Beiträge von bwm

    Nachdem wir beide ganz gut geschafft waren, sind wir wie erwartet auch zügig eingeschlafen. Heute kamen wir aber dafür so gar nicht in die Gänge und haben es damit den Schafen hier gleich getan

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    Wer noch nie in Skandinavien war, wird das eventuell etwas verwirrend finden, aber hier führen Hinterlandstraßen immer durch Weidegebiete von Kühen und - vor allem - Schafen durch. Dadurch hat man regelmäßig auch welche auf der Straße liegen oder an der Straße entlang laufen. Die meisten kennen Autos und Motorräder und schauen höchstens einmal kurz hoch, manche jungen Lämmer verfallen dann aber I Panik und rennen auf einmal über die Straße, daher muss man da immer vorsichtig vorbei. An sich aber überhaupt kein Problem - die machen da einfach ihr Ding.


    Gestern Abend vorm Schlafen gehen hat Paula auch noch ein Bild mit ihrem Klassenmaskottchen aufgenommen. Sie ist ja Grundschullehrerin und hat die Mäuse-Klasse, da hat sie dann auch immer ein Klassenmaskottchen (Mika - bewusst geschlechtsneutral), um das sie dann auch immer ein bisschen die Aufgaben baut. Und in den Ferien darf Mika immer mit und dann werden Fotos geteilt, wo Mika schon so überall war.

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    Ja ansonsten war es heute eine echt schöne Tour. Temperaturen waren anfangs eher niedrig (bis auf 8 Grad runter), haben sich dann aber im Tagesverlauf zwischen 12 und 14 eingependelt. Leicht bewölkt, bis auf einen kurzen Schauer auch kein Regen. Ideale Bedingungen zum Motorrad fahren :) wir sind heute 343km in 5:27 gefahren. Route war von Opplev nach Hitra, inkl. Umrundung der Inseln Frøya und Hitra.

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    Damit haben wir heute auch das erste Mal Ozeanluft geschnuppert wie hier an unserem Mittagsstopp am Hemnskjel Feriesenter kurz vor der Brücke nach Hitra

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    Und noch ein erster kleiner schöner Blick kurz nach dem Mittag

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    Ansonsten Hitra und Frøya sind bisher fahrerisch die Highlights gewesen. Erstens hat das Wetter gepasst wie die Faust aufs Auge und außerdem sind die Inseln einfach richtig schön. Sind schon im bergigen, zerklüfteten Bereich Norwegens und am Meer, dadurch haben sir halt diese einmalige Landschaft, die Norwegen so besonders macht.

    Hier ein Bild vom Südwestlichen Ende Hitras, das hat Paula sehr gut getroffen, wie ich finde

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    Hier eine herrliche "Corkscrew" Kurvenkombination am nördlichen Ende Hitras

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    Und nach dem Abendessen musste ich "leider" nochmal los, die Nudeln holen, die wir beim ersten Einkauf heute leider vergessen haben. Sonntag sind auch hier alle Geschäfte zu, daher im Sonnenuntergang (der geht hier mehrere Stunden) noch diese Meerenge von Hitra in Richtung Festland vor die Linse bekommen

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    Es ist einfach herrlich hier :)


    Der Campingplatz ist auch was besonderes diesmal. Mit 575 NOK (ca 52€) für die Hütte sehr günstig (Duschen sind inklusive und sehr schön hergerichtet) und wird betrieben von ich glaube 2 Niederländern, die hier hin ausgewandert sind. Der ganze Platz ist voller deutscher, aber ich glaube, das ist hier insgesamt so. Hitra ist aus irgendeinem Grund extrem bekannt unter Anglern.

