Was habe ich nur gekauft

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    • Emmix5 schrieb:

      Jo im Gegenzug lässt sich so ein 1000KG Autochen aber auch leichter auf der Straße halten, als nen 2 Tonnen (oder noch mehr) Koloss, wenn er einmal abschmiert.

      Emmix5 schrieb:

      hast dank wenig Masse zumindest früher wieder Grip, wenn du einmal rutscht
      Entschuldige bitte, dass ich dich gleich zweimal zitiere, aber Aussagen in dieser Art höre ich so oft, dass ich kurz drauf antworten muss.

      Selbst bei vielen Berufskraftfahrern (die es eigentlich besser wissen müssten) ist der Irrglaube fest verankert, dass das Gewicht per se Vor- oder Nachteile beim Grip mit sich bringt. Es wird z.B. felsenfest behauptet, die Ladung sei so schwer, die könne niemals verrutschen, oder das Gewicht eines 40-Tonners sei so gewaltig, da müsse der Bremsweg zwangsläufig viel, viel länger sein, etc ... stimmt nicht! Und unterschätzt bitte niemals einen Sattelzug mit allen möglichen High-Tech-Helfern, der kann bremsen!

      Wer die physikalischen Grundformeln kennt und damit zu rechnen weiß, der weiß auch, dass sich bei Bewegungsgleichungen die Masse meist rauskürzt und z.B. der Reibungskoeffizient als entscheidende Größe stehen bleibt.

      Klar, die Beherrschbarkeit eines Fahrzeugs ist stark vom Faktor "Mensch" abhängig, somit spielen Dinge wie Reaktionsgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Auch ist z.B. der Schwerpunkt in der Fahrdynamik ein wichtiger Punkt.

      Emmix5 schrieb:

      Klar ist das Auto im Grenzbereich anspruchsvoll und wenn man es regelmäßig im Grenzbereich bewegen kann und möchte, lohnt es sich definiiv ein Training zu machen.
      Aber es ist m.M.n. nicht so, dass er im normalen "Alltagsbetrieb" mal eben unerwartet wegfliegt.
      Sorry, wieder du ... :rolleyes: Ein FST lohnt sich immer. ^^
      Was den Grenzbereich angeht, kann ich berichten, dass ich - durch das anscheinend narrensichere Fahrverhalten des MX-5 - auch schon in die Situation geraten bin, dass ich die Nähe zum Grenzbereich nicht erkannt habe und - durch falsch eingeschätzte äußerer Umstände - schlagartig drüber hinaus schoss. Auch hier ist die Reibung wieder Hauptdarsteller. Und dann lernst du mit deinen Serienreifen (vorzugsweise bei Nässe) plötzlich ungewollt einen messerscharfen Grenzbereich kennen und musst den Bereich darüber hinaus beherrschen. Sofort, ohne Zeit zum nachdenken!
      Und Hand auf's Herz - wissen wir immer genau, ob nicht kurz vorher jemand Diesel über die Fahrbahn verteilt hat? Also verteufelt bitte nicht den Grenzbereich als Raser-Revier. Früher oder später lernt ihn jeder kennen.

      Allzeit gute Fahrt!

      LG
      Nelle

      2018er G160 Roadster SL + SP, Magmarot.

      Für 2019: Dunlop Sport Maxx RT 205/50R16 auf OZ Alleggerita, KW V3 Gewindefahrwerk -> Umbau auf KW 60-200 Federn vorn

    • Das einzige, was mit den serienmäßigen Bridgestone prima funktioniert:
      ESP aus und so lange Donuts fahren, bis sie runter sind. Dann auf ein lebensbejahendes Produkt wechseln.
      So hab ich das bei meinem G160 dann auch gemacht.
      Habe bei Bestellung meines Neuen (G184) dem fMH gesagt, dass ich ihn nicht mit den Serienreifen abnehmen werde. Hat er verstanden und Den Hankook Ventus V 12 evo montiert.

