serienreifen mx5

  • Abbiegen und dabei Beschleunigen quasi nicht möglich


    vs


    Enge Spitzkehre, 2. Gang, 3500/min und 80% Vollgas kurz vorm Scheitelpunkt - stabil!


    Das kann doch nicht der gleiche Reifen sein!?


    Edit: oder eher 3000/min am Scheitelpunkt, aber egal.
    Ich bin mir fast sicher, entweder einen "Ausreißer" montiert bekommen zu haben, oder die Japaner haben nachgebessert.

    LG
    Nelle


    G160 Roadster 2018 SL + SP, rot.
    KW V3 optimiert, Dunlop Sport Maxx RT 205/50R16 + OZ Alleggerita ET37, I.L. Motorsport Dom- und Unterbodenstreben V+H, Fox ESD
    Fahrwerkseinstellung (ständig aktualisiert): *klick* (Post #85) - Und so schaut er aus: *klick*

    Einmal editiert, zuletzt von Nelle ()

  • Mich wundert das auch sehr, klar ist das sehr schwer Erfahrungen zu vergleichen aber was viele hier beschreiben und was Nelle und auch ich bisher auch bei Nässe erfahren haben sind einfach doch sehr eklatante Unterschiede.


    Für einen direkten Vergleich fehlen bei mir in der Region leider die MX-5 Fahrer.

  • Ich bin mir fast sicher, entweder einen "Ausreißer" montiert bekommen zu haben, oder die Japaner haben nachgebessert.

    Mag sein und will ich nicht ausschließen.
    Beim NB vorher gab es auch eine Streuung der bei den eingebauten Fahrwerken, da hatte ich ein gutes erwischt ;)


    Ich habe auch nur meine Erfahrungen wiedergegeben, auch mit welchen Birnen ich die Äpfel vergleiche (gibt auch andere Threads dem Thema Reifen). Ich will auch nicht ausschließen, dass die vorherige MX-5 Erfahrung bei mir Einflüsse hat (eher gerade deswegen habe ich wohl eine andere Erwartungshaltung)

  • Falls das der Fehlersuche hilft...


    Mein RF ist von 05/2017 und der Reifen ist bei Nässe kombiniert mit sportlicher Kurvenfahrweise nahezu unkontrollierbar.


    Dagegen war der (nasse) Winter mit den Conti TS850 sehr kontrolliert im GB fahrbar. Auch trocken top.

  • Einen Einfluss hat auch das unterschiedliche Gripniveau des Strassenbelags je nach Region. Gerade Norditalien, die Vogesen und teils auch Österreich haben Strassen mit mehr Grip als beispielsweise die Schwäbische Alb, der Schwarzwald oder die Toskana. Diese Erfahrung hatte ich in den letzten Jahren mit NA, NC und auch mit dem Bridgestone auf dem ND gemacht.


    Zu Beginn war ich mit dem Bridgestone auch bei Nässe noch recht zufrieden. Dennoch musste er in der zweiten Saison trotz ordentlich Restprofil weichen, da er auf der AB bei stärkerem Regen ab ungefähr Tempo 110 unfahrbar wurde. Da macht selbst der R1R auf meinem NA noch keine Probleme.

    BMW Z4 M40i + Mazda MX-5 NA 1.6 03/91 Mariner Blue - Ich fahre einen MX-5 ... mein Mixer steht in der Küche! -

  • Ich denke, meine Fahrwerkseinstellung kann man nicht wirklich unversteuernd nennen (Vorspur gesamt 10 zu 16, Sturz rundum etwa -1°25').
    Und wenn jemand meine Regenfahrt im Vergleich zu seinen bevorzugten Geschwindigkeiten als langsam bezeichnet hätte, dann würde ich ihm jegliche Vernunft absprechen und ihn auf die Rennstrecke verweisen - bei allem Respekt für die hier anwesenden Profis. Irgendwann wird's auf öffentlichen Straßen verantwortungslos.

    Alles gut. Ich kenne ja Deinen Background und wollte das alles nicht in Frage stellen.


