gegend.
Hier kann man nochmal nachlesen und auch dort steht, dass das Gewicht nur einen sehr geringen Einfluss hat:
„Fahrzeuggewicht: Der Einfluss des Fahrzeuggewichts auf die Gefahr von Aquaplaning ist relativ gering. Die unnötige Erhöhung des Fahrzeuggewichts stellt keine sinnvolle Maßnahme zur Verringerung der Aquaplaninggefahr dar. Ein voll besetzter und beladener PKW hat nur dann ein etwas geringeres Aquaplaningrisiko, wenn der Reifendruck entsprechend erhöht wurde.“
Oder hier:
„Gewicht des Fahrzeugs: Hier sollte besonders auf das Zusammenspiel von Reifendruck und Gewicht des Fahrzeug geachtet werden. Ist der Wagen voll besetzt, sollte der Reifendruck etwas erhöht werden. Beachten Sie diese Richtlinie, hat das Fahrzeuggewicht kaum Einfluss auf Aquaplaning.“
Praktisch kann ich das auch bestätigen, da ich in meiner aktiven Zeit viele Aquaplaning-Versuche mit Reifen gefahren bin. Da war vom Golf über den Sharan bis zum Touareg und T5 alles dabei. Die Aufschwimmgeschwindigkeiten waren aber alle in einem sehr engen Bereich und meist hatte das Profil einen größeren Einfluss, als das Fahrzeug selber.