Beiträge von Adrian_Wee

    Hm, ich würde mal folgenden Versuchsaufbau vorschlagen:

    1. Ins Auto steigen, Motor starten und dann bei laufendem Motor versuchen, den Kofferraum mit dem Taster zu öffnen - hier einfach nur, um den Zusammenhang bei *deinem* Auto mit dem Motorlauf zu überprüfen.
    2. Blöd wäre natürlich, wenn's da dann nur nicht geht, weil der Taster komplett im Eimer ist. Daher nun den Motor stoppen, Kofferraum schließen ;) und wieder mit dem Taster öffnen.

    Wenn bei 1. herauskommt, dass sich der Kofferraum nicht bei laufendem Motor öffnen lässt und bei 2. herauskommt, dass der Taster ansonsten funktioniert, ergibt die These von Sebastian S. am meisten Sinn. Für die Öffnung muss die Leitung auf GND gehen, also vermutlich ein Kurzschluss. Einzig seltsam ist dann, dass der Kofferraum nicht beim Öffnen des Autos aufgeht - kann aber sein, dass das Dauersignal so lange ignoriert wird, bis es neu abgefragt wird - nach dem Motorstopp bspw.


    Falls bei 1. herauskommt, dass Du den Kofferraum auch mit laufendem Motor öffnen kannst, könnte der zweite Teil des letzten Absatz trotzdem noch der Grund sein. Auch hier wäre der Taster kurzgeschlossen.


    Wenn was ganz anderes herauskommt, weiß ich gerade nicht weiter :D

    Viel Erfolg.

    Anschlussfrage daran: Würde der Kofferraumdeckel während der Fahrt (ab wie viel km/h?) nicht aufgehen, wenn ich auf den Taster drücke?
    Ich habe die Bastellösung mit Taster im Innenraum und mich das schon X mal gefragt, aber nie auszuprobieren getraut :D


    An den Threadersteller zum ursprünglichen Thema: Der Effekt tritt auch auf, wenn Du nur den Motor startest und wieder ausschaltest, aber nie wirklich gefahren bist? Sporadisch oder reproduzierbar?

    So wäre auch das normale Vorgehen.

    Einzige Ausnahme, die mir einfiele: Wenn im Hauptbremszylinder Luft ist. Dann versucht man diese nicht die lange Leitung entlang rauszudrücken, sondern eben auf kürzestem Wege. Stattdessen kann man aber auch einfach ebenso mit dem am weitesten entfernten Entlüftungsnippel anfangen und etwas länger warten. Sooo teuer ist Bremsflüssigkeit ja nun auch wieder nicht...


    Eine Frage fällt mir gerade ein: Die Bremsflüssigkeit von Mazda ist DOT3 (und sonst fiel mir daran nichts besonderes auf). Kann ich auch einfach die Standardplörre DOT4 benutzen, die sonst in alle mir bekannten Fahrzeuge kommt? Dann habe ich nur einen Kanister davon im Keller.

    Edit: Vorher einmal gaaaanz die Flüssigkeit durchdrücken, damit möglichst kein Gemisch entsteht, könnte ich mir als Auflage vorstellen.

    Ernst gemeinte Frage: Wieso fahren sich meine Winterreifen so anders als meine Sommerreifen?

    Was ich konkret meine: Beim Bremsen in eine Kurve kann ich mit dem Bremspedaldruck dafür sorgen, dass das Heck ein klitzekleines bisschen kommt und der Kurvenradius enger wird. Ob das ein guter Fahrstil ist, dürft ihr gerne auch kommentieren* :-/

    Wie dem auch sei. Mit Winterreifen klappt das Ganze überhaupt nicht. Stattdessen untersteuert der Wagen einfach nur (Übersteuern ist, wenn mein Beifahrer Angst bekommt; Untersteuern ist, wenn ich Angst bekomme).

