Beiträge von bwm

    Hab im anderen Forum gerade rausgefunden, dass es dort 2 Fährgesellschaften gibt. Kolumbus hatte ca 20€ für 2 Motorräder gekostet. Rødne hat fast 200 gekostet. Kolumbus fährt nicht jeden Tag und da hat uns die Abfahrzeit nicht in den Kram gepasst. Aber hätte ich gewusst, dass der Preisunterschied so krass ist, hätte ich umgeplant.

    Turistferge på Lysefjorden – Sightseeing med bil og bobil
    Opplev Lysefjorden med bil, bobil eller MC. Turistferge mellom Forsand og Lysebotn med sightseeing, fossefall og utsikt til Preikestolen.
    rodne.no

    Der MX-5 plus Beifahrer hätte da 1.885 NOK gekostet

    Hab ich. Welche genau bin ich mir grad nicht sicher, aber hinten 1 mehr sicher. Selbst mit dem Motorrad (CRF1000L, die ist eine Reiseenduro und damit quasi ein SUV auf 2 Rädern) habe ich da unangenehme Wackeleien. Ich hab aufgehört, den Fehler bei mir zu suchen.

    Die BMW Niederlassung liegt ja quasi am Beginn der A115 und ich habe für mich beschlossen, dass BMW die Straße da hat schlechter machen lassen, damit bei Probefahrten auf der Autobahn immer raus kommt, dass man ein X-Modell mit adaptiver Dämpfung benötigt.

    Ich habe gehört, dass Premio in Germendorf (Stadtteil von Oranienburg) ganz gut sein soll bei der Fahrwerkseinstellung. Habe mit deren Fahrwerks-Fachmann gesprochen und er war sehr sicher, dass sie alles auf die Winkelminute genau eingestellt bekommen, auf die Werte, die ich mitbringe (Einstellbarkeit vorausgesetzt). Ich war aber bisher nur zum Vorgespräch da. Einstellung wollte ich eigentlich vor der September-Runde machen lassen, zusammen mit neuen Reifen.


    Allerdings: auch mit meinem Öhlins ist die A115 stadtauswärts katastrophal. Der Superb mit seinen 2 Tonnen und dem DCC bügelt das ganz gut weg, aber Mini Cooper SE, Octavia RS 5E und auch der MX-5 auf Öhlins wackeln da rum wie Hölle. Der MX-5 bisher von allen am schlimmsten. Also erwarte da auch keine Wunder. Selbst mit Öhlins nicht.


    Du könntest es aber mal ausprobieren, wenn dir danach dürstet. Wohne da oben in der Ecke

    Der Vogelsberg und Spessart sind mein heimisches Revier und ich bin mit dem Wagen durchaus sportiv unterwegs. Aber nein. ein GJR auf dem MX-5 gehört nach der überwiegenden Meinung hier im Forum verboten. 🤪😂

    Das habe ich nicht behauptet und ich würde auch nicht sagen, dass das hier die Mehrheitsmeinung wäre. Aber GJR sind einfach ein Kompromiss und als solcher nie ebenbürtig mit einem guten spezialisierten Sommer- bzw Winterreifen.

    Dass sie gut genug für einen spezifischen Anwendungsfall sind, glaube ich gerne. Gerade der hier gefragte Ganzjahres-Normalfahrer kann mit einem GJR sicher glücklich werden. Aber da ich Asumag schon mal live erlebt habe und weiß, wie er fährt, würde ich Geld darauf verwetten, dass du nicht dran bleiben könntest, wenn er es drauf anlegt. Und das nicht nur, weil er 5.000Nm auf der Hinterachse hat (G160), sondern auch, weil MPS5 einfach nochmal ganz andere Kurvengeschwindigkeiten und Bremsungen ermöglichen.

    Lysebotn Fähre war ganz gut, aber 200€ für 2 Motorräder plus Fahrer sind schon irgendwie ein bisschen steil. Ich mein die Kiel Oslo Fähre kostet nur etwas mehr als das doppelte davon (one way) und da hat man eine Kabine und schippert 600km übers Meer. Es war auch ziemlich leer. Neben uns 2 Motorrädern nur 2 Autos, 2 WoMos und eine Gruppe von ca 6-8 Fußgängern. Die Fähre war nicht mal 10% gefüllt.


