Entscheidungshilfe in Sachen Stabilisatoren 🙏🏻

  • Es ist jetzt nach Einbau der Stabis auch kein Unterschied wie Tag und Nacht. Es ist deutlich und spürbar, man hat danach aber zu keiner Zeit das Gefühl mit einem unbeweglichem Betonklotz durch die Gegend zu fahren ^^


    Vorher waren ja auch Stabis drin, nur etwas dünnere...


    Das Auto liegt gefühlt satter auf der Straße und man hat das Gefühl die Kurven fahren sich weniger anstrengend fur Fahrer und Auto.


    Ich habe seit Einbau, sowohl vorne, als auch hinten auf der weicheren Seite eingestellt. Also neutral. Ich empfand es als genau richtig und empfinde das auch heute noch so.


    Das SPS-Fahrwerk hat mir damals nach Einbau erstmal mehr Sorgen bereitet. Egal in welcher Einstellung war es mir entweder zu hart (und trotzdem noch wankig) oder zu weich/viel zu wankig.


    Bis auf das merkwürdige Heckverhalten, kam mir das ST X vorher insgesamt souveräner vor. Obwohl es nicht in Härte verstellbar ist. Auch wenn dabei die Federraten wohl merkwürdig sind und bei vielen das Problem mit dem "einknickendem" Heck hervorrufen.


    Das Wanken war bei mir meiner Meinung nach beim ST X auch ohne Streben und Stabis irgendwie weniger.

  • Du widersprichst Dir ein wenig selber ;) . Du schreibst oben, dass Stabis ja beim NC (!) das schnellste Setup waren, Dir Rundenzeiten aber gar nicht wichtig sind. Das erste Indiz, dass da was nicht zusammenpasst.

    Schnell heißt auch direkt, schmaler Grenzbereich, hoher fahrerischer Anspruch

    Da widerspreche ich mir doch überhaupt nicht. Die schnellen Slalomzeiten bei Sportauto zeigen doch nur, dass dieses nachdrückende Heck, wenn das Auto umgesetzt wird, im Serienauto dazu zwingen, das Tempo deutlich zu reduzieren, weil sonst das Heck mit Nachdruck kommt.. Ich halte genau diesen Punkt, wenn die Masse hinten Schwung geholt hat, sich von links nach rechts wirft und das Heck wegkickt, für eine der gefährlichern Fahrsituationen. Besser kann ich es nicht beschreiben, ich bin kein Ingenieur.

    Natürlich soll sich das Auto schnell fahren lassen, aber wie schon gesagt, die letzte Sekunde, die dann ein Fahrwerk bringt,ist hier nicht wichtig. Wobei der Mazda wirklich einfach zu fahren ist, mein 996 Turbo auf Semislicks war da eine ganz andere Hausnummer.

    Aber auch damit kam ich am Limit zurecht, ich denke 20 jahre Motorradrennsport haben mein Gefühl für Grenzbereiche ganz gut sensibilisiert. Und da war eine Sekunde mehr oder weniger wirklich wichtig.

  • Da widerspreche ich mir doch überhaupt nicht. Die schnellen Slalomzeiten bei Sportauto zeigen doch nur, dass dieses nachdrückende Heck, wenn das Auto umgesetzt wird, im Serienauto dazu zwingen, das Tempo deutlich zu reduzieren, weil sonst das Heck mit Nachdruck kommt.. Ich halte genau diesen Punkt, wenn die Masse hinten Schwung geholt hat, sich von links nach rechts wirft und das

    Das kommt butterweich im Serientrim und gar nicht, wenn die Fahrwerksgeometrie gut eingestellt ist ;) .

    Das ist z.B. etwas, das bei solchen Tests überhaupt nicht berücksichtigt wird. Ich tippe ganz stark auf gut eingestelltes Sportfahrwerk vs. gar nicht eingestelltes, also suboptimales Serienfahrwerk.

    So viel Masse zum Schwungholen hat ein MX-5 zum Glück auch nicht und die Lastwechsel im Serientrim sind überschaubar.


    Da spielt sich ganz viel im Kopf und subjektiven Bereich ab. Ist auch legitim, aber man sollte sich klar werden, dass gefühlte Unsicherheit und (Non-) Performance nicht mit dem objektiven Fahrzeugverhalten gleichgesetzt werden kann.

    Egal wie man es dreht, ist das wankweichere Auto das gutmütigere und das steife Auto das giftigere.

  • Ich denke, wir reden da aneinander vorbei.

    Ist ein wankweicheres Auto gutmütiger? Selbstverständlich, das kann man kaum anzweifeln. Habe ich nie getan.

    Wird ein gut eingestelltes Auto weder über- noch untersteuern? Mit Sicherheit wird es das je nach Situation trotzdem tun, das kannst du mir glauben.


    Mir schwankt der Kleine halt deutlich zu viel, ich fühle mich in Kurven , besonders in Wechselkurven nicht wohl.

    Ist das subjektiv? Mit Sicherheit!


    Deine Lösung ist ein Fahrwerk mit deutlich höheren Federraten und entsprechenden Dämpfern. Hatte ich auch drüber nachgedacht. Aber das wird mir wahrscheinlich zu hart, gerade bei unseren schlechten Straßen.

    Daher baue ich halt dickere Stabis ein. Unterdämpft fühlt er sich nicht an, daher gehe ich davon aus, dass das ganz gut funktionieren wird. Mir muss es ja schließlich gefallen.

