Beiträge von Lord_Vader

    reinaldo87 Danke für den Input! :thumbup:


    Bezüglich Motorisierung sehe ich das sehr ähnlich, wie du. Daher habe ich auch zum G150 gegriffen, der ist für mich dahingehend ausreichend, die goldene Mitte sozusagen. Der Motor gilt als haltbarer Dauerläufer und ist keine Schnecke (der G122 wäre mir in der Tat viel zu träge und langsam gewesen). Hinsichtlich der Fahrleistungen liegen der neue 2.5l G140 Motor und der G150 ja recht nah beieinander.


    Hinsichtlich Reifen:

    Hmm, da stimme ich dir im Wesentlichen auch zu. Der Bridgestone Turanza T 005A ist auf jeden Fall nicht verkehrt, kein schlechter Reifen. Er ist durchaus okay, zum reinen Dahinrollen defintiv brauchbar und sicher. Aber da fehlt mir fahrdynamisch doch ein bissl etwas, dahingehend bin ich vom MPS5 auf meinem ND doch sehr verwöhnt. Und da ich bereits mehrfach gelesen habe, dass ein guter Sportreifen wie der MPS5 beim 3er BP sehr viel zum positiven verändert und dies auch besser zur Grundcharakteristik des Fahrzeugs passen soll, ist das auch erst mal mein erster Schritt.


    Von daher bin ich mit meiner Planung dahingehend ganz bei dir: Erst mal Reifen, dann nochmal schauen. Evtl. passt das ja bereits für mich; falls nicht, kann ich ja immernoch ans Fahrwerk gehen. :S


    Und ja, hinsichtlich Materialien und Verarbeitungsqualität bin ich da auch bisher sehr begeistert; ebenso vom Ausstattungsumfang. Für mich ein tolles Auto, da habe ich definitiv keinen Fehler gemacht.

    Hi zusammen,


    bisher hatte ich nur meinen geliebten Kurvenräuber, dieser wurde auch als Alltagsfahrzeug genutzt. Aber da er mir doch zu schade ist, um ihn perspektivisch für Alltagsfahrten und den Weg zur Arbeit zu verschleißen und ich ihn doch sehr lange bei mir behalten mag, hat er nun wohlverdient seine Rolle als reines Spaßfahreug eingenommen...und für die Daily-Nutzung habe ich mir nun einen Mazda 3 BP daneben gestellt.


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    Ist ein G150 Handschalter in Exclusive-Line aus 2023 geworden. Für mich die perfekte Ergänzung. Ein solides Fahrzeug für den Alltag.


    Einzig fahrdynamisch ist das vom Fahrwerk schon eine ziemliche Umgewöhnung. Schon sehr querweich und soft in der Fahrwerksabstimmung...grade im Vergleich zu meinem ND mit Öhlins.


    Perspektivisch werden kommendes Jahr die werksseitig montierten Bridgestone Turanza T 005A auch hier durch Michelin Pilot Sport 5 ersetzt.

    Und ich spiele durchaus mit dem Gedanken, auch hier ein Fahrwerk nachzurüsten. Soll jetzt kein 2ter Kurvenräuber werden, der 3er soll seinen Charakter als solides Alltagsfahrzeug vollständig behalten, aber ich hätte schon gerne eine etwas direktere Anbindung an die Straße, weniger Wankneigung und ein stabileres Anlenken und sauber nachfolgendes Heck ohne Nervosität.


    Mal schauen, was ich da mache. Allzu viel Fahrwerksoptionen gibt es ja nicht. Da wären das ST XA oder das Silver's Neomax N, die man hier wohl problemlos für den 3er BP kriegt und eingetragen bekommt.


    Mal schauen...ich wechsle kommendes Jahr erst mal wie beschrieben die Bereifung und dann schaue ich mal weiter.

    Aber vielleicht gibt es ja zufällig jemanden unter euch, der auch einen 3er BP fährt und ein solches Fahrwerk nachgerüstet hat. Falls ja, Erfahrungsberichte sind willkommen! ;)


    Aber im Großen und Ganzen ist das ein tolles Fahrzeug und für mich die absolut richtige und passende Ergänzung zu meiner kleinen Rennsemmel. 8)

    Ich kenne das Phänomen noch von meinen beiden NCs, die ich vor dem ND hatte.


    Dort war es jeweils die Bremsflüssigkeit. Beim NC war damals der Sensor etwas überempfindlich, sodass sich dieser bereits bei der Verlagerung der Bremsflüssigkeit beim Beschleunigen meldete, wenn der Bremsflüssigkeits-Stand unterhalb von MAX war. Die Füllmenge war zwar an sich okay & nur knapp unterhalb von MAX, aber in Kombination mit Bremsbelägen, welche die Hälfte ihres Lebens hinter sich hatten, reichte das schon.

    Bremsflüssligkeitsstand dann auf exakt MAX-Markierung aufgefüllt und alles war okay.


    Beim ND hatte ich das Thema noch nicht, aber evtl. ist die Sensorik hier ja ebenso penibel?

    ...Interessant, defacto ist der nominelle Unterschied an der HA doch vernachlässigbar...dein unterschiedliches Gefühl scheint m. E. eher aus der Meß- und Einstelltoleranz der aufgesuchten Werkstätten herzurühren, oder zwischenzeitlich hatte sich irgendwas verstellt...wäre mal interessant, was für Meßwerte die erste Werkstatt jetzt ermitteln würde?...aber prima, daß es sich jetzt besser anfühlt!

    Ich denke, grade der etwas höhere Wert für die Vorspur macht hier doch einen recht deutlichen Unterschied aus.


    Man möge mich korrigieren, aber grade bei der Spur an der HA (ist ja auch die spurführende Achse) machen sich doch bereits wenige Grad-Minuten recht deutlich bemerkbar.