    Ich denke auch Du hast da anscheinend wirklich eine andere Spec. bekommen. Meine Erfahrungen mit einem 2016er und einem 2017er passen dagegen zum Mainstream. Da reden wir eher über normale Fahrweise und 30 - 50 % Gas und das Auto bricht hinten recht unvermittelt aus. Den kann man dann nass definitiv nur noch vorsichtig um die Kurven tragen.
    Habe wie @Gromit auch die Erfahrung gemacht, dass sogar der Pirelli Winterreifen nass besser war und trocken nicht so viel schlechter als der BS.


    Ich habe den Bridgestone dann aber auch eine ganze Saison gefahren und dann mit 3 mm Restprofil entsorgt.

  • .
    im vergleich von meinem 2016er zum jetzigen 2018er glaube ich mir einzubilden, dass der neue tatsächlich etwas mehr haftung hat.

  • Wieviel hatte der alte Satz gelaufen? Ich grübele, ob der Bridgestone über Verschleiß noch relativ schnell zusätzlich abbaut.
    Nass hatte ich bei meinem auf jeden Fall das Gefühl.

  • Ich schildere mal meine Erfahrungen zum S001. Habe den MX5 seit Oktober letzten Jahres und bin beim ersten Regen auch erstmal erschrocken wie wenig Grip der Reifen bei Nässe veräußert. im Kreisel etwas Gas geben habe ich mir längst abgewöhnt. Auch beim überholen bei 80 km/h im 3. Gang während des Ausscherens merkt man wie bereits die Hinterachse die Spur verliert. Beim darauffolgenden Gangwechsel in den 4ten grüßte mich ebenfalls das ESP-Lämpchen. Im Winter fuhr ich den Kleber (genaue Bezeichnung ist mir gerade nicht bekannt). Mit dem fühlte ich mich bei Nässe um einiges sicherer, schon alleine weil sich der Grenzbereich nicht so überraschend bemerkbar macht.


    Wegen eines Nagels im Reifen stand ich letzte Woche vor der Entscheidung beim Bridgestone zu bleiben oder zu wechseln. Da die vorderen Bridgestone noch zuviel Profil hatten um sie auszuwechseln, entschied ich mich nochmal für zwei S001.


    Da bisher noch kein Regen viel, kann ich noch nicht sagen ob sich mit der neueren Charge am Grip was geändert hat, werde aber berichten.


    Auf trockener Fahrbahn macht die Kombi aus MX 5 und S001 aber richtig Spaß!

  • Einer meiner Söhne fuhr auch einen NC und jetzt seit einem Jahr den ND. Er hat dieselben Erfahrungen wie ich gemacht. Dabei hat er den SF mit Bielsteinfahrwerk.


    Ich den RF mit normalen Fahrwerk.


    Sein Zwillingsbruder fuhr meinen RF und was ebenfalls negativ erstaunt, als die Straßen nass wurden. Es ist ja nicht so, dass der Wagen nur hinten ausbricht. Bei Kurvenwechseln kann man sogar spüren, wo vorne die Traktion abreißt.


    Wir drei sind auch alle Motorradfahrer. Dazu kommen auch verschiedene Sicherheits- und Kurventrainings auf abgesperrten Strecken. Damit will ich nur sagen, dass wir schon ein gewisses Knowhow und Gefühl für Fahrzeug und Fahrverhalten besitzen.


    Die Argumentation, dass es nur an unterschiedlichen Fahrwerkseinstellungen liegt, passt deshalb nicht, weil wir unterschiedliche Fahrwerke haben und mit den Pirellis das Fahrverhalten völlig anders ist. Es liegt eindeutig am Reifen.


    Ob das Verhalten mit dem Verschleiß zusammen hängt, kann ich nicht sagen. Bei mir war es anfangs fast nur trocken. Und man fährt mit einem neuen Fahrzeug anfangs auch vorsichtiger. Bei beiden Autos sind die Reifen mittlerweile deutlich über 10000 km gelaufen. Und haben immernoch mehr als genug Profil.


    Vielleicht hat Bridgestone die Mischung auch überarbeitet. Das ist meiner Meinung nach auch dringend nötig.


    Meine Frau ist mit den Bridgestone zufrieden. Sie ist aber auch nur der Cruisertyp und mag schnelle Kurvenfahrten nicht. Sie nutzt maximal das halbe Potiential, das der Wagen bietet. Sie weiß aber auch nicht wo die Grenzen sind, will das auch nicht wissen.


    So unterschiedlich sind Menschen.