    Heute war Tag 16 und der voraussichtlich letzte Tagesbericht. Morgen geht es nur noch etwa 100km nach Oslo rein (davon das meiste Autobahn) und auf die Fähre rauf, die ihr ja schon kennt.

    Heute hat es der Norwegische Wettergott nochmal gut mit uns gemeint. Gestartet sind wir bei strahlendem Sonnenschein und kühlen 8 Grad, kamen aber bei ebenso strahlendem Sonnenschein und über 20 Grad an.

    Die Strecken heute waren auch geradezu vorzüglich.

    Es ging von Suleskard nach Kongsberg Nähe Oslo. 305km in 5:14h

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    Zum Frühstück wurden wir erstmal von einem kleinen Häschen begleitet. 20260728_090054.jpg

    Damit kriegt man Paula eine halbe Stunde entertained :D

    Zugegeben, mich auch


    Ansonsten sind wir heute ungewöhnlich direkt gefahren. Ich hatte tatsächlich außer dem Ziel keinen Routenpunkt. Einfach nur kurvige Strecke und das, was Calimoto da herausgesucht hat, hätte ich exakt genauso gemacht. Es gibt aber auch einfach nicht allzu viele Straßen in der Gegend. Genau genommen gibt es insgesamt nicht so viel in der Gegend.

    Am Anfang ging es auf die Fv 450, zu diesem Ausblick mit interessantem Schild

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    Da steht: Die Fütterung der Schafe ist verboten. Wie jedes Schild hat auch dieses eine Geschichte. Die genaue kenne ich nicht, aber man kann sie erahnen: die Schafe auf den umliegenden Wiesen kommen quasi sofort angerannt und sind regelrecht aufdringlich. Lassen sich auch streicheln. Es kam auch eine Mutter mit ihren 2 Lämmern an, die bekommen das also auch schon von ihr beigebracht. Allerdings wirklich nur an diesem kleinen Parkplatz. Ein paar Kurven und eine Bergkuppe weiter

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    Sind sie wieder ganz scheu.

    Ach ja, der Ausblick war natürlich auch wieder extrem kitschig schön

    Weiter auf dem Fjell, noch ein Ausblick

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    Und noch weiter, noch einer

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    Die Fv450 kann man echt empfehlen. Die kürzeste Verbindung von Oslo nach Stavanger führt hier lang.


    Ansonsten von meinem eigentlichen Highlight gibt es keine Bilder. Das letzte Bild kurz vorher ist ein Ausblick auf Dalen

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    Aber mein Highlight ist die Fv37, die hier in der Nähe liegt. Da war aber keine Zeit zum Fotos machen, wir waren im Kurvenrausch. Herrliche Wedelstrecke. Sieht man oben im Calimoto Diagramm. Da, wo die Schräglage auf einmal so große Ausreißer hat und auch mein Tagesmaximum von 32 Grad mehrmals erreicht wurde. Ein exquisites Stück Straße sag ich euch


    Ansonsten noch eine kleine Story: der Joker Supermarkt ist mir diesen Urlaub das erste Mal so richtig aufgefallen. Die haben Filialen in den kleinsten Dörfern und, was ich besonders sympathisch finde, die haben immer einen lokalen Touch. Die Filiale auf Hitra hatte das gesamte Kellergeschoss voller Ausrüstung für Angler (auch sowas wie Kühlboxen, Panzerband, Köder usw. Die in Forsand am Lysefjord hatte einen eigenen Parkplatz für Boote (der größer war, als der für PKW). Und der heute hatte einen extra Raum, in dem man das Mittag aus dem Laden gleich verspeisen kann. Außerdem eine Mini-Bibliothek (im Prinzip nur 1 Regal, aber mit eigenem PC zum registrieren der Bücher) und einen Parkplatz für Ski-Doo (war ein Skigebiet in der Nähe)

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    Außerdem hat dieser 24/7 geöffnet. Tagsüber ist auch Personal dort, nachts muss man sich am Eingang mit Karte und Pin erstmal legitimieren und hat dann self checkout Kassen. Und ungefähr 30 Kameras im ganzen Laden verteilt.


    Finde ich mega sympathisch, dass die Kette als ganzes sich offenbar sehr dem lokalen Charakter verschrieben hat. Da ist wirklich jede Filiale einzigartig


    Ja und das war's wie gesagt mit dem Bericht. Es gibt dann, wenn ich wieder zu Hause bin, noch in Ruhe ein Fazit. Wobei ich jetzt schon sagen kann, dass das unser teuerster Norwegen-Urlaub bisher war.

