Beiträge von MrPink

    Erster Shakedown des Jahres: Himmelfahrtskommando Vogesen.


    Anreise über BAB7 und Odenwald mit Übernachtungsstopp in Neustadt/W. Zotzenbach hab ich natürlich mitgenommen, allerdings bei Nässe.


    War doch leicht feucht (Abbildung zeigt nicht Zotzenbach):

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    Dann noch eine kleine Abendrunde mit xStreame...

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    ...und die obligatorische Polizeikontrolle:

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    Um mich weiterer Verfolgung durch die deutschen Ordnungsbehörden zu entziehen, habe ich am nächsten Tag in bester Gesellschaft mit xStreame und Neuling11 nach Frankreich rübergemacht.

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    Dann gab es zwei Mega-Tourentage in den Vogesen.


    Die Alpine-Gruppe auf dem Hotelparkplatz ist schon sehr zeitig am Morgen aufgebrochen, um uns nicht im Weg rumzustehen. ;)

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    Das Line-Up, leider ohne unseren "Emotional-Support-Tesla", Pianoman der musste abseits beim Strom parken.

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    Und das obligatorische Abendessen auf der Stinkekäse-Alm...

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    ...mit anschließender Verdauungsrunde.

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    Hier auch nochmal beste Grüße an alle teilnehmenden (und bisher nicht erwähnten) Knalltüten! Sebastian S.  Asumag  FrozenYogurt97


    Am Abreisetag hat mir futurebreeze noch spontan ein paar nette Ecken im Odenwald gezeigt. Leider ohne fotografischen Nachweis, da wir zu sehr mit Fahren beschäftigt waren. 8o


    Und natürlich noch der große Dank an BIG für die Planung der Touren in den Vogesen.


    Punktlandung Sonntagabend zu Hause:

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    Zum Schluss noch etwas Technik:

    Die ersten erschwerten Kilometer hat das G160 Getriebe mit leichtem Einmassenschwung nun schon überlebt.


    Das Öhlins macht seinen Job sehr gut, trotz 100N/mm Feder an der VA. Gegenüber dem Neomax R mit identischer Federrate vorn, ist sowohl Fahrkomfort als auch Traktionsvermögen deutlich verbessert. Die weichere Hinterachsfeder (40N/mm statt 60N/mm) hat sich allerdings in verstärkter Untersteuerneigung am Kurvenausgang unter Last bemerkbar gemacht (logisch). Hier muss ich noch etwas mit dem Setup spielen oder im Zweifel auf eine 60N/mm Feder umrüsten.


    Der nächste Test ist dann ein Mini-Trackday auf dem Bilster Berg. Aufgrund der angesagten Außentemperatur von ~30°C dürfte das auch ein guter Test für das neue "Thermomanagement" sein. Die erste Indikation in den Vogesen war aber sehr gut, Öltemperaturen deutlich >100°C waren auch nach längeren Bergaufpassagen nicht zu verzeichnen. Die reguläre (mäßig belastete) Betriebstemperatur liegt dank später öffnendem Thermostat aber nun bei durchschnittlich 80°C (ehemals häufig deutlich unter 70°C). Die Kombination aus großem Ölkühler und spät (100°C) voll öffnendem Thermostat erscheint mir folglich sinnvoll.

    Achsgeometrie habe ich heuer das erste Mal in den heimischen vier Wänden selbst eingestellt.


    Einstellwerte:

    • VA
      • Gesamtspur +0°00'
      • Sturz -3°20'
      • Nachlauf ~6°30'
    • HA
      • Gesamtspur +0°24'
      • Sturz -2°40'


    Die "Nullspur" an der Vorderachse ist tatsächlich meiner Bequemlichkeit verschuldet. Aber ich musste so nur eine Spurstange verstellen, was aufgrund des Fehlens ausreichend hoher Podeste unter den Rädern schon nervig genug war. Empfehlen kann ich "Nullspur" aber weiterhin nicht, der Geradeauslauf leidet und die initiale Lenkansprache ist mir Vorspur auch aktiver. Bei der nächsten Einstellung (dann hoffentlich auf ergonomischen Podesten) gibt es wieder ein paar Minuten Vorspur.

    Die Sturzdifferenz VA zu HA habe ich aufgrund des "konservativen" Federratenverhältnisses beim Öhlins (HA 40N/mm statt der 60N/mm beim Neomax R) noch etwas zu Gunsten der VA aufgeweitet.

    Bin sonst aber mit dem Fahrverhalten sehr zufrieden, Einstellung mit Schnurgerüst kann man machen.


    Sturzeinstellung (Nachlauf theoretisch auch) vorab mit folgendem Konstrukt:

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    Spureinstellung mit Schnurgerüst:

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    Die Vorrichtung zur Vermessung ist von Tegiwa aus UK und auch hinsichtlich Preis-Leistungsverhältnis empfehlenswert.

    Ein nivellierter Untergrund und ein verspannungsfreies Stehen des Fahrzeugs sind Grundvoraussetzung, daher die Dreh- und Schiebeteller (Schlüter Motorsport) mit passend unterfütterten Siebdruckplatten. Die benötigten Brettstärken habe ich vorher per Kreuzlinienlaser ermittelt.

    Im nächsten Schritt kommen aber einstellbare Podeste aus Aluminium-Konstruktionsprofil zum Einsatz, der Zugriff auf die Einstellschrauben und Spurstangen ist aktuell sehr eingeschränkt.


    Fahrzeug für die Einstellung fahrfertig beladen und Lenkung sowie Bremse arretiert:

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    Jetzt muss ich das Auto nur noch in regelmäßigen (kurzen) Intervallen erneut einstellen, damit ich die Kosten für das ganze Equipment irgendwie rechtfertigen kann... ;)

    Bei der Standard schwimmsattel hast du mehr auswahl ben legalen Belägen mit E nummer.

    Ist das so? AT-RS liefert mir da andere Ergebnisse. Für die Brembo gibt es immerhin die recht neuen Pagid Street+ und natürlich den "English Brake Crap". Für die "Schwimmer" finde ich da nur EBC mit Zulassung. Aber der richtig gute Stoff (für die Rennstrecke) ist halt leider immer illegal. ;)

    Denn die Brembo wirst du für dein Auto auch eintragen lassen müssen ( aber vielleicht auch nicht, vielleicht weis jemand mehr dazu)

    Bestandteil der EG-Typgenehmigung (für die "Post-Brexit-NDs) bei korrekter und vollständiger Umrüstung.

    Die Belagfläche der Brembos ist ca. 30% größer als bei der Schwimmsattelbremse.

    Dafür sind die Beläge im Neuzustand aber einen guten halben Millimeter dünner.

    Konstruktiv ist ein Festsattel einfach besser, da steifer. Und die Druckverteilung auf den Belag ist aufgrund der mehreren Kolben auch gleichmäßiger.

    Belagauswahl (Rennstrecke) ist für die Brembos sehr gut, für den Schwimmsattel aber eigentlich auch (Endless).

    Ich bin nach Brembo Umrüstung ein paar mal wieder NDs mit Schwimmsattel gefahren und mir ist jedes mal sofort der "puddingartige" Druckpunkt (wenn man ihn noch so nennen will) aufgefallen. Das geht auch mit Schwimmsätteln deutlich besser, da hat sich Mazda imho nicht mit Ruhm bekleckert.


    Achso: Etwas leichter ist die Brembo-Bremse natürlich auch. ;)