Beiträge von BMW-Z4

    Es ist nicht schädlicher.


    Hier, nochmals, die Sicht eines Chemikers, der alte MX-5 fährt.


    https://mx-5.de/forum/showthre…a-E10-im-MX-5-Bitte-Lesen

    Das stimmt. Aber genauso wie ich jetzt theoretisch über den Energiegehalt fabuliert habe - macht das der Chemiker über den Motor.

    Wir beide, er und ich, kennen uns nicht mit dem Motor und dem Rest aus.


    Oder genauer: Ich bin Ingenieur, aber nicht für Motoren und nicht KFZ-Mechaniker. Ich habe nur dargelegt, dass ich im Jahr 10 EUR. In Worten: ZEHN EURO sparen kann. Und dass ich, für 10 EUR nicht E10 tanke, sondern lieber zum normalen E5 greife.


    O.k., wir stellen also auch hier fest, dass es keine E10 tauglichen Materialen gibt und alle OEM bei den Freigaben einfach nur schlampen.

    Ja, mit dem Mindset, unbedingt Ultimate, Excellium etc. tanken. Bei allem anderen weiß man ja nicht so recht …

    Völlig irrer Gedanke, dass E10 besser als E5 sein könnte.

    Ich habe übrigens beruflich gerade mit mit einem E85 Recycling Fuel zu tun. Das ist das geilste Zeug, was wir je im Motor hatten.

    Und mit Verlaub, ich habe alles sehr klar dargestellt. So einen FALSCHEN Kommentar (ich hätte behauptet,

    dass es keine E10 tauglichen Materialen gibt) können sie sich/ kannst du dir gerne verkneifen und respektvoller und vor allem Faktenbasiert! argumentieren.

    Es ist aggressiver. Das ist was ich schrieb und das ost Fakt. Ob 0,001% oder wie viel auch immer ist egal. Es ist aggressiver.

    Ist das ein lächerlicher Versuch den gesamten Kommentar zu diskreditieren?

    Bisher kam da nämlich nur Bla Bla!


    Für den ND wird ROZ 95 empfohlen , für meinen BMW Z4 ROZ 98. BMW weiß also, das E10 nicht die richtige Wahl ist, wenn man Leistung will.


    Aber klar, Svanniversary: Du weißt das auch hier besser als die von BMW!


    Rein interessehalber, wieso V-Power und nicht Ultimate?

    Nur wegen dem Shell Deal. Aral Ultimate soll wohl noch besser sein. Viele Kollegen fahren auf den Tracks nur Ultimate. Ich habe mein Tracktool nicht so hochgezüchtet - und bin auch nicht so gut, dass das bei mir was in der Zeit ausmachen würde. 😅

    Beim Shell Deal zahle ich im Jahr 60 EUR Aufpreis und erhalte dafür alle Additive und eine hoffentlich bessere Lebensdauer. Ob das wirklich stimmt? Weiß ich nicht genau. Diejenigen, die ich kenne und bei Shell arbeiten behaupten das jedenfalls. Aber für 600 EUR auf 10 Jahre gesehen, ist der Nutzen größer als die paar Kröten. Ich will ja schließlich meine Autos möglichst lange fahren.

    Habe mehrere Langstrecken mit E10 bestritten: Der Verbrauch ist höher. Die Reichweite geringer


    Auch rein rechnerisch ist er höher:

    E5 = 33,6 MJ/L

    E10 = 33,0 MJ/L


    Es fehlen also: ca. 1,8% Energie.


    Berechnen wir die Kostendifferenz:

    E10 kostet meist 5 Cent weniger.

    ND Tank ist 45 L.

    Wir sprechen vom G184 mit 6,6 L/ 100km nach WLTP.