    Und wenn ich falsch liege, kann ich ja immer noch ein anderes Fahrwerk einbauen.

    Ansonsten bin ich super zufrieden mit dem Auto.

  • Einfach ausprobieren. Stabis kosten ja nicht die Welt und der Einbau ist deutlich trivialer als hier regelmäßig dargestellt. Man darf sich nur nicht an die Mazda-Vorgabe halten (vorderen Hilfsrahmen absenken). Von Flyin'Miata gibt es ein Ein-/Ausbauvideo. Mit der dort gezeigten Methode geht das super, auch ohne Bühne.

  • Ich denke, wir reden da aneinander vorbei.

    Ist ein wankweicheres Auto gutmütiger? Selbstverständlich, das kann man kaum anzweifeln. Habe ich nie getan.

    Wird ein gut eingestelltes Auto weder über- noch untersteuern? Mit Sicherheit wird es das je nach Situation trotzdem tun, das kannst du mir glauben.

    Was soll ich Dir glauben? Ich verbringe meinen beruflichen Alltag auf Rennstrecken und Prüfgeländen. Ich habe das alles "erfahren" ;) .

    Du wirst sicher die für Dich richtige Entscheidung treffen. Viel Erfolg.

  • Was soll ich Dir glauben? Ich verbringe meinen beruflichen Alltag auf Rennstrecken und Prüfgeländen. Ich habe das alles "erfahren" ;) .

    Das ist ja klasse! Ihr habt endlich das in jeder Situation neutrale Auto entwickelt.

    Hoffentlich bist du dabei nicht für VW tätig.

    Denn deren Produkte sind mir bisher nur durch ein übergriffiges ESP aufgefallen, das natürlich jeden Ausbruchsversuch im Keim erstickt.

    Und abschalten kann man das auch nicht. Aber in dem Fall hast du natürlich recht, da gibt es kein Über- oder Untersteuern mehr.

  • Das ist ja klasse! Ihr habt endlich das in jeder Situation neutrale Auto entwickelt.

    Hoffentlich bist du dabei nicht für VW tätig.

    Denn deren Produkte sind mir bisher nur durch ein übergriffiges ESP aufgefallen, das natürlich jeden Ausbruchsversuch im Keim erstickt.

    Und abschalten kann man das auch nicht. Aber in dem Fall hast du natürlich recht, da gibt es kein Über- oder Untersteuern mehr.

    Oh, jetzt wird es persönlich, muss das sein? Nein, es gibt keine absolut neutralen Fahrzeuge. Habe ich nie behauptet und hier im Forum auch mehrmals geschrieben. Kannst Du gerne nachlesen, oder auf Youtube anschauen. Von dem Vorwurf kann ich mich nachweislich entlasten. Ich weiß nicht einmal wie Du auf so eine absurde Unterstellung kommst?

    Falls es um diese Passage gehen sollte:

    Das kommt butterweich im Serientrim und gar nicht, wenn die Fahrwerksgeometrie gut eingestellt ist ;) .

    Das bezog sich auf das Übersteuern, dass Du vorher beschrieben hattest und dass man mit einer geschickt gewählten GEO stark reduzieren, oder auch vermeiden kann. Natürlich bedeutet das gleichzeitig, dass ich das Auto mehr in Richtung Untersteuern ausbalanciere. Der ND untersteuert aber in jeder GEO nur sehr gering, so dass man auch mit stabiler HInterachse nur sehr wenig Untersteuern bekommt. Für mich ein ideales fahrsicheres und nahezu neutrales Setup. Aber auch das kann man natürlich subjektiv und auch objektiv anders sehen.


    Und lasse den Mist mit VW. VW hat schon seit Ewigkeiten bei verschiedenen Modellen, insbesonderen den sportlichen, ESC Sport und ESC Off und übergriffig ist da auch nichts. Wenn das ESC eingreift, hat auch die Linie oder Fahrtechnik nicht gepasst. Wir fahren sogar NOS ohne Regeleingriffe im ESC ON Vollsystem.

    Dein Beitrag zeigt doch lediglich, dass Du überhaupt nicht weißt, wovon Du hier schreibst und dann sollte man es vielleicht lieber lassen.


    Überleg Dir bitte, ob Du auch in Zukunft noch mit mir diskutieren/kommunizieren möchtest, oder ob Du weiter an einem Platz auf der Ignorierliste arbeitest. Bisher werte ich das mal, insbesondere nach der lagen Beratung, die Du von mir bekommen hast, als einmaligen Ausrutscher.

  • Sorry, tut mir leid, wenn du meine schlechte Meinung über VW-Produkte persönlich nimmst.

    Das meine ich ernst, ich möchte hier wirklich keinen Stress machen.

    Und ja, die von dir zitierte Passage habe ich gemeint. Und vielleicht auch mit Absicht fehlinterpretiert.

    ich halte mich jetzt auch zurück.

  • Schwamm drüber. Missverständnisse gibt es gerade nonverbal immer wieder ;) .


    Ich bin offen und sogar interessiert an konstruktiver Kritik an VW. Dein Punkt ging aber definitiv an der Realität der aktuellen Fahrzeuge (seit längerer Zeit) vorbei.

    Das ist sehr dicht an meinem Aufgabengebiet. Persönlich ist das nicht unbedingt, aber völlig unsachliche/unberechtigte Kritik möchte ich dann schon kommentieren.


    Also, alles gut, weiter geht es ;) .