Hinsichtlich Tiefe begrenzt der Radfreigang. Das liegt dann im ermessen des Prüfers. Hinsichtlich Höhe begrenzt die Einschraubhülse. Da sollte man sich zwingend am Gutachten orientieren.
Öhlins Road & Track, Einstellung und Diskussionen
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Hinsichtlich Höhe begrenzt die Einschraubhülse. Da sollte man sich zwingend am Gutachten orientieren.
Witzigerweise darf man laut EBA aber auch höher als im Gutachten (die +/-10mm von der Standardeinstellung).
Nun gut, also einen willigen Prüfer finden.

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Kurzer Heads-Up (aus gegebenem Anlass):
Wenn man beim Öhlins die Höhe über die Fußpunktverstellung anpasst, verdreht sich die Staubschutzmanschette des Dämpfers in sich. Das ist beim Öhlins systembedingt, weil die Manschette oben an der Kolbenstange fixiert ist und sie unten sehr saugend auf dem Dämpfergehäuse sitzt (sorgt im Fahrbetrieb für eine gute Abdichtung ggü. Schmutz etc.).
Daher ist nach jeder Höheneinstellung der unverdrehte Sitz der Manschetten sicherzustellen bzw. herzustellen. Auch wenn das Fahrwerk bei einer vermeintlichen "Fachwerkstatt" verbaut bzw. eingestellt wurde, sollte der Sitz der Manschetten geprüft und ggf. korrigiert werden, diese Arbeit scheint leider nicht selbstverständlich zu sein.
Längerfristiger Betrieb des Fahrzeugs mit verdrehten Manschetten führt zur Beschädigung letzterer und damit zu unerwünschtem Schmutzeintrag (Verschleiß der Dämpferabdichtung) und einer Beanstandung bei der nächsten HU. Die Manschetten selbst sind bei Öhlins als Ersatzteile zu bekommen, allerdings nicht ganz preisgünstig (ca. 25€/Stück). Zudem muss zum Austausch das Federbein demontiert und teilweise zerlegt werden.
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Ja, genau richtig.
Nachdem ich das hier gelesen hatte, haben wir heute mein Auto im Rahmen der Inspektion kontrolliert und da ist alles in Ordnung.
Wenn man den Staubschutz also richtig verbaut und nicht verdreht, passiert da auch nichts. Wenn man den Fußpunkt verstellt und den Staubschutz hinterher nicht richtet, bekommt man Probleme.
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Danke für die Erinnerung!
Nachdem mein Fahrwerk ja letztens hochgeschraubt wurde, hab ich das heute mal geprüft – passte alles. Unten war der Staubschutz auch gar nicht soo fest bei mir. Also hat sich wahrscheinlich einfach direkt mitgedreht.
In dem Zuge gleich mal Scheiben und Beläge gecheckt, wenn man schon mal hinters Rad schaut :>
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Sollte man gewillt sein, dass Öhlins R&T 70/40 (Federrate, nicht Tieferlegung) nur via 19.3er Abnahme begutachten zu lassen, auf jeden Fall mit eingeschlagenem Rad verschränken und die Freigängigkeit prüfen.
Bei Geradeausstellung sieht das nach massig Luft aus, mit Lenkwinkel und Nachlauf >7° steht das Rad dann aber leider doch an. Sorry dafür Pianoman.
Zudem ist man für eine 19.3er an die etwas dümmliche Einbauvorgabe für die Vorderachsfeder seitens Öhlins gebunden. Diese resultiert in einer recht starken Vorspannung der Feder von 10mm (üblich sind 2-5mm) und einer gegensätzlich "tiefen" Einstellung des Dämpfers über die Fußpunktverstellung (Vorgabe "Restgewinde"), was die minimale Dämpferlänge ggü. weniger Vorspannung und höherer Fußpunktstellung verkürzt und somit der Freigängigkeit des Rades nicht unbedingt dienlich ist.
Bei der nachträglichen "Applikation" der 70er Feder hat Öhlins da imho, zumindest hinsichtlich Einstellvorgabe in Gutachten und EBA, nicht sauber gearbeitet.
PS: Wie bereits früher geschrieben, gibt Öhlins keinen geprüften Einstellbereich für die Höhe an, sondern genau eine Einstellung. Diese Einstellung resultiert in einem Höhenstand von ca. 330mm VA und ca. 340mm HA (Maß Bördelkante zu Radmitte) bei einem G184 Weichdach.