Das waren noch keine "optimalen" Bedingungen für den plötzlichen Haftungsabriss
Der Brückenstein braucht dafür schon (in Kombination) niedrige Temperaturen, Nässe und einen Straßenbelag, der nicht mega griffig ist. Dann zeigt er seine Fratze und lässt das Fahrzeug schlagartig eindrehen. Die Stabilitätskontrolle bemüht sich noch, kann aber den massiven Verlust der Haftreibung nicht mehr parieren. Das ist das fatale an dem Reifen. Er funktioniert in 99 Prozent aller Fälle mehr als gut, aber wenn o.g. Bedingungen erfüllt sind, keilt er aus. Das geht so schnell und man kann das in dem Augenblick kaum glauben. Ich kann nicht beurteilen, ob sich daran inzwischen etwas geändert hat (Reifen überarbeitet), aber mir ist das Risiko einfach zu groß, dass sich nichts geändert hat und ich das Auto irgendwann mal wegschmeiße. Dafür fahre ich zu zügig. Bei anderen Reifen (die üblichen Verdächtigen) hatte ich noch nie so ein Verhalten, man kann das Fahrzeug immer ganz leicht einfangen, wenn es mal rutschig wird.
Moin Wolfram,
da ich ja den direkten Vergleich zu meinen ersten Brückensteinen aus 2016 hatte, die bei Nässe und egal wie viel Wassermengen auf der Straße komplett unsicher/schwammig/rutschig waren, sehe ich das halt ein wenig anders.
Würde sogar behaupten wollen, dass die aktuellen nicht wirklich schlechter waren, als mein zuletzt montierter MPS 4 auf meinem vorherigen ND.
Das besagte Wochenende wollte ich für einen ausgiebigen Test nutzen, da ich im Vorfeld natürlich wusste, dass dort nicht gerade Blümchenpflückermäßig gefahren wird.
Meiner nun gemachten, persönlichen Erfahrung nach, hat er dabei halt wider erwartend sehr gut geliefert. Auch in den schnell gefahrenen Kurven ohne jeglichen Abriss der Haftung oder ähnlichem Schreckensszenario, wie von den früheren Brückensteinen gewohnt.
Teilweise hatte ich auch ein etwaiges Ausbrechen mehr als provoziert an Stellen, wo Platz und kein Gegenverkehr war.
Nach ganz kurzen und minimalen Ausbrüchen, war sofort wieder Grip vorhanden und der MX somit automatisch wieder eingefangen dabei.
Diese Beobachtung/Erfahrung, machte unser guter Frank ja ebenfalls in seinem 24er Homura.
Sprich, wir machten unabhängig voneinander dieselbe Erfahrung, nebst abschließender Beurteilung/Bewertung.
Das Ganze muss und sollte natürlich am Ende, jeder selbst für sich erfahren und entscheiden.
Aber im Vorfeld würde ich die aktuelleren Brückensteine halt nicht mehr so und zurecht vor verurteilen, wie die aus den ersten Serien.