    (E5) 45 L * 1,018 = (E10) 45,81 L oder

    (E5) 45 L / 6,6 L = 681,82 km

    (E10) 45 L * 0,982 /6,6 L = (E10) 669,55 km


    Beispielpreis E5: 2,00 EUR * 45 L = 90 EUR

    Beispielpreis E10: 1,95 EUR * 45,81 L = 89,33 EUR


    Bei 10.000 km im Jahr: 6,6 L * 100 = 660 L

    --> 660L * 2,00 EUR EUR = 1320,09 EUR

    --> 660L * 1,018 * 1,95 EUR = 1310,17 EUR


    Wir haben also ein deutlich aggressiveres Gemisch, dass einem Saisonfahrzeug nicht mal 10 EUR spart - bei den jetzigen Benzinpreisen deutlich weniger, aber potentiell schädlicher ist.


    Und die theoretischen Energiegehalte beinhalten jetzt nicht Energieverluste zwischendrin, die bei einem anderen Gemisch (E10) nicht zwangsläufig exakt gleich sein müssen (wie bei E5). Zum Beispiel das Binden von Wasser, das bei der Verbrennung keine Energie freisetzt, und somit bei jeder Einspritzung weniger Energie gibt. Das sind, wie bei den 10€ nicht viel, summieren sich aber auf Dauer.


    Warum also was Schlechteres tanken, wenn ich das Beste haben kann?


    E5 vs E10 ist für mich das gleiche Thema wie Start-Stopp: die Motoren werden "stabiler" ausgelegt, damit die das Aushalten. Wenn ich sie jedoch nicht fordere, halten sie umso länger... (außer Einfluss "Alterung")


    Und deshalb tanke ich V-Power.

    Jein. Der Motor erfährt nahezu keine Belastung, bummelt mit etwas mehr als Leerlaufdrehzahl vor sich hin. Dafür ist bei diesem Fahrprofil die Abgasrückführung voll offen und es wird neben billige, Sprit noch verabgaste Luft inhaliert. Das Öl wir nicht gescheit warm und eingetragener Kraftstoff bleibt wo er ist.

    ist das sicher?

    Uuuund:

    Er fährt Langstrecke, da muss das Öl doch mal warm werden 😅 oder etwa nicht?


    Und zumindest für Deutschland wurde mir gesagt, dass der Unterschied bei Benzin nur in den Additiven läge - weshalb es in D keine „Plörre“ gebe. Kann das jemand bestätigen?


    Und am Ende steht fest: sowohl der Skoda Fabia, als auch der Mini Cooper haben mehr als 800T km überstanden. Der Fahrstil hat also einen Einfluss 🤪

    Jemand fährt mit seinem Mini mit 3 Zylinder Diesel mittlerweile 900.000 Kilometer weit, verbraucht unter 3 Liter/100 Km und tankt die allerbilligste Plörre bei der Baumarkttankstelle. Es geht also auch ohne Premium.

    Dieser jemand (Pietsprock) fährt aber auch nie über 100km/h, eher so 80km/h. Hauptsächlich Autobahn und passt ganz genau auf.

    Bei diesem Fahrverhalten ist das allerbilligste (keine Plörre!) ausreichend.

    Anspruchsvoll wird es bei erhöhten Geschwindigkeiten. Deshalb ist er nicht das richtige Beispiel.

    Aber ja, schwer auszumachen was gut ist. Und das Super-Duper-Zeugs von den Rennfahrern brauchen wir auch nicht, weil unsere Motoren gar nicht so ausgelegt sind und anders abgestimmt werden. Wenn ein Rennmotor abraucht, kommt ein neuer rein - insofern bestimmt etwas Glaubenssache, aber rechnerisch kann es sich lohnen, wenn auch nur ein Bruchteil der versprechen Eingehalten wird.

    Mittlerweile wirbt Shell wieder damit. Tanke seit mehr als 15 Jahren V-Power. Kostet mich nur 150€ im Jahr mehr und bisher laufen alle meine Autos einwandfrei.