    Hütte ist auch wieder echt hübsch und gut gemacht

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    Ich will schon wieder hier bleiben. Norwegen ist so ein tolles Land. Naja aber ich habe zumindest Frauchen ein Norwegen-Kissen gekauft (sie freut sich wie Bolle über sowas), so können wir zumindest ein bisschen Norwegen mit nach Hause nehmen :)

    Ich mag die Prozentangaben nicht, weil das höchst subjektiv ist und die meisten ihren Anteil an Offroad massiv überschätzen, aber die Reifen zählen wohl zu den 90/10 Profilen. Wir haben beide Conti Trail Attack 3 drauf. Mit ein bisserl Erfahrung im offroaden geht das auch mit den Reifen. Und die haben wir zum Glück beide. Hier ist Paula bei der Hessler Sommer Offroad Days

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    Und hier ich beim schönen Schottern in Ligurien (auf der LGKS bzw alta via del sale)

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    Heute ein kurzer Bericht, da wir nicht viele Fotos gemacht haben. Wie hatten heute Pausentag und sind nur zum Opplev Oppdal gefahren und haben dort Rafting und Ziplining gemacht. Ich hab irgendwann vor 20 Jahren mal auf einer Klassenfahrt eine Rafting Tour gemacht, Paula noch nie.

    Bilder haben wir davon aber auch keine, da man halt nass wird und daher das Handy nicht so wirklich dabei haben kann. Theoretisch sind die zwar wasserdicht, aber wenn sie nass sind bekommt man den Auslöser eh nicht gedrückt und außerdem hat man im Neoprenanzug keinen Platz dafür.

    Deshalb nur 1 Bild von der Ausrüstung 20260717_102359.jpg

    Und ein Beispielbild von deren Website.

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    Hat echt Spaß gemacht, ist aber mit etwas über 100€ pro Person auch kein Pappenstiel. War das Geld aber wert. Die haben da ja auch recht erheblichen Aufwand mit und die Gruppengröße war auch in Ordnung (9 Leute auf 2 Boote und damit auf 2 Guides). Außerdem sehr schön ausgearbeitet (z.B. ist unterwegs ein Badestopp an einem Felsen, an dem man sich mal im kleinen Klippenspringen versuchen kann. Der ist nur so 3-4m hoch, aber war trotzdem das erste Mal :))


    Danach hatten wir noch eine Zipline Tour im gleichen Park. Da kraxelt man im Prinzip nur immer mal wieder eine Leiter oder Plattform hoch, hakt sich dann in die Zipline ein und lässt sich die Leine entlang sliden.

    Hier Paula beim Absprung (bei der Line musste man etwas Anlauf nehmen, um sicher auf der anderen Seite anzukommen)

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    Und ich bei der Ankunft

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    Und Paula am Lachen 20260717_152608.jpg

    Ich habe nämlich mal ein Selfie gemacht und sir machen nie welche. Paula hat deshalb erstmal ihren Gähner fertig gemacht, weil sie dachte, dass ich mich nur an sie ran kuscheln will, dann aber im Handydisplay eben leicht verzögert ihren weit aufgerissenen Mund gesehen hat und deshalb direkt erstmal einen Lachflash bekommen hat.

    Was daran so besonders war: Paula hat Höhenangst und ein bisschen Angst vor Wasser. Nicht paranoid, aber Kopf unter Wasser mag sie halt überhaupt nicht. Und Höhenangst haben wir gut trainiert, davon ist viel weg gegangen. Aber an einer Stelle musste sie eine 10m hohe Leiter hoch klettern und sich dann auf der Plattform einhängen und umhängen und danach auch noch alleine los springen. Das war schon nicht ohne. Hat sie aber gut gemeistert :)


    Ja und wir sind jetzt gut fertig, daher werden wir heute hoffentlich auch besser schlafen. Vergangene Nacht hat das viele Licht und lange wach gehalten und früh wieder geweckt. Sonnenuntergang ist hier 23 Uhr, Sonnenaufgang 4 Uhr. Davor und danach sind aber noch über 1h Dämmerung und in dem Zelt mit durchsichtigem Dach und durchsichtiger Front wird es dadurch sehr hell. Aber heute sind wir gut geschafft und werden daher wohl gut schlafen :thumbsup:

    Es geht weiter mit Tag 4. Ich hadere sehr mit mir, ob ich den jetzt schreibe, weil es a) schon 22:40 Uhr ist und weil b) unsere Unterkunft bewusst off-grid ist und es sich da irgendwie falsch anfühlt, diesen Reisebericht zu schreiben. Ich kann aber gerade eh nicht schlafen, weil es taghell ist und außerdem bin ich 2 Nächte hier und ich will nicht so weit zurück fallen, deshalb fange ich einfach mal an.