      Grüße vom Bodensee

      Live is too short to drive boring cars 8)
      2.0 G184 SL & SP all inclusive, dezente Spurverbreiterung hinten, vernünftige Hupe

    • Wenn ich das hier so lese muss ich davon ausgehen, dass ich wohl wie eine Schnecke unterwegs bin. Ist vielleicht auch so. ^^ Beim normalen zügigen Fahren - für meine Wahrnehmung - ist mir noch nie derartiges widerfahren. Wenn dem so wäre, würde ich die Karre direkt wieder verkaufen. Mit dem NC hatte ich die gleiche Erfahrung, auch da war alles gut, trotz 250PS. Wenn man mal die Kuh fliegen lässt und die Helferlein abschaltet, ist das eine andere Sache. Aber dann provoziert man es ja auch. Wer mit dem Feuer spielt verbrennt sich eben auch mal...egal wieviele Fahrsicherheitstrainings man absolviert hat. Routine bekommt man dadurch im Extrembereich garantiert nicht, da gehört schon etwas mehr dazu als jedes Jahr 1x beim ADAC aufzuschlagen. Nicht umsonst gibt es regelmäßige Abflüge auch unter Profi-Rennfahrern...nur haben die idR Auslaufzonen und entsprechende Sicherheitseinrichtungen sowie PSA am Start. Wer es im öffentlichen Straßenverkehr wissen möchte, braucht danach auch keine Krokodilstränen zu vergießen oder die Schuld beim Fahrzeug zu suchen. Das Problem sitzt in dem Fall hinter dem Steuer. Aus diesem Grund fahre ich auch grundsätzlich keine Gruppenausfahrten mit...denn da will jeder ambitionierte Hobbyrennfahrer zeigen was er kann. Spätestens beim ersten Wildwechsel krachen dann 5 Fahrzeuge ineinander und das rätseln nach der Ursache geht wieder los. Dann ist das böse Wild schuld. ;) Wer angemessen und der Witterung angepasst fährt, sollte in der Regel mit dem ND keine Probleme haben und nur selten deutliche Regeleingriffe spüren. Dass trotzdem mal aus Unachtsamkeit oder hervorgerufen durch äußere Umstände, wie z.B. Treib- oder Schmierstoffe auf dem Fahrbahnbelag, Unfälle passieren können, ist unbestritten. Kann mir auch jederzeit passieren, da möchte ich mich gar nicht aus dem Fenster lehnen. Aber hier wird dem ND ja von so manchem eine grundsätzliche Instabilität und Unberechenbarkeit zugeschrieben. Wenn man mal schaut, wie viele foren- und szenenfremde Herrschaften in ND's unterwegs sind, die den Unterschied zwischen Front- und Heckantrieb noch nicht mal kennen - die müssten ja reihenweise verunfallen...weil sie ja niemand vor dem Ritt auf der Kanonenkugel warnt. Wenn man hier oder bei gewissen Facebook Gruppen so mitliest, denkt man, dass es hier um eine Viper oder eine Elise mit 600 PS geht.

    • Ich kann mich da nur @Nelle anschließen. Klar kann ich versuchen so defensiv wie möglich zu fahren und komme dadurch in der Regel nie in Probleme. Aber der Straßenverkehr an sich ist nicht in jeder Situation vorhersehbar. Laub, Nässe Reifglätte, ein unvorhergesehenes Ausweichmanöver und dann ist man froh, wenn Fahrer, Auto und Reifen funktionieren.
      Das Argument, dass man durch defensive Fahrweise alle Situationen entschärfen kann, ist aus meiner Sicht nicht tragfähig. Wenn das bisher so war hat man vieles richtig gemacht UND viel Glück gehabt.
      Als vergleichbares Beispiel bringe ich einmal die Vollbremsung. Die wenigsten werden so etwas aus Jux, oder Routine bei ihrer normalen Fahrweise nutzen. Aber es wird mit wohl jeder zustimmen, dass man dieses Manöver beherrschen sollte und in seinem Autofahrerleben auch mehrere Male benötigt.

      Das Argument

      Ricky_p schrieb:

      Nicht umsonst gibt es regelmäßige Abflüge auch unter Profi-Rennfahrern...nur haben die idR Auslaufzonen und entsprechende Sicherheitseinrichtungen sowie PSA am Start.
      zieht auch nicht. Bei uns Testern gibt es den Spruch, dass Rennfahrer und Tester sehr ähnliche Jobs machen, aber der Rennfahrer fährt 105 % und der Tester 95 %. Im Rennen geht es in der Regel darum, so schnell wie möglich zu fahren und dabei werden natürlich auch viel höhere Risiken eingegangen. Es passiert dennoch wenig, weil genau deshalb die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
      Damit dass das nicht kalkulierbar ist, oder die Rennfahrer schlecht fahren können, hat das in der Regel nichts zu tun.
      Wenn Du als Tester den ganzen Tag am Limit auf dem Eissee fährst, schmeißt Du das Auto in der Regel auch ein- bis zweimal am Tag weg, was da aber zum Glück auch keine Konsequenzen hat. Und die Jungs können auch richtig gut Auto fahren.

