Allgemeine Reifendiskussion

  • Meiner (reifen.com in Brinkum) hat sich mittlerweile dran gewöhnt.

    Das wundert uns jetzt nicht. :D

    Kommt mir das nur so vor, oder werde BPS und BPS Evo wirklich mit deutlich weniger Profiltiefe ausgeliefert, als andere Hersteller das tun?
    Kennt jemand den Grund? Hätte eine (nicht wirtschaftlich begründete) Theorie, aber eh mich alle auslachen, frag ich mal lieber, ob jemand den wahren Grund kennt. :D

  • Ganz einfach Performance. Weiche, hohe Blöcke sind nicht so toll für gute Ansprache und ein sportliches Fahrverhalten.

    Das muss nichts schlechtes sein. Der BPS erreicht auf dem MX-5 höhere Laufleistungen als der alte S001 mit mehr Profil.

    Bei richtigen Sportreifen und Semis ist das absolut normal, dass sie mit weniger Profil starten.

    Wirtschaftliche Interessen sehe ich da tatsächlich nicht. Es wäre einfach, den Reifen mit mehr Profil auszuliefern und dann wäre er maximal ein paar wenige Euro teurer. Man würde aber die Zieleigenschaften nicht erreichen.


    Eco-Reifen haben ebenfalls weniger Profiltiefe. Da macht man das aber, um den Rollwiderstand zu senken.

  • Okay, ganz so dumm war meine Theorie dann auch nicht. :D
    Ich lasse euch einfach dran teilhaben: Mein Gedanke war, dass höhere Blöcke ja auch mehr Belastung für diese darstellen und das der BPS ja wohl auf dem Track zu Zahnausfall neigte, könnten niedrige Blöcke ein Ansatz sein, diese Belastung zu reduzieren.

  • Nein, den Zusammenhang sehe ich nicht. Auch der alte BPS hatte bereist eine geringere Profiltiefe im Neuzustand.

  • Nein, den Zusammenhang sehe ich nicht. Auch der alte BPS hatte bereist eine geringere Profiltiefe im Neuzustand.

    Bestimmt, weil er sonst noch mehr Zahnausfall gehabt hätte. ;)
    Egal, ich werde meine Theorie einfach noch ausarbeiten und dann so lang propagieren, bis sie irgendwann von einer KI wiedergegeben wird. Ab dann stimmt sie (in den Augen vieler). :D

  • Es wäre einfach, den Reifen mit mehr Profil auszuliefern und dann wäre er maximal ein paar wenige Euro teurer. Man würde aber die Zieleigenschaften nicht erreichen.


    klar, wer testet schon Reifen, die halb abgefahren sind. Die müssen aus dem Laster fallend gut funktionieren, sonst gibts Abzüge in der B-Note... :)


    Obwohl mich grundsätzlich Tests von halb verschlissenen Reifen, die so 2-3 Jahre alt sind, schon mal interessieren würden. Aber dann nicht gegen einen Neureifen gleichen Modells, sondern gegen andere Hersteller, deren Pellen ebenfalls halb abgefahren wurden. Welcher liefert auch in gebrauchtem Zustzand noch die besten Werte? Wäre vor allem interessant für Nutzung am Daily, wo es nicht so unbedingt auf die permanente Leistung in jeder Kurve ankommt, sondern bei dieser einen Vollbremsung, dir dir den Ar$ch retten kann... :/

    seit 3/24 ein Kinenbi von 12/22 mit K-Tec Street, 30mm/40mm Spurplatten und Domstreben v+h - Getriebetod bei 4.500km :rolleyes: Tauschgetriebe bei 8.500km :)

  • Das ist recht einfach.

    Trocken besser, bis dann nach 5-6 Jahren die Mischung zu stark altert.

    Nass wird natürlich Aquaplaning mit abnehmender Profiltiefe immer schlechter. Ansonsten ähnlich wie bei trockenen Bedingungen. Ohne stehendes Wasser funktioniert das so lange gut, bis die Mischung zu sehr altert.

    Nach 5-6 Jahren sollte man tauschen.

    Ich persönlich schaue dabei auf die Zeit, die der Reifen am Auto war und nicht auf die DOT, solange er nicht beim Aufziehen schon überlagert war (1-2 Jahre sind o.k.).

  • ....wenn ich Reifen für ein Motorrad kaufe, achte ich immer auf Tests, wo über die Entwicklung des Fahrverhaltens bei Abnutzung berichtet wird. Beim Auto habe ich da bisher nicht drauf geachtet

    serienmäßig bis auf Neomax S Fahrwerk, ATH VSD und ESD und ein bisschen sonstigen Klimbim

  • Gebördelt?! Welche Dimensionen (Felge & Reifen) fährst du denn?

    Ich fahre die Serienfelgen mit den BPS und Distanzscheiben (vorne + hinten 38 mm?). Allerdings hatte Marco das SPS Street damals extrem heruntergeschraubt.

    Da sich das Fahrwerk in den Jahren gesetzt hat, schlug der linke Reifen wohl gegen den Radkasten und drückte dabei auch gegen die Bördelkante, die den Reifen am Außenprofil etwas abhobelte. Das ist mir wohl bei der Luxemburg-Tour im letzten Jahr passiert. Big-J hat schließlich geführt und ich wollte halbwegs dran bleiben.


    Nun ist das Fahrwerk wieder höher, die Bördelkante ist nachgearbeitet und die Vorderreifen sind ersetzt worden. Alles wieder in Ordnung. Ich vertraue da meinem Schrauber.

  • klar, wer testet schon Reifen, die halb abgefahren sind. Die müssen aus dem Laster fallend gut funktionieren, sonst gibts Abzüge in der B-Note... :)


    Obwohl mich grundsätzlich Tests von halb verschlissenen Reifen, die so 2-3 Jahre alt sind, schon mal interessieren würden. Aber dann nicht gegen einen Neureifen gleichen Modells, sondern gegen andere Hersteller, deren Pellen ebenfalls halb abgefahren wurden. Welcher liefert auch in gebrauchtem Zustzand noch die besten Werte? Wäre vor allem interessant für Nutzung am Daily, wo es nicht so unbedingt auf die permanente Leistung in jeder Kurve ankommt, sondern bei dieser einen Vollbremsung, dir dir den Ar$ch retten kann... :/

    Zumindest bei Semis (z.B. beim R888R) habe ich den Eindruck, dass sie markant Trocken-Grip abbauen, wenn das Profil so auf 2mm runter gefahren ist. Von dem her wäre ein entspr. Test mit Gebrauchten schon mal spannend.