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    Er macht ja den Vergleich mit einem Sommerreifen, daher kann man den ja sehr gut ranziehen. Und den CPC7 würde ich noch nicht in die Kategorie "UHP" zählen. Dennoch dieses Ergebnis hier

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    Bremsweg im trockenen 35,6 vs 38,9m

    Rechnerisch hast du da, wo du mit dem CPC7 schon stehst, mit dem Pirelli noch eine Geschwindigkeit von 29 km/h)

    Im Nassen ähnliches Bild. Pirelli 31,1m, CPC7 28,8m (Bremsung en aus 80)

    Und das wurde alles bei 4 Grad getestet, bei höheren Temperaturen geht die Spanne sicher noch weiter auf.


    Daher nein, moderne GJR sind nicht ebenbürtig mit modernen Sommerreifen. Sie sind erheblich besser als vor ein paar Jahren, aber die Entwicklung bei Sommerreifen ging halt genauso weiter


    Das hilft aber dem Hueni nicht weiter, da er ja explizit nach Sommerreifen gefragt hat. Und da ist die Auswahl leider sehr dünn

    Und weil es so schön war, gleich noch den heutigen Bericht hinten ran.


    Das Wetter war typisch Skandinavisch würde ich sagen. Etwa alle 20 Minuten Wechsel zwischen strahlendem Sonnenschein und leichtem Regen, leichter Bewölkung und Wolkenbruch. Alles mit dabei.

    Calimoto sagt 329km in 8:42h, wobei davon über 40km die Lysebotn Fähre war.

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    Screenshot_20260727_213434_calimoto.jpg

    Der Tag heute stand ganz im Zeichen der Lysebotn Fähre. Bei meinem ersten Norwegen-Urlaub 2017 habe ich hier am Kai in Songesand

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    Auf die schmerzhafte Tour erfahren, dass es in Norwegen fähren gibt, die man vorplanen muss und vorbuchen sollte. Ich hatte hier davon berichtet

    bwm

    Das habe wir diesmal also gemacht. Fähre bereits im Mai gebucht und artig mit eingeplant. Das Problem: wir hatten an dem Tag 260km bis zur Lysebotn Fähre zurückzulegen und mussten spätestens 15:20 Uhr dort sein. In den 260km enthalten war aber auch nochmal eine normale Fähre. Außerdem teils sehr kurvige alte Bergstraße. Und wir mussten sie unbedingt kriegen, weil die Umfahrung ca 100 zusätzliche Kilometer bedeutet hätte.

    Da fielen mir nur 2 sinnvolle Mechanismen zum Umgang mit ein. 1. den Tag über immer wieder im Blick behalten, wie viel Zeit wir noch haben und, wie gut wir in der Zeit liegen. Und 2. früh aufstehen, früh losfahren. Also klingelt der Wecker heute 06:30. Aufstehen, frühstücken, einpacken dauert ca 1:15h (und ist damit 15-30 Minuten schneller als sonst diesen Urlaub) und wir fahren los. Leider im Regen, deshalb die erste Tunnelumfahrung am Åkrafjorden direkt ausgeplant. Erster Stopp: der Langfossen

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    Einer der wenigen naturbelassenen und großen Wasserfälle in Norwegen. Bekommt man allerdings davor stehend nicht vernünftig rauf. Die einzige halbwegs gute Perspektive war von einem Wohnmobil versperrt, deshalb diese hier, wo man die Hälfte vom Wasserfall gar nicht sieht.


    Pause kurz gehalten und zügig weiter. Nächster Stopp war die alte Bergstraße im Røldalsfjellet, die heute von 2 Tunneln abgekürzt wird. Es hat nur noch genieselt, deshalb wollte ich die fahren. Paula nicht, sie ist deshalb geradeaus durch die Tunnel durch und hat auf mich gewartet. Oben dann wieder das Foto gemacht, was alle dort machen

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    Es ist aber auch kitschig schön

    Und mal wieder Schafe auf der Straße. Das besondere an diesen hier: die Mütter-Schafe haben Verkehrserziehung bekommen und geben diese an ihre Kinder weiter. Diese kleine Gruppe Schafe

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    Kam halt mitten auf dem Weg. Links und rechts kaum Platz zum ausweichen. Als sie mich gesehen haben, sind sie ein Stück an den Rand und dort stehen geblieben. Und haben gewartet. Klar: ein Schaf, das steht, kann keinen Unfall bauen. Und als ich neben ihnen war, sind sie sofort weiter gegangen. Fast so, wie wenn man einem breiten Fahrzeug auf so einer Straße begegnet.