    Der Tag begann wie immer: Aufstehen, Frühstück, Hütte säubern, alles verladen und los. Die Route heute hat in einem großen Bogen von Heidal nach Oppdal geführt. 321km in 6:10h

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    Kurz nach Abfahrt wurde Paula leider zum 2. Mal in den 3 Tagen hier in der Fahrt von einem Vieh im Gesicht erwischt und auch gestochen. Das sind solche Viecher, die ein bisschen aussehen, wie Bienen. Aber sie haben einen kleineren Körper, die Streifen am Hintern sind Weiß-schwarz und wenn man sie zerhaut, kommt aus dem Kopf eine rote Flüssigkeit. Höchst unangenehme Viecher.

    Ist aber zum Glück nix schlimmes passiert. Der Stich ist vom Schmerz und Anschwill-Level etwa auf halber Strecke zwischen Mücken- und Wespenstich. Also kurz mit einem feuchten Lappen kühlen (währenddessen habe ich diese höchst interessanten Spinnenweben in den Bäumen am Straßenrand gesehen)

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    und danach ging es weiter.

    Eine der ersten Stationen war das Ringebufjellet. Wie üblich bei den Fjellen eine beeindruckende Aussicht, die das Handy nicht im Ansatz einzufangen vermag.

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    Ich liebe es, wenn die Straße sich so schön den Berg hoch und runter schlängelt

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    Von dort dann weiter kleine Bergstraßen entlang bis zu einer kleinen Pause am Harrsjøen

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    Anschließend ging es leider fast 80km die überaus langweilige E3 entlang. Von dort deshalb auch keine Bilder, das ist echt einfach nur langweiliges Kilometerfressen. Eine sinnvolle Umfahrung gab es leider nicht.

    Die anschließende E6 konnte man glücklicherweise auf dem Gamle Kongevegen umfahren. Der ist geschottert, aber das ist ja zum Glück mit unseren Reiseenduros kein Problem.

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    Der führt wesentlich höher durch das Tal durch und ist dadurch auch merklich kühler. Da oben waren nur noch um die 28 Grad. Ansonsten der Tag war leider mal wieder von Temperaturen über 30 geprägt. Aber heute Nacht soll es einen krassen Temperatursturz geben, morgen Höchstwert ~15 Grad. Da bin ich mal gespannt, ob sich das Wetter hält, wir gehen nämlich morgen raften und ziplinen.


    Ach ja noch ein Einschub zur Maut: Norwegen hat nachgerüstet. Die meisten der offiziellen Mautstraßen, auf denen auch Motorräder bezahlen müssen (die Schotterstraßen, von denen ich schon berichtet habe, z.B. der peer Gynt vegen), laufen inzwischen über youpark.no

    Und die lassen ausländische Kennzeichen, die nicht automatisch erkannt wurden, nicht mehr (wie noch 2023) einfach unter den Tisch fallen, sondern da schaut dann ein Mensch drauf und liest das Kennzeichen manuell ab. Dadurch mussten wir bisher alle 3 Mauten doch bezahlen. Das interessante daran ist: man hat sowieso nur 48h, um die Maut online zu bezahlen. Sonst geht es bei ausländischen Kennzeichen an ein Inkasso Unternehmen mit entsprechenden Gebühren. Davon geht aber gut die Hälfte (also rund 24h) schon dafür drauf, dass ein Mensch manuell das Kennzeichen ablesen muss. Schlussendlich hat man also zumindest auf dem Papier nur ein 24h langes Zeitfenster zwischen 24 und 48h nach Ausfahrt aus dem Mautweg, um zu bezahlen.


    Nicht verwechseln: die reguläre Straßenmaut, die vom Norwegischen Staat erhoben wird, um größere Bauprojekt gegenzufinanzieren, ist weiterhin für Motorräder kostenlos. Das hier sind Straßen, die in privater Hand sind und privat abgerechnet werden.


    Nun gut das eigentliche Highlight heute ist die Unterkunft. Wir sind im "Dome" vom "Wild River Glamping"

    Die haben hier 3 Unterkünfte, die sehr remote und ganz absichtlich komplett "off-grid" sind. Jede Unterkunft ist außer Sicht-und Hörweite der anderen und etwa 5 min zu Fuß vom Parkplatz entfernt. Jeder hat ein eigenes (Plumps-) Klo und es gibt eine Dusche und Sauna im Eingangsbereich, die man sich teilt.