    Ich kenne beispielsweise vom Porsche Cayman / Boxter, dass da die Spurwerte von z.B +0°16' oder 0°18' auf 0°24' an der HA auch einen sehr deutlichen Unterschied bezüglich Fahrbarkeit machen. Für manch einen hat das schon (zumindest subjektiv) den Unterschied gemacht zwischen "beinah unfahrbar" und "stabil & vertauensvoll im Grenzbereich".

    Ich habe meinen Kurvenräuber heute fahrwerksmäßig mal wieder sauber einstellen lassen.


    Ich bin bisher seit Einbau meines Öhlins Road & Track Fahrwerks noch die Standard-Werte von SPS für "Sportliche Fahrweise" gefahren.


    Vorderachse

    • Nachlauf: +6°30'
    • Sturz L/R: -1°45'
    • Spur L/R: +0°06'
    • Gesamtspur: +0°12'


    Hinterachse

    • Sturz L/R: -2°00'
    • Spur L/R: +0°10'
    • Gesamtspur: +0°20'


    So weit, so gut. Das war auch als Ausgangspunkt erst mal okay. Nachdem ich das eine ganze Weile gefahren bin, war ich aber nie so 100%ig damit zufrieden. Bei schneller Fahrt über kurvige Landstraßen oder Autobahnzubringer etc. hat mir stellenweise doch das Vertrauen in die Hinterachse gefehlt. Die war mir stellenweise etwas zu "lose" bzw. wenn sie kam, war das doch gelegentlich für mein Gefühl etwas zu intransparent. Das ließ sich zwar immernoch ganz gut beherrschen, aber auf langen Touren ist das mitunter doch auf Dauer etwas anstrengend gewesen. Und an mancher schnellen Kurve oder Kehre hat meinem Popometer doch das Vertrauen in die HA gefehlt und die VA war mir stelleweise gelegentlich etwas zu nervös an der Lenkung.


    Bei statischer Kreisfahrt war das Setup zwar neutral mit leichter Tendenz zum Untersteuern, aber stellenweise hat sich dann doch mal die Hinterachse etwas gemeldet. Das ganze war dann manchmal ein wenig zu unberechenbar beim Heranfahren an die Haftgrenze.


    Alles natürlich jammern auf einem rel. hohen Niveau. Aber halt nicht ganz so das, was ich mir vorgestellt habe.


    Die hier gängigen Werte für mein Fahrwerks-Setup und Fahrprofil, welche Svanniversary vor einiger Zeit ausgetüftelt hat und hier hinreichend bekannt sind, wollte ich schon länger einstellen lassen, aber irgendwie hat mir eine ganze Weile Gelegenheit und Zeit gefehlt, um das mal anzugehen.


    Außerdem wollte ich eine Vermessung + Einstellungs-Aktion auch nur von kundigen Händen machen lassen, damit das keine Verschlimmbesserung wird und ich dann am Ende doch wieder den Weg zu SPS auf mich nehmen muss, die nicht grade bei mir um die Ecke sind.


    Heute hatte ich einen Termin bei Rothe Motorsport bei mir in der Ecke - Empfehlung eines Freundes, der dort seinen Audi R8 mit einem KW V4 hat nachrüsten und vermessen lassen.

    Die haben sich auch Zeit für eine sehr exakte Einstellung genommen.


    Ich fahre nun exakt die Werte von Svanniversary:


    Vorderachse

    • Nachlauf: +6°30'
    • Sturz L/R: -1°30'
    • Spur L/R: +0°05'
    • Gesamtspur: +0°10'


    Hinterachse

    • Sturz L/R: -2°00'
    • Spur L/R: +0°12'
    • Gesamtspur: +0°24'


    Ließt sich nur nach einer kleinen Änderung, aber ich bin ehrlich gesagt erstaunt, WAS das ausgemacht hat!!!

    Statische Kreisfahrt ist ein riesen Unterschied zu vorher. Sehr vorhersehbar und stabil, Vertrauen in die HA, bis leichtes Untersteuern an der VA einsetzt und die Haftgrenze kommt viel sanfter und berechenbarer. Das Setup ist immernoch recht neutral, aber viel angenehmer und zumindest ich kann damit instinktiv sehr viel besser arbeiten.


    Erste Tests bei Kurvenhatz auf Landstraße, mehreren Autobahn-Auffahrten und -Abfahrten zeigten das gleiche Bild. Die VA ist weniger nervös für mein (zumindest subjektives) Empfinden, bleibt lange stabil und stützt bei Querbeschleunigung ebenso gut wie vorher.

    Die HA vermittelt sehr viel mehr Vertrauen, ich spüre klarer, was passiert und sie ist viel einfacher handelbar und bleibt länger stabil. Wenn es mal rutscht, ist das ganze viel einfacher in der Kurve nutzbar oder auch einzufangen. Vorher hatte ich manchmal das Gefühl, die HA ist etwas störrisch (besser kann ich es leider laienhaft grade nicht formulieren) - das ist nun komplett weg.


    Mit diesem Setup ist der kleine Kurvenräuber nun schön neutral, leicht untersteuernd im Grenzbereich aber insgesamt trotzdem schön agil, aber viel angenehmer zu fahren. Eigentlich GENAU SO, wie ich mir das von Anfang an vorgestellt hatte. Ich habe das Gefühl, an nicht wenigen Stellen meiner Hausstrecken merklich schneller, aber sicherer unterwegs zu sein.


    Es ist schon manchmal interessant, wie viel Wirkung solch scheinbar kleine Anpassungen an einem entsprechend sensiblen Fahrwerk haben können.


    Mein Fazit: Hach, hätte ich das doch schon lange vorher so einstellen lassen! ^^