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
      Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Watashi wa Sven desu ()

    • Puh...jetzt komme ich wohl auch mal in "Erklärungsnot. Wie und wo soll ich anfangen? Ich versuche es mal... Übrigens ist es ein netter Zug , dass du die Allgemeinheit hier so sachlich verteidigst. Allerdings sollten sich Menschen wie du mit meinem Beitrag eher nicht angesprochen fühlen. Du bist in meinen Augen jemand, der entsprechende Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringt und - ganz wichtig - differenzieren und entsprechend beurteilen kann. Differenzieren zwischen normalem bis sportlichen Fahrbetrieb und dem "Racemodus" ohne Helferlein am Grenzbereich. Das ist für mich ein großer Unterschied und ich beziehe mich mit meinen Aussagen auf erstgenannten Einsatzbereich - denn darauf beziehen sich ja auch die meisten "Panikmacher."

      MX505 schrieb:

      Das Argument, dass man durch defensive Fahrweise alle Situationen entschärfen kann, ist aus meiner Sicht nicht tragfähig.
      Falls du mich damit gemeint hast, das hatte ich nie behauptet....diese Arroganz und Selbstüberschätzung besitze ich nicht. Ich zitiere mich mal selbst.

      Ricky_p schrieb:

      Wer angemessen und der Witterung angepasst fährt, sollte in der Regel mit dem ND keine Probleme haben und nur selten deutliche Regeleingriffe spüren. Dass trotzdem mal aus Unachtsamkeit oder hervorgerufen durch äußere Umstände, wie z.B. Treib- oder Schmierstoffe auf dem Fahrbahnbelag, Unfälle passieren können, ist unbestritten. Kann mir auch jederzeit passieren, da möchte ich mich gar nicht aus dem Fenster lehnen.
      Das entspricht ja ungefähr auch deinem Statement.

      MX505 schrieb:

      Klar kann ich versuchen so defensiv wie möglich zu fahren und komme dadurch in der Regel nie in Probleme. Aber der Straßenverkehr an sich ist nicht in jeder Situation vorhersehbar. Laub, Nässe Reifglätte, ein unvorhergesehenes Ausweichmanöver und dann ist man früh, wenn Fahrer, Auto und Reigen funktionieren
      Mein aufgestellter Vergleich mit dem Rennfahrer wurde anscheinend auch nicht wie gewollt verstanden, aber vielleicht hatte ich mich auch falsch ausgedrückt.

      MX505 schrieb:

      Das Argument

      Ricky_p schrieb:

      Nicht umsonst gibt es regelmäßige Abflüge auch unter Profi-Rennfahrern...nur haben die idR Auslaufzonen und entsprechende Sicherheitseinrichtungen sowie PSA am Start.
      zieht auch nicht. Bei uns Testern gibt es den Spruch, dass Rennfahrer und Tester sehr ähnliche Jobs machen, aber der Rennfahrer fährt 105 % und der Tester 95 %. Im Rennen geht es in der Regel darum, so schnell wie möglich zu fahren und dabei werden natürlich auch viel höhere Risiken eingegangen. Es passiert dennoch wenig, weil genau deshalb die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
      Ich wollte mit meiner Aussage verdeutlichen, dass ein ADAC Fahrertraining - selbst wenn man es jährlich auffrischt - einen noch lange nicht dazu qualifiziert, sein Fahrzeug am oder im Grenzzustand zu beherrschen. Im öffentlichen Straßenverkehr ist das ohnehin unsinn, da hier zuviele Unsicherheitsfaktoren mit einspielen - das ist schier unkalkulierbar. Selbst hochtalentierte und -qualifizierte Rennfahrer(innen) fliegen gelegentlich ab. Klar bewegen die sich nochmals auf einem anderen Niveau und bewegen sich permanent an der Haftungsgrenze der Reifen, aber das fahrerische Können und die Routine im Grenzbereich ist auch auf einem ganz anderen Level. Wie soll dann erst der "Ein Mal jährlich-ADAC Kindergartenkurs-Hobbyrennfahrer" sein Fahrzeug bei zu forscher Fahrweise stets kontrollieren? Darauf wollte ich raus. Kurz gesagt - wer es beim Fahren herausfordert und an seine persönlichen Grenzen geht, steuert 100%ig auf Negativerfahrungen hin. Das fängt bei nervigen Regeleingriffen an und hört bei ewiger Ruhe in der Urne auf dem Kaminsims auf.