    Kurz später war sogar nochmal ein bisschen witziger. Rechts am Rand eine Gruppe von 5 Schafen, links am Rand Mama-Schaf und 2 Lämmer. Sie sehen mich, Mama Schaf geleitet ihre Lämmer noch weiter an den Rand und alle bleiben erstmal stehen und beobachten. Sie sehen, dass ich auch still stehe. Dann dreht sich Mama Schaf um und schubst ihre Lämmer vorsichtig an, um auf die rechte Seite zur großen Gruppe zu gehen. Und als alle mit der großen Gruppe vereint sind, kann ich normal losfahren. Kein erschrecken, keine Panik. Einfach ruhig und gelassen ausweichen. Und dabei sogar schlau agieren. Fand ich amüsant.

    Also weiter. Über die eigentlich sehr schöne Route 520 zurück gen Westen. Dort hat es heute aber so geschifft, dass wir kein Foto gemacht haben. Die geht von Røldal über das Saudafjellet nach Sauda. Wer will, kann sich hier dazu belesen

    Saudafjellet Mountain Road – Scenic Drive from Røldal to Sauda | Norway
    The Saudafjellet Mountain Road is a road you drive because you enjoy taking the slightly less obvious route, because you’re curious about what lies around the…
    www.epicroadadventures.com

    Kurz hinter Sauda dann am Ostasteidn rasteplass kurz Pausiert, den dortigen Felsen erklommen und ein Bild in Richtung Sandsfjord gemacht

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    Zügig wieder weiter. Wir kommen 11:30 am Nesvik ferjekai an und liegen damit extrem gut in der Zeit. Die Fähre kommt ca 12:15 in Hjelmeland an. D.h. wir liegen extrem gut in der Zeit. Noch ca 3h bis Abfahrt, aber nur noch 72km zurückzulegen.

    Wir fahren los bei leicht bedecktem Himmel. Kommen kurz vorm Tysdalsvatnet in strömenden Regen. Hinter dem ca 5km langen Tunnel wieder strahlender Sonnenschein. Skandinavien, Baby.

    Da jetzt klar war, dass wir jede Menge Zeit haben, in Ruhe tanken gewesen und Mittag gegessen. Lecker Zimtknoten und Blaubeertaler. Mit richtig pürierten Blaubeeren. Herrlich. Weiter zur Fähre und 1h20 zu früh sa gewesen. Also doch erstmal noch zum Joker, Tageseinkauf gemacht und wieder hin. Schlussendlich dann in Forsand auf die Fähre rauf. Die fährt etwas über 2h den gesamten Lysefjord entlang. Wir sind mehrmals in Regenschauer rein gekommen, war aber aushaltbar. Die Fähre hat nämlich neben dem Sonnendeck auch eine Lounge mit großen Fenster. Man bekommt auch einen (sehr rudimentären) Audio Guide kostenlos aufs Handy, der einem dann zu den wichtigsten Stationen 1-2 Kleinigkeiten erzählt. Hier zum Beispiel der berühmte Preikestolen, von unten betrachtet

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    Am Kjeragbolten kamen wir natürlich auch entlang, wie auch an der Flørlitrappene (höchste Holztreppe der Welt. 4.444 Stufen von der Küste bis zum oberen Ende des Wasserkraftwerks auf ca 750m Höhe)

    Dann noch ein geradezu absonderliches Bild. Ein 3-Master mit bestimmt 20 Leuten an Deck. Kein Segel ist gesetzt, stattdessen kommt hinten ein Wasserstrahl raus. Und vorne ist seitlich ein Schlauchboot, das augenscheinlich mit Vollgas die Lenkung übernimmt.

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    Weird.


