Warum möchtest Du gerne degressive Dämpfer fahren?
Und ja, das Öhlins Dual Valve bietet die Vorteile, ohne die Nachteile.
Warum möchtest Du gerne degressive Dämpfer fahren?
Und ja, das Öhlins Dual Valve bietet die Vorteile, ohne die Nachteile.
Dazu kann ich nichts sagen, da ich noch keine gefahren bin.
Ich habe mich nur gefragt, ob einer hier schon damit Erfahrung hat.
Grundsätzlich könnte das eine gute Kombination für einen leichten Wagen, der auch mal schlechtere Straßen fährt sein. Gutes Handling und Initiales Feedback beim Einlenken, Bremsen usw. Aber über größere bumbs etwas nachgiebiger. Dadurch musste der Wagen auf schlechteren Straßen ja etwas besser seine Haftung halten und nicht so hoppeln, wenn die Federraten höher sind. ![]()
Das Neomax R hat degressive Dämpfer.
Bei den hohen Federraten ist es aber vermutlich egal, dass bekommt man auch über die Dämpferkennlinie nicht mehr komfortabel. Mal sehen, wie das beim Öhlins mit 100er Feder und den DFV Dämpfern funktioniert.
Degressive Dämpfer heißt weniger Raddämpfung. Gut für Curbs und Rennstrecke, schlecht für Landstrasse und schlechtere Strassen.
Radprellen ist schlecht für den Grip.
Das ist nicht per se ein Komfortfeature, sondern dient dazu auf Rennstrecken die groben Stösse abzumildern.
Auch hier sollte man sich wieder sehr genau überlegen, was man möchte.
Lowspeed - Aufbaubewegung
Highspeed - Radkontrolle
Beim Öhlins funktioniert das etwas anders, weswegen es keine signifikanten Nachteile in der Raddämpfung hat.
Ja, genau das meinte ich eigentlich. Wenn man mit digressive Dämpfern zum Beispiel in der Mitte einer Kurve ein Teerflicken oder ein kleines Loch oder ähnliches trifft, sollte er das doch dann etwas besser wegstecken. Lineare Dämpfer reagieren auf Low Speed etwas weicher sind dann aber im Highspeed umso härter. Das kann dann schon mal den Wagen etwas versetzen, wenn man eine gröbere Unebenheit trifft. Das hatte ich jedenfalls mit linear Dämpfern schon öfter, wenn die Federrate relativ hoch sind. Der M2 von einem Kollegen zum Beispiel. Der ist Recht hart (Federrate kenne ich nicht. Aber sicher 80 - 100) und wenn Mann dann einen höheren Flicken in der Kurve trifft, hüpft er unangenehm und das macht das ganze etwas unkontrolliert.
Ich Stelle mir nur den Moment in dem das Ventil öffnet und die Charakteristik wechselt unangenehm und etwas konterintuitiv vor. In den Dämpfkraft Kurven ist der Punkt oft durch einen Knick ersichtlich. Lineare Dämpfer kenne ich und kann sie einschätzen. Im Rahmen meiner begrenzten Erfahrung.
Ah, nein. Nichts davon kann ich gerade technisch nachvollziehen
.
Wenn das Fahrzeug versetzt heißt das, dass das Rad die Bodenhaftung, also die Radlast verliert, was in der Regel an harten Federn und zu wenig Dämpfung liegt. Also so ziemlich genau das, was degressive Dämpfer so machen.
Ah okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte das passiert, wenn der Dämpfer zu hart ist. Danke für die Klärung.
Aber man würde doch dann zu den digressive auch weniger harte Federn nehmen, oder nicht. So könnte man im Low Speed straff sein, und in high speed etwas softer um die curbs usw besser zu überfahren. Kopfsteinpflaster und so was wäre dann aber natürlich wenig lustig, aber das gibt's ja zum Glück nicht auf der Rennstrecke.
Btw, ich finde diese Zusammenfassung eigentlich ganz gut:
Mitte April sollen doch auch die Supermiata Xida und Tecna bei SPS kommen. Das Tecna könnte auch Recht interessant sein.