      Jetzt sind wir vielleicht auch etwas abgedriftet und haben uns in Details verstrickt. Grundsätzlich ginge es mir persönlich um die pauschalen Aussagen zum ND, dass dieser mit einer erhöhten Vorsicht zu genießen sei. Ich kann da keinen auffälligen Schwierigkeitsgrad zu einem anderen modernen heckangetriebenen Fahrzeug erkennen. Und wenn ich mich irren sollte, dann stelle ich mir immer noch die Frage, warum überwiegend diejenigen Kritik üben, die ihren Fahrstil selbst als sehr sportlich und forsch beschreiben. Das passt nicht zusammen. Da gibt es im Grunde wenige Möglichkeiten. Entweder ist die Karre nicht in Ordnung, das fahrerische Können passt nicht zum Fahrstil oder man hat sich schlichtweg das falsche Auto gekauft. Alles lösbare Probleme.
      Für mich ist der ND ein normales alltags- und ottonormal- taugliches Fahrzeug mit den gewöhnlichen Gefahren und Tücken, die ein Fahrzeug eben so mitbringt.
      Aber das ist nur meine persönliche Meinung, das möchte ich hier auch nicht als Fakt verkaufen.
    • :thumbup: , da sind wir in der Tat nicht weit auseinander.

      Das Fahrsicherheitstraining sehe ich noch etwas differenzierter. Wie Du schreibst, reicht das bei weitem nicht, um echte Fahrzeugbeherrschung zu erlernen.
      Man lernt aber die eigenen Grenzen und die des Fahrzeugs kennen und das ist aus meiner Sicht ein sehr großer Faktor für die eigene Fahrsicherheit, wenn man für die eigene Fahrweise die richtigen Konsequenzen zieht.

      Tja, was ist der MX-5 nun für ein Auto? Der gemeine Fronttriebler oder Allradler ist qua Konzept in der Regel gutmütiger. Der normale Hecktriebler auch, da er in der Regel einen längeren Radstand und eine höhere Gierträgheit hat.
      Man kann also ganz objektiv feststellen, dass der MX-5 anspruchsvoller als diese Autos ist.
      Es gibt aber durchaus bei z.B. Lotus und Porsche Autos, die anspruchsvoller als der MX sind.

      Nach meiner Erfahrung gibt es nur wenige Fahrer, die einen einfachen Fronttriebler perfekt beherrschen. Was das dann für den MX heißt, kann sich jeder selber überlegen.

      Wie Du schreibst wird trotzdem erstmal jeder sehr gut mit dem Auto klar kommen. Man sollte sich aber vielleicht bewusst sein, dass das nichts damit zu tun hat, dass man das Auto in jeder Situation im Griff hat. Und mit „gutmütig“ hat das aus meiner Sicht auch nichts zu tun.

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
      Fahrwerkgeometrie: Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Watashi wa Sven desu ()

    • MX505 schrieb:

      Das Argument

      Ricky_p schrieb:

      Nicht umsonst gibt es regelmäßige Abflüge auch unter Profi-Rennfahrern...nur haben die idR Auslaufzonen und entsprechende Sicherheitseinrichtungen sowie PSA am Start.
      zieht auch nicht. Bei uns Testern gibt es den Spruch, dass Rennfahrer und Tester sehr ähnliche Jobs machen, aber der Rennfahrer fährt 105 % und der Tester 95 %. Im Rennen geht es in der Regel darum, so schnell wie möglich zu fahren und dabei werden natürlich auch viel höhere Risiken eingegangen. Es passiert dennoch wenig, weil genau deshalb die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.Damit dass das nicht kalkulierbar ist, oder die Rennfahrer schlecht fahren können, hat das in der Regel nichts zu tun.
      Wenn Du als Tester den ganzen Tag am Limit auf dem Eissee fährst, schmeißt Du das Auto in der Regel auch ein- bis zweimal am Tag weg, was da aber zum Glück auch keine Konsequenzen hat. Und die Jungs können auch richtig gut Auto fahren.
      Deine Argumentation versteh ich nicht. 8|
      Bzw was an dem Zitat soll falsch sein, sodas es nicht zieht?

      Was sind denn deiner Auffassung diese 100%?