    Ja und zum Abschluss ging es noch von Lysebotn die herrliche Strecke hoch mit auch wieder beeindruckenden Ausblicken auf das Fjell

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    In unsere vorletzte Unterkunft. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Das war jetzt der letzte Fjord diesen Urlaub (vom Oslofjord einmal abgesehen). Aber, immerhin, morgen soll es zwar kalt aber weitestgehend regenfrei werden

    Da hatten wir im Juni wohl echt Glück... da war es mit dem Verkehr wohl noch nicht ganz so schlimm :S

    Juni ist noch nicht Saison, das hilft in Sachen Verkehr ungemein. Ich muss leider immer mitten in der Hauptreisezeit mit allen anderen fahren, weil Paula sich als Lehrerin leider nicht aussuchen kann, wann sie frei hat.


    Pausentag haben wir tatsächlich drinnen verbracht. Einerseits hat es wie angekündigt immer wieder on & off geregnet und außerdem haben meine Beine leider mal wieder angefangen, etwas zu schmerzen (komplizierte neurologische Krankheit, aber wenn's schmerzt, muss ich schonen)

    Ich habe aber im Nachtrag zumindest eine handvoll Sachen zu berichten.


    Der Ausblick aus der Unterkunft ist der Hammer, wenn das Wetter mal aufklart

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    Und man baut fast sowas wie eine parasoziale Beziehung zu den Möwen vor der Terrasse auf. Da waren 2, die immer mal wieder nebeneinander auf dem selben Felsen saßen, sich dann auch mal gegenseitig ange"möwt" haben (diese Geräusche, die Möwen halt machen) und einander die Hälse umschlungen haben. Das war richtig knuffig anzusehen. Hab leider erst Abends dran gedacht, ein Bild zu machen, wo dann die eine nur noch alleine saß

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    Ansonsten habe ich über die letzten Tage mehrfach Regenradar von Wetter.com und YR nebeneinander gehalten und keine großen Unterschiede gesehen. Das von Wetter.com ist "weicher" gezeichnet. Dadurch fehlen die einzelnen blauen Pixel des anderen. Inhaltlich sind die sich aber sehr ähnlich, selbst bei so fleckigem Regen (Achtung: der Bildausschnitt ist nicht exakt der gleiche)

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    Denke also, dass auch das von Wetter.com brauchbar ist. Das von Wetter.com ist angenehmer zu lesen (weil "meine Orte" markiert bleiben und, weil zumindest Grenzen zwischen Bundesländern und ein paar Landschafts-Features sichtbar bleiben, das vereinfacht die Orientierung ungemein.

    Regenradar sehe ich daher als ebenbürtig an.

    Die Wettervorhersage für heute war bei beiden falsch, aber in unterschiedliche Richtungen. Wetter.com hatte zu wenig Regen angesagt (nur morgens), YR dagegen hat zu viel angesagt (den ganzen Tag durchgängig). Wir hatten heute insgesamt einfach durchwachsenes Wetter. Immer mal wieder Regen, aber zwischenzeitlich auch mal Sonnenschein. Tendenziell war der von YR aber besser


    Und ich habe gestern noch rausgefunden, warum meine Höhe über 0 auch am Fjord immer mindestens 40m war

    Ich versuche mal, das Zusammenzufassen:

    Erdanziehungskraft ist nicht gleichmäßig über die Erde verteilt. Je nachdem, wie Massereich der Boden unter einem ist, hat man mehr oder weniger tatsächliche Anziehungskraft. Daher ist der Meeresspiegel faktisch nicht überall auf der Welt gleich hoch. Dabei meine ich keine Gezeiten und Wellen, sondern einfach dadurch, dass die Erde unter manchen Gewässern eine höhere Dichte hat, als unter anderen, hat man an diesen Orten eine unterschiedlich große Erdanziehungskraft und damit wäre der Meeresspiegel, wenn man das Bild einfriert und im Schnitt betrachtet, nicht gleichmäßig, sondern hätte Beulen und Kuhlen.

    Im GPS System nimmt man dagegen eine ellipsoide Annäherung. Also man betrachtet das ganze mehr oder weniger als Durchschnittswerte und der Meeresspiegel im GPS System ist dadurch komplett eben. Hauptgrund dafür ist neben der einfacheren Ermittlung die Luftfahrt. Die braucht die Gleichmäßigkeit der Annäherung.