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    Es gibt eine Outdoor-Feuerstelle, die gleichzeitig die Kochstelle ist

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    Und es gibt einen Ausblick auf den Driva, der zum dahinschmelzen ist

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    Wenn das Ding mit knapp über 200€ pro Nacht nicht so unverschämt teuer wäre, könnte ich das bedingungslos empfehlen. Dafür sind zwar Bettwäsche, Handtücher, Sauna und Endreinigung inklusive, aber 200€ sind halt schon echt steil. So kann man es sich mal gönnen, wenn man mal was erleben will, aber viel mehr als 1-2 Nächte sind bei dem Preis wohl eher nicht drin.


    Und man sollte Bedenken, dass es durch das durchsichtige Dach auch jetzt (0 Uhr) noch sehr hell ist. Ich hau mich jetzt endlich mal hin

    Ach, da war ja noch was. Entschuldige.

    Kohle ist auch da, einzig das wichtigste fehlt: Die Zeit! 😕

    Dazu fällt mir ein Spruch ein, den irgendwann mal irgendwo eine weise Person gesagt haben muss:

    "Zeit hat man nicht. Die muss man sich nehmen." soll heißen: Jeder von uns, komplett unabhängig von Alter, Wohlstand, Geschlecht, Herkunft und allem anderen hat jeden Tag die exakt selben 24h und jedes Jahr die exakt selben 365 (oder 366) Tage zur Verfügung. Und es liegt bei den meisten von uns auch im eigenen Ermessen, wofür man diese Zeit nutzt. Wenn man also mehr Reisen möchte, ist im Prinzip das einzige, was dazu fehlt, es auch zu tun, eine Entscheidung.

    In meinem Fall hat (wie bei vielen) eine Diagnose das ganze Weltbild wieder ein bisschen gerade gerückt und Prioritäten neu sortiert. Ich hatte das Glück, dass die Diagnose kam, bevor es "zu spät" war. Und ich habe noch nie jemanden getroffen, der sich gewünscht hat, in seinem Leben weniger gereist zu sein. Daher wäre mein Tipp an der Stelle: machen. Und bevor man sich Argumente bereitlegt, die im eigenen Fall dem entgegen stehen noch ein Zitat einer weisen Person irgendwann mal:

    "Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe."

    Entschuldige bitte, falls sich das jetzt wie ein Angriff anfühlt. Es ist wirklich nicht so gemeint. Ich brauchte nur selbst den Schubser in die richtige Richtung und ich habe auf Reha auch ein paar Leute kennengelernt, die sich allesamt gewünscht haben, dass sie vor der Diagnose ihr Leben anders gelebt hätten. Ich hatte auch ähnliche Gespräche mit meinen Eltern und Großeltern (bis auf meine Mutter sind die inzwischen allesamt verstorben) und jeder davon wäre gerne mehr gereist und hatte Orte oder Tätigkeiten auf der to do Liste stehen, die dann irgendwann (Alters- oder Krankheitsbedingt) nicht mehr möglich waren.

    Deine Frau fährt die 750er? Geiles Teil! 😅😉

    Wie hast du grad meine Frau genannt? :D

    Jau. Sie hatte von 2015-2020 eine F650GS ,die damals durch einen größeren Schaden im Motor (Steuerkettenspanner hat sich in hunderte Einzelteile zerlegt und im ganzen Motor verteilt) mit 130.000km in Rente gehen durfte. Sie wollte zu dem Zeitpunkt sowieso mal ein bisschen mehr Leistung haben, deshalb hat sie seitdem die F750GS. Die wurde allerdings die letzten 2 Jahre kaum bewegt und hat daher gerade mal 25.000 km runter.