      Rennfahrer und Testfahrer beherschen beide ein Fahrzeug.
      Die unterschiedlichen Ziele sehe ich aber nicht so wie du. Bzw wer sagt das denn mit den Risiken? (Ich gehe jetzt vom Risiko aus abzufliegen, und nicht Unfallfolgen)

      Der R soll zwar der schnellste im Ziel zu sein UND anzukommen. Oder
      Anzukommen und zwar vor den anderen.
      (im Rennen)

      Beim Tester ist der Bereich ja viel breiter....Gehen wir von Fahrdynamik aus...
      Soll ja (je nach Testfall) das Limit bewusst ausgereitzt werden.
      Der Tester geht ggf. ja bewusst Risiko ein, über das Limit hinauszugehen.


      Wieviel Risiko ein Rennfahrer eingehen muss, hängt maßgeblich von der Ausgangslage ab.
      Ein Ogier musste wahrscheinlich in den meisten Rennläufen weniger Riskiko in der VW Hochzeit eingehen, wie jeder andere Fahrer...
      Kurzum der Führende, mit Luft nach hinten.....weniger Risiko obwohl er vorne liegt...


      Wenn also vermeintliche Hobbyrennfahrer egal ob sie den GRIP testen wollen, oder wie am Kessbelberg wie zeitweise versuchen die neue Bestzeit zu fahren, dabei übers Limit kommen, iwann zwangsläufig abfliegen.

      Und wer sagt denn, dass man nur abfliegt wenn man am Limit ist.?
      Fehler sind menschlich und passieren, manchmal auch technisch.

      Nur braucht sich keiner wundern der im Graben liegt, wenn er die Zeit für den Dienstweg jeden Tag versucht aufs neue zu unterbieten.
      Wer das Versucht wird irgendwann abfliegen, egal ob Profi, Tester oder sonst wer.
      Deshalb versteh ich dein Argemunt nicht. :rolleyes:


      MX505 schrieb:



      Nach meiner Erfahrung gibt es nur wenige Fahrer, die einen einfachen Fronttriebler perfekt beherrschen. Was das dann für den MX heißt, kann sich jeder selber überlegen.

      Na sowas :thumbsup:
      Wer beherrscht denn für dich perfekt und warum?
      Was ist mit dir selbst bei deiner beruflichen Erfahrung?
      Würdest du selbst von dir sagen du beherrscht ein Fahrzeug perfekt?
      Was glaubst du würden mehrfache Weltmeister von sich behaupten?

      Manche Dinge lassen sich einfach schlecht messen :whistling:

      Die Aussage verstehe ich jetzt mal so,
      jeder der gerne sortlich fährt, bereit ist mehr Risiko einzugehen und kein Ausnahmetalent ist, soll lieber die Finger vom MX lassen.

      Aber da würde ich dir sogar zustimmen ;):P
      Das dumme ist, mit nem Frontler kann man schlechter Driften. :P:D

      Ich ironiere bis ich zum Sarkasmus komme.

    • m87 schrieb:

      Deine Argumentation versteh ich nicht. 8| Bzw was an dem Zitat soll falsch sein, sodas es nicht zieht?

      Was sind denn deiner Auffassung diese 100%?

      Rennfahrer und Testfahrer beherschen beide ein Fahrzeug.
      Die unterschiedlichen Ziele sehe ich aber nicht so wie du. Bzw wer sagt das denn mit den Risiken? (Ich gehe jetzt vom Risiko aus abzufliegen, und nicht Unfallfolgen)
      Guter Punkt. Verstehe die Nachfrage. Die 100 % beziehen sich dabei überhaupt nicht auf den Grenzbereich, sondern beschreiben die Risiken, die eingegangen werden. Das geht dann in Richtung Unfälle bzw. Unfallfolgen und nicht darum, ob ein Auto im Grenzbereich ist oder abfliegt.
      Der Testfahrer fährt seine Fahrmanöver im abgesicherten Prüfgelände, ist dabei durch die Berufsgenossenschaft geschützt und hat den klaren Auftrag, den mehrere hunderttausend Euro teuren Prototypen heile nach Hause zu bringen.
      Der Rennfahrer hat den Auftrag, ein Rennen zu gewinnen, fährt mit anderen auf deutlich schlechter abgesicherten Strecken und nimmt dabei Schäden am Material ggf. in Kauf, bzw. diese sind dort deutlich wahrscheinlicher.

      Man könnte vielleicht auch sagen, wobei ich hoffe, dass ich keinem zu Nahe trete, dass der Rennfahrer den Nagel im Kopf haben muss und beim Fahren Risiken ausblendet, während der Testfahrer über Jahre einen Job macht und dabei berufsbedingt angehalten ist, nur sehr geringe und kalkulierbare Risiken einzugehen.