    Dadurch kommt es aber eben dazu, dass mir hier in Norwegen 40m über Meeresspiegel angezeigt werden, wenn ich am Meer stehe


    Wer sich dazu tiefergehend belesen will:

    Geoid Height Calculator | Software | GAGE

    Danke euch beiden für die Blumen. Hier lesen ja gerade glaube ich nicht allzu viele Leute mit, weil halt kein MX-5 vorkommt. Aber im AT Forum wird rege mitverfolgt. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das ja nicht ganz uneigennützig tue. Ich lese mir auch ganz gerne ein paar Jahre später mal wieder meinen Urlaubsbericht durch, da kann man manche lustigen oder schönen Momente dann direkt nochmal erleben. An das Ding mit der Kuh gestern würde ich mich in 2 Jahren vermutlich nicht mehr erinnern, aber so kann ich ja nochmal nachlesen :)


    Heute war das Wetter mal so richtig kacke. Wie die Wetter-App YR es heute Nachmittag gut zusammengefasst hat: heavy rain for the rest of the day. Das war das Programm für heute. Wir haben der Tour heute alle Umwege abgeschnitten und sind auf mehr oder weniger direktem Weg zur Unterkunft. 203km in 5:15h

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    21 Grad maximale Schräglage for the win!


    Höchstgeschwindigkeit müsste falsch sein. Calimoto spinnt rund um Tunnel immer ein bisschen.


    Auf die Frage, wie viel es heute geregnet hat, würde ich nur mit "ja" antworten. Alles, was da war. Sie haben heute das nachgeholt, was die letzten Wochen an Regen gefehlt hat. Hier auf dem Bild kommt die schiere Menge an Wasser halbwegs rüber. Da habe wir ca eine Stunde auf die Fähre gewartet, es gab aber einen wetterfesten und halbwegs warmen Aufenthaltsraum.

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    Zwischendrin ist es zwar immer mal wieder kurz ein bisschen aufgeklart, wie hier auf eben jener Fähre

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    Danach ging es aber doch wieder weiter. Es gab heute viele mehr oder weniger beeindruckende Wasserfälle (die ausschließlich aus den Wassermassen des Tages bestanden) , aber Fotos machen war nicht drin. 1. waren ich und der Tankrucksack so gut es denn ging eingepackt und 2. funktioniert Fotos machen in so starkem Regen nicht. Der Bildschirm erkennt ständig irgendwo einen Tastendruck. Ich habe schon mal beim Versuch, ein Foto zu machen, jemanden angerufen. Und konnte nicht wieder auflegen.

    Hier mal ein Blick, wie ich ihn häufig hatte.

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    Visier innen und außen nass, außerdem innen beschlagen und manchmal ist sogar etwas Wasser zwischen Visier und Pinlock entlang gelaufen. Heute haben auch meine Handschuhe (die sonst eigentlich immer dicht bleiben) und Regenkombi (im Schritt-Bereich) nachgegeben.

    Es waren heute ca 40-50mm angesagt (je nach genauem Ort). Ich halte das aber für untertrieben.


    Naja wir hatten heute wie gesagt fahrerisch keine Highlights und schöne Fotomotive wären da gewesen, wenn man sie hinter der Wolke denn gesehen hätte.

    Der Campingplatz ist aber sehr gelungen. Für einen Campingplatz überraschend hügelig

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    Und unsere Hütte hat theoretisch einen schönen Blick über den Åkrafjorden

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    Davon haben wir aber bisher noch wenig gesehen.


    Und damit ihr bei der Stange bleibt noch ein Bild von gestern früh. Die verlassene, "naturbelassene" Bergstraße, von der ich so geschwärmt habe

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    Morgen ist der letzte Pausentag und der Wetterbericht sagt, dass wir den drinnen verbringen werden

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    Also es kann sein, dass ich morgen aussetze. Mal schauen, ob es irgendwas zu berichten gibt

    Wir hatten heute den ersten Regen des Urlaubs. Woo-hoo. Morgens bei Abfahrt war das alles so extrem feiner Niesel, dass man sich gar nicht sicher war, ob es überhaupt regnet. Man hat keinerlei Plätschern gehört und nur so eine ganz feine Gicht abbekommen, wie am Füße eines Wasserfalls.

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    Man sieht auch auf dem Foto keinerlei Regen, nur die vielen "Einschläge" auf dem See. Interessanterweise hat das Regenradar auch gesagt, dass gerade kein Regen ist und auch zeitnah keiner kommt. Wir sind deshalb erstmal ohne Regenkombi los. In der Fahrt war dann aber schnell klar: das ist Regen (ich dachte anfangs, das wäre nur ausfallender Nebel oder sowas). Somit hat uns das Regenradar (nicht der Wetterbericht - das Radar!) innerhalb von 24h in beide Richtungen angelogen. Gestern Mittag hat es behauptet, dass es gerade regnet, obwohl nix war, und heute früh hat es behauptet, dass nix wäre, obwohl es geregnet hat. Also Norwegen nach Wetter zu planen kann man sich m.E. auch sparen.