    Ja, Hütten buche ich immer vor. Zu den Gründen und wie genau ich das mache, hatte ich hier ein bisschen was geschrieben.

    bwm

    Das ist vorab sehr hoher Planungsaufwand, dann läuft aber der Urlaub selbst viel entspannter ab. Und ich bin der Meinung, dass man nur so das Zelt und alles, was dazu gehört, zu Hause lassen kann


    Sag ich ja: Schräglage - mehr Schräglage - Rastenkratzen - 90 Grad (die 78 sind Rundungsfehler :D)

    Und weil es so schön war noch ein paar Bonusbilder


    Die Hütte heute ist geradezu riesig.

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    Mit Doppelbett im separaten Schlafzimmer

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    Eigener Wohnküche

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    WLAN und EIGENEM BAD!!!11einself

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    Zur Erklärung: Diese Hütten sind üblicherweise auf Campingplätzen, auf denen man ja im Normalfall nur ein geteiltes Gemeinachaftsbad hat. Ein eigenes Bad ist da geradezu luxuriös


    Ansonsten noch ein Bild von dem Fluss, an dem die Rock Carvings waren

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    Und noch 2 Ausblicke vom Peer Gynt vegen

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    Und dem Aussichtspunkt am Morgen, an dem es uns zu warm war

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    Paula fährt, wie es sich gehört, im Stehen an mir vorbei

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    Dazu auch noch eine Erklärung für nicht-Motorradfahrer: auf losem Untergrund lässt es sich nicht vermeiden, dass das Motorrad immer mal wieder ein paar cm Seitwärtsbewegung macht. Wenn man auf einem Stein ist, der unter dem Gewicht davon schnellt oder weg rollt oder sowas, da macht das Motorrad eben einfach einen kleinen Satz zur Seite. Beim Auto stützt in dem Moment das andere Rad, beim Motorrad rutscht das Rad einfach. Das ist ganz normal. Im Sitzen merkt man diese Bewegungen des Töffs sehr intensiv und versucht instinktiv, dagegen zu arbeiten. Das schafft man aber nicht, weil man dann teilweise "über"steuert und sich außerdem total verausgabt. Deshalb ist die Devise hinstellen. Man gibt dann mit dem Lenker die Richtung vor und lässt das Motorrad unter einem alleine die Arbeit machen. Man fährt im Stehen deshalb eine saubere Linie und braucht erheblich weniger Kraft.


    Und noch ein Blick auf den Gålåvatnet, für den wir leider in dem Moment Temperaturbedingt überhaupt keine Bewunderung übrig hatten

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    Soooo, Tag 3 ist auch überstanden. Ihr werdet euch jetzt sicher fragen Moment... Überstanden? Sind die nicht im Urlaub? Muss man da die Tage wirklich überstehen?


    Nun ja.. Das Land ist toll, die Landschaft ist grandios, die Strecken sind wunderschön und die Begleitung ist eh die beste (sie liest hier mit... Hi Schatz :))


    Aber es gibt eben doch einen Faktor, auf den man keinen direkten Einfluss hat. Ich gebe euch als Tipp ein Bild eines witzigen km-Standes heute

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    Und ich bin extra nach Norden gefahren, weil es da normalerweise nicht ganz so warm ist... Ein Satz mit X, das war wohl nix...


    Die Calimoto Zusammenfassung gibt diesmal ganz gut wieder, wie der Tag war. Es ging von Hekshus auf Umwegen nach Heidal. 316km in 5:42

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    Wir hatten ein paar richtig schöne, schon fast alpine Passstraßen mit ordentlich Schräglage und einen signifikanten Teil des Tages im Gebirge auf geschotterten Wegen, auf denen natürlich die Schräglage nicht mehr so groß ist, dafür aber die Aussicht umso schöner. Um die Zahlen korrekt einzuordnen: der höchste Berg Norwegens ist knapp unter 2.500m hoch, die Baumgrenze hier in Südnorwegen ist auf nur etwa 1.000m, d.h. wir waren heute schon im "Hochgebirge" unterwegs. Und die Schräglage bei meiner AT geht auf ebener Strecke bis 37 Grad, da setzen die Rasten auf. In manchen Kurven im Gebirge (wenn die Spitzkehre nach innen hin abfallend ist) schaffe ich mal 38 oder 39. Ich habe also heute festgestellt, dass die Beladung ca. 4 Grad maximale Schräglage weg nimmt :)

    Für die nicht Motorrad-Fahrer noch zur Erklärung: Je schräger man wird, desto näher kommen ja die Bauteile des Motorrades der Straße. Wenn ein festes Bauteil aufsetzt, hebelt es das Mopped üblicherweise aus und man fällt hin. Die Fußraste ist bei modernen Motorrädern üblicherweise federnd gelagert und damit kein festes Bauteil mehr. Wenn die also am Boden kratzt, ist das eine akustische Warnung für die letzte Stufe vor 90 Grad Schräglage.