      Wenn wir bei uns im Test sehr kritische Manöver fahren müssen, haben wir eine gesperrte Fläche von 500x500m zur Verfügung und ggf. wird das Auto sogar noch mit einem Kippgestell ausgerüstet.
      Wie das traurige Beispiel zweier Stuttgarter Kollegen zeigt, ist auch der Job des Testfahrers nicht risikolos. Aber es wird dabei definitiv versucht, alle vorhandenen Risiken zu minimieren.


      m87 schrieb:

      MX505 schrieb:

      Nach meiner Erfahrung gibt es nur wenige Fahrer, die einen einfachen Fronttriebler perfekt beherrschen. Was das dann für den MX heißt, kann sich jeder selber überlegen.
      Na sowas :thumbsup:
      Wer beherrscht denn für dich perfekt und warum?
      Was ist mit dir selbst bei deiner beruflichen Erfahrung?
      Würdest du selbst von dir sagen du beherrscht ein Fahrzeug perfekt?
      Was glaubst du würden mehrfache Weltmeister von sich behaupten?

      Manche Dinge lassen sich einfach schlecht messen :whistling:

      Die Aussage verstehe ich jetzt mal so,
      jeder der gerne sortlich fährt, bereit ist mehr Risiko einzugehen und kein Ausnahmetalent ist, soll lieber die Finger vom MX lassen.

      Aber da würde ich dir sogar zustimmen ;):P
      Das dumme ist, mit nem Frontler kann man schlechter Driften. :P:D
      Perfekt ist ein großes Wort ;-). Ich weiß, dass ich hier in meinem Umfeld zu einem sehr kleinen Kreis gehöre, die die Nordschleifenlizenz haben und jede Art von Prototypen bewegen dürfen. Diese Quote liegt auf unser Unternehmen bezogen im Promille-Bereich und ich gehe schon davon aus, dass ich damit höchstwahrscheinlich trainierter bin (Besser fahren kann? Darf ich das schrieben, grübel?), als die restlichen 99 + 0,x %.
      Perfekt würde ich mir dabei nicht anmaßen. Mir gelingt auch nicht jedes Manöver beim ersten Mal, aber ich kann Fahrmanöver fahren, die für viele Leute weit außerhalb des eigenen Erfahrungshorizontes liegen (z.B. so etwas wie doppelter Spurwechsel mit ausbrechendem Heck bei Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h, ohne Schlupfregler). Genau wie jeder andere habe ich Stärken beim Autofahren (z.B. beim Einfangen von ausbrechenden Fahrzeugen) und Schwächen (z.B. beim Einparken ;) ).
      Der durchschnittliche Rennfahrer und erst recht der Weltmeister, welcher Disziplin auch immer, ist schon jemand, der ein Auto Nahe der Perfektion beherrscht. Perfekt ist nur der Walter ;) .
      Ich denke ich weiß worauf Du hinaus willst. Perfekt ist wahrscheinlich das falsche Wort. Ich versuche es nochmal, gemeint war - "die einen einfachen Fronttriebler in jeder Situation sicher beherrschen".

      Wenn Du auf einer Definition bestehst, würde ich es wie folgt versuchen. Fahrzeugbeherrschung heißt für mich:
      - Das Fahrzeug macht genau und nur das, was der Fahrer auch will. D.h. der Fahrer bestimmt das Fahrverhalten, steuert die Fahrzeugreaktionen und wird nicht von Ihnen überrascht.
      - Der Fahrer ist in der Lage, das Fahrzeug kontrolliert und sicher im Grenzbereich zu bewegen.
      - Der Fahrer ist in der Lage, jegliche Art von Instabilität, egal ob Über- oder Untersteuern zu dosieren und zu kontrollieren.

      Dein Fazit ist nicht schlecht ;) . Ich finde es aber doch etwas hart formuliert, weil ich schon glaube, dass man durch Training und die richtige Einstellung den MX-5 auch ohne Ausnahmetalent sportlich bewegen kann und sollte ;) . Die Grenzen dessen was (gut) geht, sind auf jeden Fall enger, als bei vielen anderen Autos. Das sollte man einfach wissen und berücksichtigen.

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Watashi wa Sven desu () aus folgendem Grund: Rechtschreibung und Interpunktion.

    • @MX505
      Vollste Zustimmiung. Deine Definition würde ich auch so sehen.

      Ich glaube eben aber genau diese Perspektive oder Wahrnehmung haben einfach nicht alle.
      Geht auch gar nicht, da das nur menschlich ist.