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    Ein anderer MX 5 ND stand in deren Werkstatt auf der Bühne und der sah nicht mehr so gut von unten aus. Vllt war da vieles erstmal nur oberflächlich und im vorbeigehen nur halb hingeschaut aber ich habe gesehen wie schnell vermeintlich kleine Rostansätze das Blech zersetzen.

    Nachbars Auto hat seit 10(!) Jahren Roststellen, und ne ziemliche Delle von einem Poller.

    Und der Wagen selbst ist schon 25 Jahre alt!!

    Der Rost sieht schlecht aus, die umliegende Farbe "blubbert", ABER seit 10 Jahren hält das und das Material darunter ist noch solide. Der Wagen ist jeden Tag draußen geparkt, bei jedem Wetter und Nachts in einem Carport.

    Solche Beispiele gibt es auch.

    Mir kommt kein Auto ohne Knöpfe für die Klimaanlage in die Garage.

    Mit kommt auch kein Auto mit toller EU-Sicherheitsbimmelei in die Garage.

    Hätte in einem Mercedes mit großzügigem Touchdisplay fast einen Unfall gemacht, weil ich mich erdreistet habe bei starker Sonneneinstrahlung nach unten aufs Touchdisplay zu schauen um die Temperatur im Innenraum anzupassen. Trotz ACC und Lane Assist. Und ich fahre jährlich 40.000 km unfallfrei.


    Vielleicht ist Touchscreen für die Masse ganz toll. Mir egal. Ich will Knöpfe für Basisfunktionen wie Musik und Klima.


    Und so nebenbei: Habe für einen namhaften Zulieferer der Autoindustrie gearbeitet und man ist sich auch dort uneins, ob das wirklich so gut ist mit Touch - aber die Kosten sinken durch Touch enorm und das ist der treibende Geund. Zudem wirkt es modern und ohne bewegliche Teile ist auch der Prüfsufwand geringer. Besser ist es deswegen noch lange nicht.

    Ganz lieben Dank für den tollen Reisebericht und die bezaubernden Bilder!! 😍😍😍 richtig toll, und super Routenvorschläge.


    Die Fähre kostet hin und zurück 1040€, 2018 waren es 316€ für die einfache Überfahrt mit 2 Motorrädern.

    Das hatte mich extrem überrascht, dass es so teuer geworden ist. Ich plane für nächstes Jahr eine Fahrt nach Schottland.


    Deshalb habe ich eine Alternative überlegt:

    Stena Line eine Beispiel Überfahrt am 18.08.2025 hin und eine Woche später zurück gebucht. Von Rotterdam nach Harwich. Das ganze mit Übernachtung und Bullaugen Kabine: 650€.


    Wenn ich jetzt stattdessen einen Flug nach London buche, und mir für diese Woche einen Mini Cooper S bei Sixt ausleihe komme ich auf 280€ für zwei Personen Flug und 300€ für den Mietwagen. In der Rechnung ist der Sprit noch gar nicht einbezogen.

    Wenn es also nicht der Mazda sein muss, ist da enorm viel Zeitersparnis drin. Und ein Mini ist auch sehr fahraktiv und kurvengewandt.


    Ich will jetzt kein Pfennigfuchser sein, aber gesparte Kilometer (=Versicherungskilometer), gesparte Zeit (=Urlaubszeit gespart), haben mich soeben dazu bewogen, nicht das eigene Auto zu nutzen. 🙈

    Das geht ja noch weiter: damit der Puffer von 20s VOR Crash funktioniert, wird dauerhaft geschrieben.

    Das ist ne hohe Belastung.


    Wie gesagt , klappt bei mir, würde ich aber nur Risikofreudigen empfehlen.

    Nebenbei: meine DashCam zeichnet in 2k auf und es steckt eine fast "uralte" miniSD-Karte drin, die schon 20.000 km problemlos läuft.

    Ist natürlich keine Garantie dafür, dass die genau dann ausfällt, wenn es drauf ankommt... Allerdings wird auch nur bei einem Aufprall, also Beschleunigsänderung, aufgezeichnet.