    Nun gut. Die Tour heute war etwas kürzer, wir hatten aber auch ca 50% der Fahrzeit Regen. Es ging von Yndestad nach irgendwo im Nirgendwo nördlich von Evanger. 305km in 6:17h

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    Ich wunder mich ein bisschen, wo die Schräglage herkommt. Also wir haben jetzt beide keine Angst vor Regen. Mit guten Reifen kann das Motorrad auch auf Nässe immernoch bis auf die Rasten. Aber bei Regen erhöht sich halt der Effekt von Dreck auf der Straße (wird rutschiger) und außerdem sieht man ihn schlechter, daher fahren wir bei Nässe in unbekannter Gegend (wir sind schließlich sehr absichtlich auf möglichst kleinen Hinterlandstraßen unterwegs) mit dem gebotenen Respekt und eben nicht am Limit.

    Naja ich fand die Tour trotzdem schön, Paula nicht ganz so. Ohne Regen hätte sie die auch gut gefunden, so eher naja.

    Dabei gibt das Wetter ganz neue Motive her. Wie hier die Wolke, die bis aufs Meer runter reicht, bei der Fährüberfahrt von Lavik nach Ytre Oppedal (eine der bekanntesten Fähren über den Sognefjord).

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    Dabei habe ich auch herausgefunden, warum z.B. der Aursjøvegen bisher immer kostenlos für uns war: die Kennzeichenerfassungssysteme hier lesen unser OHV immer als OHM. Warum weiß ich auch nicht. Aber bei den Fähren mussten die das offenbar bisher immer korrigieren. Habe ich heute mitbekommen, weil er meinte, dass ich noch bezahlen müsste und ich dann gesagt habe, dass ich über Ferry Pay registriert bin und er dann meinte nein. Dann hat er nochmal gescannt und ich hab dabei aufs Display geschaut und ihm dann gesagt, dass das Kennzeichen da falsch erkannt wurde.


    Mittag war heute ziemlich früh dran, weil entlang der Route sonst weit und breit nichts kam. Keine Restaurants, Imbitanten oder Supermarkusse. Nix und wieder nix. Aber der Laden, den ich gefunden habe, war irgendwie voll knuffig. Kleine Butik in Dingja (Atlantikküste), die das nötigste hat und von allem so ein bisschen. Sie kann einem eine TK Pizza machen, hat Tees da (die überwiegend Gäste aus aller Welt da gelassen haben), sie hat Shrimps ohne Verpackung direkt vom Fischerboot in der TK Truhe, ein bisschen Kinderspielzeug, ein paar morgens frisch gebackene Zimtschnecken. Gegessen werden kann draußen im alten Bootsschuppen. Und sie haben dort das allerwichtigste: eine "shop keeper [who] is so friendly she brings the entire town to life" (Zitat aus einer Rezension). Ein herzensguter und lieber Mensch. Verschnackt sich mit jedem Gast ein bisschen und ist einfach die liebste Omi, die man sich vorstellen kann. Unglaublich sympathisch

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    Da habe wir dann wetterbedingt 25km weg geschnitten und sind weiter nach Süden auf die nächste Fähre. Eine ganz kurze von Duesund nach Masfjordnes. Björn (der Neon-Elch, Story aus 2023) hat die Gelegenheit genutzt und erstmal in Ruhe gechillt

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    Ansonsten war heute der Tag der Beinahe-Wasserfälle. Wir haben heute wirklich viele gesehen, die an sich Fotowürdig gewesen wären, aber die waren alle in einer touristisch nicht besonders erschlossenen Gegend und dadurch hat man keinen davon gut vor die Linse bekommen. War entweder keine gute Parkmöglichkeit oder ein paar Bäume / Sträucher / Stromleitungen im weg. Hier stellvertretend ein namenloser neben einem Tunnel der E39