      Deshalb denke ich ist Ausgangsfrage des Threads, eine Frage an die eigene Persönlichkeit die jeder für sich selbst beantworten muss und hat eigentlich gar nicht so viel mit dem MX selbst zu tun.
      Sie stellt sich einfach nur offensichtlicher. ;) (Was sehr akribisch ausformuliert wurde :D:P )

      Ich ironiere bis ich zum Sarkasmus komme.

    • Oh Gott, da habe ich was ausgelöst. Das wollte ich nicht. Natürlich freue ich mich über das Feedback hier, aber es gibt hier wohl zwei Fraktionen . Die die schlechte Momente mit den MX5 und den Reifen gemacht haben und die Fraktion die dies überhaupt nicht nachvollziehen können. Nichts für ungut, aber scheinbar muss ich doch meine eigene Erfahrung machen. Also nicht weiter diskutieren den eins ist klar "Alle die hier sind lieben den MX5". Ich verlasse mich auf meine Altersweißheit und darauf das ich nicht mehr der Schnellste sein muss. Und alle andren vielleicht auch mal fahren lasse. (jetzt nach den Aussagen im Regen :-)). Aber das ist wohl immer wieder das gleiche im CX-3 Forum habe ich mich auch verunsichern lassen. Siehe da top Auto (der CX-3) mit dem ich (das ist das Wesentliche) klar komme und zufrieden bin. Da ich CX-3 Forum habe ich mir gedacht, wo drüber reden wir hier eigentlich. Trotzdem nochmal vielen Dank für das Feedback

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hanemann ()

    • Hanemann schrieb:

      Oh Gott da habe ich was ausgelöst. Das wollte ich nicht. Natürlich freue ich mich über das Feedback hier, aber es gibt hier wohl zwei Fraktion.
      Ganz normal.

      Wie du schon geschrieben hast, muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Ein paar Tipps kann man immer annehmen, vorausschauendes Fahren ist wohl nie verkehrt, genauso wenig wie sich erstmal eine zeitlang an das neue Auto zu gewöhnen.

      Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß und eine gute Selbsteinschätzung ;)
      MX-5 ND - SAKURA - MATRIXGRAU - G131

      “I think a lot of psychopaths are just geniuses who drove so fast that they lost control.”
      Criss Jami, Killosophy
    • Man weiß dann auch wenigstens, dass man bei Nässe noch ein wenig mehr aufpassen muss und das ist ja schon einmal eine gute Voraussetzung dafür, dass man seine Fahrweise entsprechend anpassen kann.

      Und ich finde man kann es gar nicht oft genug schreiben. Gerade für den MX-5 lohnt es sich, das eine oder andere Training zu machen. Macht Spass und hilft einem die eigenen Grenzen und die des Autos besser kennen zu lernen.

      Viele Grüße
      Sven

      MX-5 G160 Sportsline mit Sportpaket, KW V3, Bastuck Abgasanlage
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      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • wolkenfan schrieb:

      Moin !

      Meinen mx-5 fahre ich jetzt knapp über zwei Jahre. Klar ist er auf Touren bei nasser Fahrbahn schon einmal ausgebrochen oder hat sich gedreht, jedesmal habe ich ihn mit Leichtigkeit wieder zurück in die Spur geholt. Also alles easy :)
      Gedreht geißt für mich >90° zur ursprünglichen Fahrt- und Bewegungsrichtung.
      Und das hast Du "jedesmal mit Leichtigkeit...."? Mal ehrlich: Wenn Du solche Fahrzustände "jedesmal mit Leichtigkeit..." - warum passiert es überhaupt? Wenn man in der Lage ist, solche Zustände easy zu parieren, dann ist man in Theorie und Praxis soweit, sie bereits vor Entstehung zu vermeiden bzw. im Keim zu ersticken, falls sie sich doch einmal anbahnen.