    Morgens ging es ganz gemütlich an der Unterkunft los und schöne Straßen entlang. Leider ist es schon früh unangenehm warm geworden, bei der ersten Pause um 10 waren es schon ~25 Grad. Also ein schattige Plätzchen an einem kleinen Fluss gesucht und den Wasserpegel des Körpers wieder aufgefüllt

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    Beim 2. Stopp gegen 11 Uhr waren es schon 28 Grad. Das hier sind etwa 6.000 Jahre alte Fels"schnitzereien", die Elche zeigen.

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    Der Rest des Tages stand leider komplett im Schatten (haha) der Temperatur. Es pendelte immer zwischen 28 und 33 Grad, wobei die 28 sich dann schon angenehm erfrischend angefühlt haben. Pausenorte wurden fast ausschließlich nach Schatten und Temperatur ausgewählt. Hier zum Beispiel war ein ganz schöner Ausblick, aber weit und breit kein Schatten und 32 Grad. Also nur kurz 2 Minuten gehalten, Foto gemacht und weiter.

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    Die Moppeds sehen so dreckig aus, weil wir da schon auf Schotterwegen unterwegs waren. Das war heute etwa 30-40% der Strecke der Fall. Der größte Teil davon war auf dem sog. Peer Gynt Vegen. Das ist eine mautpflichtige Schotterstraße mit 2 getrennten Abschnitten. Der spannendere und bekanntere südliche Teil kostet stand heute 95 NOK, der weitestgehend menschenleere nördliche Teil nochmal zusätzlich 85 NOK.


    Die beste Frau der Welt fährt natürlich mit

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    Während selbst die Schafe sich den wenigen vorhandenen Schatten suchen

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    Die Ausblicke entschädigen aber selbst für die unangenehm hohe Temperatur

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    Wobei selbige (ihr erinnert euch - Hochgebirge) hier oben mit 28 Grad sogar noch ging.


    Naja wir haben uns dann noch ein paar schöne Straßen entlang gehangelt, die wegen der brütenden Hitze aber kaum zu genießen waren. Sind auf dem Weg zur Unterkunft dann direkt in den Supermarkt rein und weil Paula zu faul war, den Rucksack zu holen (während ich bezahle), hat sie halt gestapelt. Sie hat alles mitbekommen (wenn auch unter Schmerzen) :D

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    Für den Golf 8R (und andere VAG Modelle auf der gleichen Basis) gibt es übrigens einen legalen 600PS Umbau. Der geht allerdings ein wenig ins Geld (30.000€ für den Umbau, den Golf musst du selbst mitbringen)

    Volkswagen Golf 8 R | MotorMafia
    All unsere Leistungen rund um den Volkswagen Golf VIII R - Stage 1 , Stage 2 , Stage 3, R510 , R600 Umbauten
    www.motormafia.de

    Als Leistungsmonsterergänzung für den MX-5 sicher eine spannende Möglichkeit :D

    Und weiter geht's mit Tag 2. In alter Tradition vorneweg wieder die Calimoto Zusammenfassung: 175km in 3:16h Screenshot_20260714_184444_calimoto.jpg

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    Es ging vom Fährhafen Oslo zum Hekshusstranda Camping in Hekshus. Das liegt am Mjøsa, einem recht großen See im südöstlichen Teil Norwegens. Und es gibt hier außer uns irgendwie keine ausländischen Touris. Wir haben bisher nur Norwegische Kennzeichen gesehen und auch die Hinweisschilder und Erklärungen sind alle nur auf Norwegisch.