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    Ansonsten das eigentliche Highlight heute für mich war eben die Gegend, wo die ganzen nicht fotogenen Wasserfälle sind: das obere Ende des Eksingedalen und das Brekkhusfjellet. Das ist die Hinterlandverbindung über die 5410 (so bezeichnet Calimoto die jedenfalls), wenn man nicht die Hauptstraßen E16 und 569 nehmen will. Das ist ein wundervolles winziges Tal, das wir 2019 nicht nehmen konnten, weil kurz bevor wir da waren ein Erdrutsch abging und die Straße komplett blockiert hat. Deshalb dieses Jahr nochmal. Nicht nur exakt 0 WoMos im ganzen Tal, hinter dem Ort Eksingedal kam uns für die verbleibenden 30km kein einziges Auto, Fahrrad, Motorrad oder sonst wie von Menschen betriebenes Fahrzeug entgegen. Herrlich sag ich euch.

    Hier am Beginn des Eksingedalen zu dem Bild gibt es eine ganz witzige kleine Geschichte. Ein Stück weiter die Straße entlang war ein Hokz-LKW am rangieren. Wir haben also in der Ausweichbucht angehalten und Motor ausgemacht, dass der da erstmal fertig machen kann. Dann den Blick nach Links schweifen lassen und dort diese Kühe gesehen.

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    Die waren (besonders die schwarze im Vordergrund) not very amused über uns. Sie hat laut gemuht, mit dem einen Huf aufgestampft und mehrmals solche Kopfbewegungen á là "ey was willst du? Zieh Leine alter!" gemacht hat. Dann muss man dazu wissen, dass wir ja beide nicht ganz normal sind. Eine von Paulas Macken ist, dass sie Tiere immer vertont. Ich habe also im Intercom die ganze Zeit (immer passend zur aktuellen Bewegung) eine RTL 2 reality TV Vertonung im Ohr. "[Kuh guckt zu uns] ey what isn dit? [Kuh schaut zu den anderen Kühen] Mädels guckt ma hier. Wisst ihr wat dit soll? [Kuh lässt den Kopf nach oben schnellen] Haut ab ihr, sonst gibt's was"

    Eine meiner Macken ist, dass ich auf Handlungen von Tieren immer reagiere. Ich stehe dann also da, stampfe auch mit dem Fuß auf, lasse auch den Kopf nach oben schnellen und zeige dann noch eine Faust in die Luft zur Kuh und antworte dabei in meinem Helm auf Paulas Vertonung "Na komm doch her, wenn de wat willst". Während wir da also stehen und mit den Kühen Schabernack treiben ist der LKW Fahrer längst fertig mit rangieren und will in unsere Richtung wieder los fahren. Aber da stehen wir ja. Wir bemerken nur davon nix, weil wir ja mit den Kühen beschäftigt sind. Er hat dann irgendwann gehupt und uns vorbei gewunken. Das muss aus Sicht des LKW Fahrers unglaublich bescheuert ausgesehen haben. Der hat ja unsere Vertonung nicht gehört. Er sieht einfach nur einen Motorradfahrer, der ne Faust zur Kuh zeigt und fragt sich, was mit den Touris hier falsch läuft.

    Naja aber wir hatten unseren Spaß :)


    Wenig später hatten wir ein paar Startprobleme mit der F und dann ist mir aufgefallen, dass wir noch gar nicht einkaufen waren und uns hier im Niemandsland befinden. Ich habe dann einen Laden gefunden, zu dem wir auch hin sind

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    Das ist ein Laden, der ohne Personal funktioniert. In einem Tal, das insgesamt nur 300 Einwohner (und wie gesagt: sehr wenige Touristen) hat. Man steckt seine Karte mit pin rein, um rein zu kommen und dabei wird 1 NOK (ca 10 Cent) abgebucht. Danach läuft man drinnen einfach durch die Regale und nimmt sich seine Sachen, geht an die Self Checkout Kasse und bezahlt, bekommt einen Bon, mit dem die Tür wieder auf geht und geht danach. Für "Notfälle" (auch, wenn die Kasse nicht geht oder sowas) gibt es eine Fahrstuhl-ähnliche Verbindung mit nem Callcenter. Fand ich irgendwie spannend. Auch, dass sich das für die paar Hundert Hansels da rentiert. Das war auch kein besserer Kiosk, sondern ein richtiger voll ausgestatteter Supermarkt.


    Und zum Schluss noch ein Bild vom Bergavatnet, einem See dort tief im Tal drin

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