      Peter S1 schrieb:



      Es geht um die 300 Km bei Nässe ;) Nässe ist schon überbieten feuchte Straßen wie sie bei Nebel halt gelegentlich auftreten. Teils trocken teils feucht mit Laub und im Schatten um die 10 Grad. Habe bewusst Saison 04 - 11 gewählt da ich endlich ein Auto ohne Salz Einfluss haben wollte! Und da haben mich der Serien Reifen Ende Oktober Anfang November extrem überrascht! Ohne jegliche Vorwarnung brach das Heck aus und ich war gefühlt nicht in Grenzbereich. Hatte Glück kein Gegenverkehr und die Straße ging auch nicht aus :/ Habe angehalten und bin die Straße noch mal abgegangen ob ich was übersehen habe! Nichts rein gar nichts was das Verhalten erklären könnte. :S Kurz darauf auch wieder auf leicht feuchten Straßen, zugegeben ich bin sportlich um eine schön zu fahrende 90 Grad Kurve gefahren schön weil Topfeben und schön weit , da bin ich ich mit meiner 1290er KTM deutlich schneller herum gefahren und dieses mal hat das ESP heftig eingegriffen ?(=O;( Bin inzwischen 54 Jahre und fuhr seit meinen 18 Lebensjahr zumindest bis zum Mai 2018 ohne größere Verletzungen Auto und Motorrad aber so ein verhalten ist mir bisher noch nicht untergekommen. Meiner Meinung nach haben die Serien 17 Zoll Reifen ein erhebliches Problem mit feuchten Straßen, auf trockenen Straßen ist alle okay zumindest bin ich nie in Bedrängnis gekommen. Werde dieses Jahr den Reifenhersteller wechseln und mir einen Satz OZ Felgen gönnen :D

      Gruß Peter
      Dazu fällt mir spomtan an:
      1. Autos brechen nicht einfach aus. Das geht physikalisch nicht.
      2. Tatsächlich neigen die originalen Bridgestones, das ist hier im Forum mehrfach diskutiert und bestätigt worden, gerade bei Nässe und zugleich auch bei Kälte Probleme mit Haftungsniveau und einem eben nicht gutmütigen Übergang. M.Mn.: Austauschen. Klingt blöd bei einem neuen Auto, ist aber halt so.
      3. Luftdruck sollte stimmen.
      4. Geometrieeinstellungen des Fahrwerks einstellen lassen. Auch diese sind ab Werk mitunter abenteuerlich. Klingt blöd bei einem neuen Auto, ist aber halt so. Danach fährt das Auto wesentlich schöner, handlicher, stabiler und vorhersehbarer.
    • Servus BJ323F


      Zitieren bekomme ich jetzt nicht hin aber trotzdem möchte ich Dir antworten. :)


      Zu 1 : Da hast du völlig recht aber für mich kam die Reaktion des Autos absolut unvermittelt. Ich dachte das noch Reserven übrig sind dem war aber nicht so! Der Übergang von Haft in Gleitreibung war ohne Vorankündigung und sehr abrupt! Ich hatte das Video das hier mal kurz online war wo ein MX 5 im Regen in den Graben flog ausgiebig angeschaut und meine Folgerung war: Ich wäre genau so überrascht gewesen und abgeflogen. :S Ich bin die Stelle noch mal abgelaufen hatte nach der Aktion 110 Puls und musste etwas herunterkommen. Die Straße war nicht verschmutzt ,Fahrbahnmarkierungen, Diesel bzw ähnliches war auch nicht vorhanden. Der Straßenbelag war auch griffig nur eben stellenweise Nass vom Nebel der am Vormittag noch überall vorhanden war.

      Zu 2 : Wieder sind wir einer Meinung werde im Frühjahr auf Michelin PS 4 wechseln und noch leite OZ Felgen mit weniger ET montieren. Nach langer Überlegung werde ich das Fahrwerk original lassen. 3 cm tiefer sind auch 3 cm tiefer die man sitzt und auch dementsprechend schlechter aussteigen kann. Im großen passt mir ja auch das Fahrwerk nur die Seitenneigung des Fahrzeugs in Kurven passt nicht so ganz zum Anspruch den der MX 5 vermittelt.

      Zu 3 : Fahre mit 2.0 Bar das dürfte passen eventuell im Herbst auf 1.9 Bar senken aber jetzt wird es schon kleinlich ;)

      Zu 4 : Fahrwerk wurde nachgestellt. Ich wollte die Werte von Taxidriver. Aber hier in IN ist leider kein Betrieb fähig die Werte zu 100 % genau einzustellen ;( Die Werte sind zwar nah an der Vorgabe aber eben nicht ganz . Er fährt sich damit zwar deutlich besser aber die Beurteilung von MX 505 hier im Forum war : Sportlich Agil aber mit der Tendenz zu einen losen Heck! Mein für mich unvermittelter Dreher bestätigt die Aussage . Eventuell mache ich nach den Kauf der neuen Reifen und Felgen noch einen Versuch die Werte besser Eingestellt zu bekommen aber wir leben eben in der Service Wüste Deutschland :(