    Die Einfahrt zum Platz hat schon eine tolle Aussicht 20260714_152941.jpg

    Heute nur eine kurze Tour, weil man bei der Fähre nie weiß, wann man runter kommt. Das kann zwischen 0 Minuten nach Andocken (LKW-Deck 3, direkt am Tor) und 2h später (Autodeck 5, an einer ungünstigen Stelle) liegen. Wir haben Mittellange gebraucht (waren etwa 10:30 Uhr von der Fähre runter und gegen 11 dann aus dem Hafen raus) aber das weiß man halt vorher nicht, daher war die Tour heute recht kurz.

    Hier daher 1 Bild vom abspannen und bereitstellen 20260714_093931.jpg

    Und ein weiteres dann draußen, beim anstehen für die Zollkontrolle 20260714_102828.jpg

    Ansonsten bin ich schon wieder geflasht, wie schön es hier ist. Dabei sind wir noch gar nicht in der spannenden Fjordgegend angekommen.

    Hier ein kleiner Pausenort an einem See irgendwo im Nirgendwo

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    Und ein hübsches kleines Sträßchen ebendort. 20260714_133105.jpg

    Danach ging es noch einen theoretisch Mautpflichtigen Schotterweg entlang. Der war nicht allzu spannend, deshalb haben wir beide auch keine Bilder gemacht. Aber es war wieder mal eine automatische Mauterfassung mit Kamera, die unsere Kennzeichen augenscheinlich nicht erkannt hat. Ich vermute, dass die Dinger entweder mit deutschen Motorrad-Kennzeichen allgemein oder speziell den deutschen Saisonkennzeichen nicht klar kommen. Man soll da eigentlich innerhalb von 48h nach Durchfahrt online sein Kennzeichen eingeben und bezahlen, aber unsere Kennzeichen tauchen dort nicht auf.


    Der Campingplatz ist wie gesagt offenbar für locals ein Geheimtipp. Wir haben wieder eine hübsche kleine Hütte für uns, diesmal sogar mit eigener Kochmöglichkeit 20260714_155500.jpg

    Und zum See sind es auch nur 2 Minuten zu Fuß

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    Was ich daran besonders interessant finde: es gibt hier (gar nicht wenige) Norweger mit einer biologischen Wärmschicht am Körper. Wir sind nun beide selbst übergewichtig, das ist also absolut keine Kritik. Aber überall sonst sieht man Norweger eigentlich nur beim Sport treiben mit ihren gestählten 1,80+m großen Körpern. Die haben außerdem alle blonde Haare und blaue Augen, quasi der feuchte Traum dessen, was sich einige nicht so freundliche Leute vor 90 Jahren unter dem Idealbild eines Ariers vorgestellt haben. Hier gibt es dagegen auch mal normale Menschen.

    Wetter war heute sehr sonnig und uns fast schon zu warm. Um 11 in Oslo waren es 22 Grad und es sind bis 27 Spitzenwert hier in der Nähe des Ziels geworden.


    Und weil ich heute nicht so viel zu berichten hab, noch ein Phänomen der skandinavischen Länder: Dauercamper

    Jeder, der schon mal dort war, findet es nicht mehr erwähnenswert, weil es quasi normal ist, und jeder, der noch nicht dort war, versteht es bei der ersten Begegnung nicht.

    Norwegen hat, wie die meisten anderen Länder auch, halbwegs strenge Vorschriften dazu, was man wo und wie bauen darf. Diese Vorschriften sind auf Campingplätzen aber afaik wesentlich weniger streng, wodurch es sich als Standard herausgebildet hat, dass man mit einem Wohnwagen anfängt und dann nach und nach immer komplexere Gebäude drumherum zimmert. Das führt dann dazu, dass die Anbauten solcher Dauercamper gerne mal 3-4 mal so groß sind, wie der eigentliche Camper, der schlussendlich nur noch als Bett benutzt wird. Da ist dann oftmals eine komplette Einbauküche und ein vollständiges Wohnzimmer im Anbau. 20260714_190803.jpg

    Man sieht rechts den eher kleinen Wohnwagen, den mindestens doppelt so großen Anbau und Dann noch die riesige Terrasse mit mehreren Tischgruppen. Völlig verrückt das ganze. Aber typisch Skandinavien

    Ahoi ihr Landratten

    Es geht los! Bzw genauer es ging los. Ich sitze gerade auf dem Schiff Richtung Oslo, aber davon wisst ihr nichts, weil ich für das WLAN hier auf der Fähre noch immer zu geizig bin.