    Liegt das daran, dass meine Winterreifen schlichtweg so wenig Grip haben, dass ich nie in die Kurvenbewegung komme, wo dann die durch die Bremse leichte Hinterachse weniger Traktion hat und eher rutscht, oder ist etwas anderes grundsätzlich anders?


    *Nein, nicht auf Landstraßen in engen Kurven mit Gegenverkehr o.ä. Gibt nur 1-2 gut einsehbare Stellen hier in der Gegend, wo viel Auslauffläche ist und ich mich daher ein wenig traue. Im normalen Leben fahre ich enorm zurückhaltend. Fahrertraining hatte ich schon und festgestellt, dass ich ein Schisser bin :D

    Ok, Danke Euch. Ich kann jetzt aber noch nicht daraus ableiten, ob dieses Teil für die Qualität der Schaltvorgänge zuständig ist? Wie gesagt, die Schaltvorgänge sind jetzt deutlich weniger hakelig, eigentlich gar nicht mehr. Es ist kein Nachdruck mehr notwenig.

    Um mein Beispiel noch einmal aufzugreifen:

    Wenn in einer Spritze (oder dem Schlauch) Luft ist, kannst Du diese komprimieren. Das hast Du sicher selbst auch schon einmal ausprobiert. Ist Luft im Zylinder, kannst Du diesen ein wenig zusammenschieben, ist Flüssigkeit darin, geht das nicht.

    In unserem Kupplungssystem würde das dazu führen, dass Du zwar das Kupplungspedal ganz rein drückst, aber der Nehmerzylinder nicht vollständig ausfährt und daher die Kupplung nicht ganz trennt (wie von Duke_Suppenhuhn beschrieben).


    In dem Fall arbeitest Du beim Schalten gegen die Verbindung zwischen Motor und den Rädern an und verwendest die Synchronisierungselemente im Getriebe, um die Drehzahlen von Motor und Räder anzugleichen - bremst also eine Seite ab, während Du den Gang einlegst. Das nimmst Du dann als erhöhten Kraftaufwand - oder Häkeln - wahr und ist ungesund für die Getriebe Innereien.


    Ein ähnlicher Effekt kann auch auftreten, wenn einer der Zylinder ein Leck hat oder aus anderen Gründen die Kupplung nicht ordentlich trennt.


    [Erklärung leicht vereinfacht. Gibt natürlich noch ein paar weitere Details. Bei Unklarheiten oder Unstimmigkeiten gerne nachhaken.]

    Du kannst es Dir vereinfacht so vorstellen, als hättest Du zwei Spritzen, die mit einem Schlauch verbunden sind.

    Trittst Du auf die Kupplung, drückst Du den Zylinder der einen Spritze (Kupplungsgeberzylinder) rein und der Druck wird durch den Schlauch an die zweite Spritze weitergeleitet, wo der Zylinder rausgedrückt wird (Nehmerzylinder).

    Der Nehmerzylinder drückt (über einen Hebel) die Kupplung raus und sobald Du den Fuß von der Kupplung nimmst, läuft alles durch den Gegendruck der Kupplungsfeder rückwärts ab.

    Frage: Kann mir jemand ein konkretes, gutes Sortiment an Spreizclips empfehlen (gerne auch mit Kauflink - von mir aus per PN)? Ich meine damit die Clips, die bspw. in verschiedenen Größenausführungen unsere Radhausschalen fixieren. Ich will KEINE Clips mit Kreuzschlitzelement (verflucht seien diese!), sondern gerne wieder die von Werk aus vorhandenen, die seitlich eine kleine Nut für einen Flachschraubendreher haben und super zu handhaben sind.

    Vermutlich suche ich also: B45A-56-146A und BGV4-56-14 und weiß nicht wirklich, ob ein Unterschied wirklich nötig ist (scheinen beide für rund 8mm Bohrungen zu sein).


    Nach dem Besuch beim Lackierer und in Verbindung mit den kühlen Temperaturen bröseln mir die gerade reihenweise weg und meine Sammlung Innenraumclips (B46768AC3) sind mir dafür zu schade (und passen auch nicht immer) ;)