    Ja also am Vorabend der Fährfahrt wollte ich eigentlich mit unseren Cat-&Housesittern noch eine Runde Offroad fahren, aber dann ist die Waldbrandstufe auch in unserem Landkreis noch auf 4 gesprungen, womit daraus dann auch nichts geworden ist.

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    Wir haben dann aber abends wie geplant noch unsere selbstgemachte Pizza mit denen gegessen,

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    den letzten Rest fertig gepackt und sind dann morgens mit viel zu viel Zeug bepackt los

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    Unsere Fähre Kiel-Oslo ging von Montag den 13.07. zu Dienstag und da sind wir eben gerade.

    Die Fahrt da hin war recht ereignislos. [km] in ca 4h

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    0730 bei noch sehr angenehmen 19 Grad los und und gegen 1130 bei schon eher unangenehmen 26 Grad angekommen.

    Da wir etwas früh dran waren, sind wir erst noch nach Kiel rein und haben in der Fußgängerzone ein Fischbrötchen geholt und gleich ein erstes Urlaubshighlight erlebt. Als wir unsere Fischbrötchen hatten, wurden wir von einem anderen Gast eindringlich mit "VORSICHT MÖWE! Die Viecher reißen dir das Brötchen aus der Hand!" gewarnt. Ich nehme an, dass sich da schon unbemerkt eine Möwe von hinten angenähert hatte denn ich habe das danach beobachtet. Bei einem Nordlicht (dem T-Shirt nach aus Hamburg, der Stimme nach definitiv aus dem Norden), der gerade 2 Brötchen für sich und seine Familie geholt und war auf dem Weg zum Tisch, als er angegriffen wurde. Die Möwe kam von hinten oben sehr langsam an und hat dann einen kurzen kleinen Sturzflug gemacht und über seine Schulter versucht, eins der Brötchen zu greifen.

    Uns Saupreißn ist die Dreistigkeit dieser weißen Ratten der Lüfte so noch unbekannt gewesen.

    Er hat aber richtig reagiert. Hat sich vor Schreck weg geduckt, dabei aber auch die Hände weiter nach unten gerissen und dem Viech dann noch ein "Boah! Du Scheißgeier!" entgegen gebrüllt. Sehr zu unserem Amüsement. Das ist ziemlich witzig, wenn es jemand anderem passiert :D

    An der Fähre war dann wieder einmal dicker Boardingstau angesagt. Einer der Einweiser hat uns freundlicherweise etwas vor gelassen und in die Wohnmobil-Reihe geholt (wo man sich während den Stillständen dann immer in den Schatten des WoMos begeben kann), ansonsten haben wir da dann noch etwa eine Stunde bei fast 30 Grad gebraten. Das ging zumindest deutlich besser, als beim letzten Mal 2023 - da hat es fast 2h gedauert (war dafür aber auch nicht so heiß). Also hoch aufs Deck, die Moppeds verspannt

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    Und auf die Fähre, die Kabine bezogen. Sind dann noch aufs Sonnendeck

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    Und haben uns einen Slushy geholt (so schnell, so oft und so lang anhaltenden Brain Freeze hatten wir beide noch nie), dann nochmal 90min Powernap, zum Abendessen ins Bordrestaurant, Abends die Varieté-Show angesehen

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    Danach noch über die Promenade geschlendert, nochmal aufs Deck und erst das "Washing Monster" entdeckt,

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    (Das ist eine verfahrbare Plattform, von der aus man die Außenseite des Schiffes waschen kann), anschließend dem großen Eigelb dabei zugesehen, wie es langsam auf's Wasser zufällt, dann aufplatzt und plötzlich ganz schnell verläuft

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    Und dann ab in die Heia.

    Ich find das auch aus Händlersicht überaus gefährlich. Das ist definitiv ein irreführendes Inserat, wenn da "reparierte" vorher-Bilder drin sind. Da könnte ein findiger Käufer sich das Auto so wie es ist günstig kaufen und dann über einen Anwalt die Reparatur reinholen